Alkohol in Tropfen (Medikament)?

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13 Antworten

Vor allem Arzneitropfen enthalten oft kleine Mengen Alkohol Der Blick aufs Etikett des Medizinfläschchens macht Eltern erst mal skeptisch: „Enthält 40 Vol.-% Ethanol.“ Alkohol für das Kind? Ob das nicht mehr schadet als gesund macht? Experten beruhigen: Bei richtigem Gebrauch sind alkoholhaltige Arzneien für Kinder in der Regel unbedenklich. Entscheidend ist, wie viel Alkohol pro Einzeldosis das Medikament enthält und auf welches Körpergewicht er sich verteilt. Deshalb sollten sich Eltern immer an die Dosierungsvorgaben für das Arzneimittel halten.

Ein Beispiel: Ein Dreijähriger nimmt dreimal täglich zwölf Tropfen eines Hustenmittels. Bei 47 Volumenprozent Alkoholgehalt (das ist schon sehr hoch gewählt) enthalten zwölf Tropfen rund 0,23 Gramm reinen Alkohol. Bereits bei den Kleinsten sind in der Leber Enzyme aktiv, die diesen Alkohol rasch wieder entsorgen. Innerhalb einer Stunde kann der kindliche Organismus etwa 0,25 Gramm Alkohol pro Kilogramm Gewicht abbauen. Ein dreijähriges Kind, das 15 Kilogramm wiegt, verarbeitet die Alkoholdosis also in wenigen Minuten. Interessant zum Vergleich: Auch Apfelsaft oder Brot enthält etwa 0,4 Gramm Alkohol pro 100 Gramm. aus:baby-und-familie.de/Erkaeltung/Alkohol-in-Hustentropfen-gefaehrlich-fuer-Kinder-74661.html

Sofern in Tropfen Alkohol enthalten ist, ist ein entsprechender Hinweis auf der Packung aufgedruckt.

Alkohol ist ein Lösungsmittel, mit dem sich u.a. Planzenauszüge herstellen lassen, die dann zu Tropfen, Saft, Tinkturen oder Ähnlichem verarbeitet werden. Einige Pflanzen können nur mit Alkohol verarbeitet werden, da sie in Wasser ihr Inhaltsstoffe nicht lösen können.

Alkohol ist in - meist pflanzlichen - Mitteln nicht in erster Linie, um sie zu konservieren, sondern weil mit ihm Wirkstoffe aus Pflanzen extrahiert werden können, die im wässrigen Milieu unerreichbar wären. Die Konzentration - auch bei homöopathischen Arzneimitteln liegt meist zwischen 40 und 70 %, was bei tropfenweiser Einnahme kaum mehr ist als bei vergorenen Fruchtsäften. Wenn man den Alkohol meiden muss, gibt es in den meisten Fällen feste und damit alkoholfreie Alternativen, bei denen der Alkohol nach Wirkstoffextraktion verdampft wird und dann der verbleibende 'trockene' Rest zu Tabletten, Dragees oder Kapseln verarbeitet wird.

Destillation von Kamillenblüten zur Wirkstoffgewinnung (Azulen) - (Gesundheit, Medizin, Alkohol)

Vielleicht nicht immer, aber trockene Alkoholiker müssen schon darauf achten!

nicht immer. Besonders aber in den pflanzlichen flüssigen Medikamenten.

ja, das steht aber dann auch in der packungsbeilage

In den meisten schon, es gibt aber oft alternativen.

LG Sikas

In den meisten, aber nicht in allen.

nicht immer aber immer öffter.... Muß drauf stehen...

ja weil der alkohol ja konserviert und verdünnt

Ja... Glaub hat was mit dem Blutkreislauf zu tun!

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Nein, nicht in allen Tropfen!

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