Alkohol epilepsie

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9 Antworten

  1. Frage:Was hast Du für Anfälle? Wie hoch ist Deine Verletzungsgefahr dabei...
  2. Frage:Hast Du zur Not jemanden Deiner Kumpels, der Dir im Ernstfall helfen kann? Und am besten natürlich nüchtern ist, dass er/sie auch weiß was zu tun ist.

Wenn Du selbst sagen kannst, dass es für Dich in Ordnung geht, dann viel Spaß dabei!

Was ich Dir jedoch empfehlen würde ist

  1. Nimm, wenn es auch bei Dir der Fall sein sollte, die Abenddosis deiner Medis lieber etwas früher. 2-3 Stunden vor dem Besäufnis sollten mindestens die Medikamente eingenommen sein.

  2. Viel Essen. Am besten nach den Tabletten auch noch mal etwas essen.

das verhindert, dass sich der Alkohol mit den Tabletten vermischt. Die Zeitspanne deswegen, damit im Ernstfall von der Tablettendosis nichts mehr im Magen ist, solltest Du Dir doch noch einmal etwas durch den Kopf gehen lassen.

Und der letzte Tipp: Langsam anfangen und kontrolliert trinken.Im Klartext: Nimm Dir eine feste Zeit vor, z.B. 30 Minuten und trinke in der Zeit immer das gleiche, Menge und Getränk entscheidest Du. Nichts am Anfang überstürzen. Ob nach 1 Stunde oder 3, der Rausch wird der gleiche sein. Zur Not kannst Du so aber immer noch aufhören, wenn dir danach ist.

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Nee, ganz ehrlich - ich hatte da ein Erlebnis, das mich für den Rest meines Lebens traumatisiert hat, was Alkohol betrifft.Ich hab damals Tegretal retard und Dibro b mono genommen und einen Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt in Dortmund getrunken. Vorher leider nicht viel gegessen, und ich nehme auch stark an, dass noch irgendwas Hochprozentiges (vielleicht ein Schuss Rum?) mit drin war. Jedenfalls hab ich Halluzinationen gehabt, das kann sich kein Mensch vorstellen. Alle hatten den bösen Blick, ich hab Gespenster gesehen, Fenster und Türen geschlossen etc, also echt ne ausgewachsene Paranoia.Irgenwann wusste mein Mann sich nicht mehr anders zu helfen, als den Notarzt zu rufen, und der hat mich dann in die Klinik nach Hagen gebracht.3Tage hab ich dort verbracht, von denen ich allerdings überhaupt nichts mehr weiß (zum Glück), und dann haben sie mich mit Psychopharmaka irgendwie wieder von dem Trip runtergebracht.Seitdem lass ich die Finger von dem Zeug, und selbst jetzt, wo ich keine Medikamente mehr brauche, hab ich immer noch Angst davor. Ich wär gar nicht in der Lage, mich zu besaufen. Überleg dir das also gut. Muss zwar nicht so enden, kann aber...

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es gibt ein paar einfache regeln: kein alk oder drogen, wenn du schlecht drauf bist! kein alk oder drogen, wenn du schon bedrohliche reaktionen deines körpers damit erfahren hast! einer bleibt immer stocknüchtern, um fahren oder helfen oder hilfe rufen zu können. bei epilepsie würde man generell zu nur geringem Alk-Konsum raten, benzos oder barbiturate wären weniger problembehaftet....

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Du nimmst doch sicherlich Medikamente? Soweit ich weiß, wird immer abgeraten, dazu Alkohol zu trinken, gerade bei Antiepileptika! Lies dir am besten mal deinen Beipackzettel gut durch. Oder, noch besser: frag deinen behandelnden Neurologen!

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Ich würde es lassen... ich trinke seit meinem ersten Anfall 2007 kein Alkohol mehr und habe auch ohne Spaß mit meinen Freunden =)

Also rate ich dir davon ab... aber wenn du das Risiko eingehen möchtest, ich halte dich nicht davon ab. Bedenke nur (wenn du Führerschein hast) darfst du ein Jahr nicht mehr fahren!

Also überleg es dir genau!? Meine Meinung kennst du ja jetzt. Ich wünsche dir trotzdem viel Spaß!

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Wenn ich nur so viel trinke bis ich es spüre und dann aufhöre ginge das ??und würden da irgendwelche vorzeichen auf einen anfall o.ä.kommen zb. schwindel

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Es sind Verschiedene Meinungen schau die weiteren seiten

Anfälle und Alkohol

Früher war besonders unter Neurologen und in deren Handbüchern die Theorie weitverbreitet, daß Alkoholgenuß Anfälle auslösen kann. Daher wurde Anfallskranken grundsätzlich jeder Alkoholgenuß verboten.

Heute geht man jedoch davon aus, daß ein direkter Einfluß von Alkohol auf Anfälle nicht nachgewiesen und dieses strikte Verbot nicht aufrecht erhalten werden kann. Wenn es nach Alkoholgenuß zu vermehrten Anfällen kommt, können diese viel wahrscheinlicher durch die damit einhergehenden Umstände wie Schlafmangel und/oder unregelmäßige Tabletteneinnahme hervorgerufen worden sein.

Epilepsiekranke und Alkohol

Menschen, die eine Epilepsie haben, werden oft wegen ihrer Anfälle mit sozialen Einschränkungen konfrontiert (z. B. Ausschluß von bestimmten Berufen, Führerscheinverbot, Einschränkung beim Schwimmen etc.). Da Alkoholgenuß in unserer Gesellschaft die Norm ist, kann sich ein Mensch mit einer Epilepsie zu recht oder zu unrecht ausgeschlossen oder in einer Sonderrolle fühlen, wenn er/sie ein angebotenes Getränk zurückweisen muß. Dies erfordert persönliche Stärke, zuweilen auch Einfallsreichtum, wenn man nicht über seine Epilepsie sprechen will. www.epilepsie-selbsthilfegruppe-hamburg.de/anaus_

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Lass es lieber bleiben! Deine Gesundheit sollte dir wichtiger sein.

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wenn man antiepileptika einnimmt sollte man eh kein alkohol trinken wegen der sedierenden eigenschaften . willste dir das genick brechen ?

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