alkohol vor gericjtsverhandlung

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2 Antworten

Hallo buschbanker

kontrolliertes Trinken kann in die Hose gehen.

sehr viele Gutachter verlangen bei deiner Promille Abstinenz, die du durch das EtG-Urinscreening oder alternativ durch Haaranalysen belegen musst.

MPU-taugliches KT bedeutet:

pro Monat ein Trinkanlass

niemals über 0,3 ‰

nur zu besondere Anlässe (Geburtstage, Hochzeiten usw..)

führen eines Trinktagebuchs

den Führerschein kannst du bis zur MPU behalten, er wird dir nicht abgenommen weil du kein Kraftfahrzeug geführt hast.

den Richter kannst du milder stimmen indem du ihm schon einmal Leberwerte oder gleich ein Screening zeigen könntest, auch die Anmeldung für eine Therapie wird sich positiv auf das Urteil auswirken.

übrigens:

die MPU wird nicht vom Richter angeordnet, sondern von der Fsst!

Nun, ich schreibe Dir mal, was der GA von Dir erwartet:

  • Der Proband hat sein Fehlverhalten akzeptiert und beschönigt nichts

  • Der Proband hat die Ursachen für sein Fehlverhalten analysiert und dabei nicht nur die äusseren Motive (Druck, Fehleinschätzungen) sondern auch die inneren Motive (Dinge wie Akzeptanzsucht, Geltungsbedürfnis, Unsicherheit) analysiert

  • Der Proband hat aus dieser Analyse Vermeidungsstrategien entwickelt, wie er zukünftig bei entsprechenden Lagen reagiert und vermeiden kann, sich wieder fehl zu verhalten

  • Der Proband hat diese Vermeidungsstrategien eingeübt und über eine gewisse Zeit stabil gelebt

Du musst:

Dein Trinkverhalten in der Vergangenheit erklären können, insbesondere musst Du erklären können, mit welchen Getränken Du die 2,0 Promille erreicht hast, und Du musst erklären können, wie es zu dieser hohen Trinkfestigkeit gekommen ist.

  • Du musst die inneren und äußeren Motive für Dein Trinkverhalten aufarbeiten

  • Du musst angeben, warum Du in Zukunft (also die nächsten 80 Jahre Deines Lebens) abstinent bleiben willst

  • Du musst Strategien für den Fall benennen können, dass Du wieder in Versuchung kommst, Alkohol zu trinken, und Du musst Strategien entwickeln, wie Du Dich im Falle eines Rückfalles verhältst.

ich rate dir zu einem Verkehrspsychologen http://www.bnv.de/Mitglist/mitglied.htm

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Wenn du mit Alkohol erwischt wurdest ist das schon bedenklich, besonders in deinem Alter. Wie machst du das, wenn du älter bist und den Führerschein auf Zeit hast? Wie verhält es sich dann mit deinen Trinkgewohnheiten? Und wenn - rein zufällig natürlich - mal jemand dran glauben muss, weil er halt gerade unterwegs war, als du betrunken Auto gefahren bist? Ein bischen Verlust ist vielleicht immer drin - oder? Nein, nein, so leicht darfst du es dir nicht machen. Wenn du am Strassenverkehr teilnimmst, übernimmst du Verantwortung. Und zwar nicht nur für dich, sondern auch für die Menschen, die ebenfalls am Strassenverkehr teilnehmen. Also nicht nur wegen der Gerichtsverhandlung - sondern generell - Finger weg vom Alkohol, wenn du fährst.

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Kommentar von ginatilan
05.09.2013, 00:16

alles schön und gut was du hier von dir gibst, aber beantwortet das die Frage des Fragestellers?

also,lass deine Moralpredigt in der Kirche, wenn du die Frage nicht beantworten kannst lasse die Finger von der Tastatur

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