alkohol am steuer mit unfall..

10 Antworten

saftige Geldstrafe und wahrscheinlich folgend eine MPU Unterziehung,in dem nachgewiesen werden muss, dass du über Monate Alkohol und Drogen- frei bist/warst und du aus deinen Fehlern aufrichtig gelernt hast, bevor du überhaupt den Führerschein je wiederbekommst.

Wenn es dumm läuft - was ich doch sehr hoffe - ist sie den Führerschein für immer los. Und wenn es schon das zweite Mal ist, müsste sie eigentlich schon eine Bewährungsstrafe haben. Dann könnte es sogar sein, dass sie einsitzen muss.

Auf deine Freundin kommt in etwa folgendes zu:

1.) Strafe ca. 40 -60 Tagessätzen (1TS=Monatsnetto/30). Wenn man unters Jugendstrafrecht fällt Sozialstunden. Dies KANN angewendet werden muss aber nicht.

2.) ca. 12-16 Monate FE-Entzug. Neubeantragung frühestens 3 Monate vor Sperrfristende möglich. (Kosten ca. 150€)

3.) Keine Punkte da Entzug wegen §§ 4 Abs 2 StVG. Bei Neuerteilung wieder punktefrei.

4.) Wenn BAK 1,6‰ oder mehr wird eine MPU nach §§ 13 Nr. 2 FeV angeordnet (ca. 420€), die kann aber nur nach Aufarbeitung bestanden werden. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig vorzubereiten.

5.) Strafbefehl in ca. 1-4 Monaten. Die Zeit des vorläufigen Entzugs wird beim Verhängen der Sperrfrist berücksichtigt. Verhandlung recht unwahrscheinlich es sei denn bei Einspruch oder wenn du unters Jugendstrafrecht fällst.

6.) Sie ist nicht verpflichtet, weitere Angaben bei der Polizei zu machen. Dies ist in der Regel (ohne anwaltliche Beratung) auch keinesfalls zu empfehlen.

wenn noch Probezeit war:

7.) Vor Neuerteilung ist zwingend ein Seminar für Alkoholauffällige Kraftfahrer zu absolvieren, da in der Probezeit aufgefallen siehe NAFAPlus Kosten ca. 300€ 8.) PZ ruht bei Entzug, Verlängerung der PZ auf 4 Jahre. 9.) Die Sperrfrist kann sie über ein Seminar zur Sperrfristverkürzung, z.B. Mainz 77, um 1-3 Monate verkürzen

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