Alkohol MPU- Kontrolliertes Trinken?

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Hallo Mister Karotte,

in der Tat sind in den meisten MPU-Foren die Richtwerte von 2 TE angegeben und auch die Angabe das nicht öfter wie 12x im Jahr (nicht 12x im Monat ;-)) getrunken werden sollte, ist dort zu lesen (auch bei uns im Forum).

Allerdings handelt es sich hier, wie bereits erwähnt, um "Richtwerte", um den Usern einen "roten Faden" an die Hand zu geben auf den sie aufbauen können.

Nicht alle Menschen sind gleich, jeder hat ein anderes Empfinden dafür, was für ihn noch "risikoarmer Umgang" mit dem Alk. bedeutet. Und das wichtigste - die Einschätzung des Gutachters ob gerade dieser Umgang für ein dauerhaftes "KT" sorgen kann, ist hier entscheidend.

Das aber ist einzelfallabhängig. Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall wenn man Trinkmengen nicht mehr übersteigt die auch nur in die Nähe eines Rausches führen könnten. 0,7‰ sind da mit Sicherheit schon zuviel "des Guten", da gerade bei Vorbelastung (Alk.gewöhnung), die natürliche Grenze des Körpers nicht mehr funktioniert und es daher sehr schnell wieder mehr Alk. werden könnte.

Dabei kommt es weniger auf die Häufigkeit, als auf die Höchstmenge zu einem Anlass an. Auch wenn du mit 19 Jahren noch sehr jung bist, hat es nicht unbedingt damit zu tun das Alk. immer und überall dazu gehören muss. Es gibt sehr viele junge Menschen die gänzlich auf Alk. verzichten ;-)

Gruß Nancy

Danke für die Infos :)

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Ganz ehrlich dass finde ich sowas von lächerlich und kein Gutachter würd mir das glauben. Ich bin 19 Jahre alt und mit 1,57 Promille aufgefallen und jetzt soll mir der Gutachter glauben dass ich in Zukunft nur noch maximal 2 kleine Bier trink??

Ich sag's mal so: Wenn er dir das nicht glaubt, wird dir auch keine neue Fahrerlaubnis erteilt werden.

Mal ganz davon abgesehen: Wenn ein durchschnittlich großer und gesunder Mensch einen Promillewert von 1,2 hat, ist er eigentlich nicht mehr in der Lage, aufrecht zu gehen, er zeigt erhebliche Ausfallerscheinungen.

Du hingegen bist sogar noch mit einem Wert, der um fast ein Drittel höher lag, noch Auto gefahren. So scheint es auf jeden Fall aktenkundig zu sein. Dann wärst du an Alkohol in der Tat schon so gewöhnt, dass zumindest von einer Alkoholproblematik ausgegangen werden muss. Mit deiner Auffassung bin ich sehr pessimistisch, was die MPU angeht.

Ich kann dir nichts vorschreiben, aber wenn ich dir einen Rat geben darf: Nimm am besten die Finger ganz weg vom Alkohol.

Du hast ein Alkoholproblem, möchtest es aber nicht wahr haben!

Du solltest dir professionelle Hilfe holen, sonst kannst auch auch bald (einige Jahre) den Einleitungssatz sprechen: "Hallo, ich bin NAME, ich bin Alkoholiker". 

Meine erste Frau hat mit den AA zusammengearbeitet und nach einiger Zeit haben mehrere Leute mir ihren Werdegang geschildert. Da war alles vertreten Ärzte, Rechtsanwälte, Krankenschwestern, ehemals Selbstständige. Und deine Schilderung hier hat sehr viel Ähnlichkeit mit dem ehemals Gehörten.

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ich war ein halbes Jahr Abstinenz mit nachweisen (etg-Programm) für eine trinkpause und habe danach kontrolliertes trinken angefangen. Ich habe die leberwerte schon 2 mal ziehen lassen mit folgenden werten

  1. leberwerte

GGT: norm - 60 IST - 50

GOT: Norm - 50 IST - 33

GPT: Norm - 50 IST - 53 (+)

CDT: Norm - 2,5 IST - 1,0

2 leberwerte

GGT: IST 58

GOT: IST 29

GPT: IST 49

CDT: IST 1,3

nächste Woche lasse ich sie nochmal ziehen zum letzten Mal.

meine frage jetzt sind die Werte für die MPU ok ? Oder könnten Probleme auftauchen ?

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Nächste Woche MPU - Alkoholkonsum?

Hallo Community, ich bin seit dem 1.1.2016 komplett "abstinent" (nicht falsch verstehen, war kein Alkoholiker oder auch nur annähernd nah dran), da ich Ende August 2015 bei einer Trunkenheitsfahrt 1,6 Promille Alkohol im Blut hatte. Mir wurde dann relativ kurz danach, auch im Hinblick auf die MPU, geraten, nicht vollständig auf den Alkohol zu verzichten, sondern sehr strikt und geregelt "zu trinken", also maximal 3 Bier und sonst nichts alkoholisches zu trinken, da der Gutachter nicht davon ausgeht, dass man mit Anfang 20 sein komplettes restliches Leben abstinent bleiben wird wenn man schon einmal Alkohol getrunken hat und ich dementsprechend zeigen soll, dass ich verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen kann. Ab dem 1.1.2016 habe ich dann bis jetzt komplett auf Alkohol verzichtet, um einen freiwilligen Abstinenznachweis durchzuführen. Mit 2 komplett negativen Haarproben habe ich diesen zu meiner vollen Zufriedenheit bestanden.

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