Alkohol - Intoleranz und Hass auf die moderne Gesellschaft?

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8 Antworten

ich trinke sehr selten alkohol, mein freund dagegen trinkt gern mal was und manchmal auch zuviel. 

mich stoert das bei ihm ueberhaupt nicht. ich passe ggf. auf ihn auf und fahre uns nach hause etc.

bei anderen leuten kann das ein extremer abturn sein, fuer mich besonders bei schwer betrunkenen frauen mittleren alters aber natuerlich auch sonst bei betrunkenen, die sich nicht mehr im griff haben und entweder aggressiv oder aufdringlich werden. da kann ich deine abscheu nachvollziehen.

ansonsten ist mir herzlich egal, wer wann wieviel trinkt, solange er nicht andere durch autofahren gefaehrdet oder mir vor die fuesse kotzt. 

hass auf betrunkene empfinde ich eher nicht. am ende geht mich das trinkverhalten anderer ja auch gar nichts an.

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Kann Dich voll verstehen, ist leider in allen Altersgruppen weit verbreitet. Ich versuche, Veranstaltungen zu meiden, die nur auf's saufen ausgelegt sind, wie Karneval. Aber ganz vermeiden lässt sich das leider nicht, da ja überall diese Teilzeit-Alkoholiker auftauchen. Ich treffe mich inzwischen lieber Nachmittags zim Kaffee, da ist die Chance höher, auf nüchterne Menschen zu treffen. LG

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Alkohol ist kein Problem der modernen Gesellschaft, Alkohol wurde schon immer gern konsumiert.

Wenn du selbst keinen trinkst, ist das vernünftig und gut. Menschen zu verachten, die aber trinken....? Du steigerst dich da viel zu sehr rein.

Ich trinke selbst gern ab und an ein Schlückchen, weil es schmeckt und zu einem geselligen Abend einfach passt.

Sich stark zu betrinken ist eine andere Geschichte. Manche merken gar nicht, wann das Maß voll ist. Andere brauchen es zur Auflockerung. Wie dem auch sei, entweder du stehst drüber und denkst dir - naja, deren Kater habe ich morgen nicht - oder du meidest alkoholisierte Menschen indem du gar nicht mehr weggehst.

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Hallo!

Was du schreibst, ist das typische Paradoxum der Menschen, die die Folgen des zu viel Alkohol trinkens bei ihnen nahestehenden Menschen erleben.

Daher erst mal eine Erklärung zu Hass: Hass ist NICHT das Gegenteil von Liebe. Das Gegenteil von Liebe ist Gleichgültigkeit. Hass ist Liebe, die pervertiert ist!

Ich kann nur einen Menschen hassen, der mir wertvoll ist.

Es ist eine Tatsache, dass wir in einer 'Suchtgesellschaft' leben. Ich kenne keinen Menschen, der die Realität erträgt, ohne sich mit etwas 'dicht zu machen'. Manche dieser Dinge sind in unserer Gesellschaft hoch angesehen.

Denk nur mal an Arbeitssucht.......

Auch das sich Gedanken um Raucher und Menschen, die zu viel Alkohol trinken machen kann zur Sucht werden. Damit kannst du den Menschen aber nicht helfen und verhinderst, dass du selbst einfach gut lebst.

Mir hilft ein Spruch von Albert Schweitzer: "Mein Vorrbild ist nicht der vorrangige Weg andere zu beeinflussen; es ist der einzige."

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Kommentar von GuitarHeaven
17.09.2016, 15:47

Danke für die Antwort die hilft mir Generell schonmal.

Ja das mit Suchtgesellschaft stimme ich zu, eig. gehöre ich auch dazu, nur das ich nicht mit Alkohol und Nikotin mich dicht mache sondern mit Musik. Ich spiele selbst 3 Instrumente und ja ich steigere mich da ab und zu auch ein wenig zu sehr rein.

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1) klar, Alkohol ist nicht gesund, und Leute, die zu viel davon trinken, neigen zu unschönem Verhalten (z.B. werden manche aggressiv, andere wiederum reden Unfug, wieder andere gefährden sich und andere...). Diesen Teil kann ich nachvollziehen aus deiner Schilderung.

2) allerdings gibt es ja auch nicht wenige Menschen, die Alkohol in einem geringen Maße trinken, z.B. ein Bier oder ein Glas Wein zum Essen, oder auch mal ein Gläschen in netter Runde. Dagegen ist meiner Ansicht nach erst mal nichts zu sagen (ich gestehe, dass ich auch zu dieser Gruppe gehöre; insofern wäre es ja unfair, wenn ich anderen Leuten derselben Gruppe das Verhalten vorwerfen würde).

Einmal sprichst du von "Mädchen, die etwas trinken", später aber von "Alkoholikern". Ich kenne die Mädels natürlich nicht, aber so aus der Schilderung heraus gewinnt man doch eher das Gefühl, dass du recht schnell Menschen als "Alkoholiker" abstempelst (obwohl sie es vielleicht gar nicht sind ?!).

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Kommentar von GuitarHeaven
17.09.2016, 15:42

Es geht mir vorrangig nur um die aus deiner 1) aussage. Es ist nur so das mein Hass so stark auf die ist das ich schon die 2) aus deiner aussage 'unsympathisch' finde, aber noch nicht hasse.

Meine Ganze Sache hier geht nur darauf das ich lerne die 2) zu akzeptieren, bei den ersten wird das vlt nie der Fall werden höchstens das ich sie nicht mehr soo Verachte.

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Ich selber bin 16 und habe natürlich auch schon öfters ein paarmal mehr getrunken,ich trink auch gerne mal ein oder zwei bier beim grillen oder so aber auf grössere Feste mit Kumpels gehe ich garnicht oder ungern da dort immer extrem gesoffen wird, ich weis auch nicht was an einem Vollrausch so toll ist.

Raucher find ich persönlich schlimmer als Alkohol auf Festen da man Rauchern ständig ausgesetzt ist und das Rauchen nicht nur für den Raucher sondern auch für die Personen in der näheren Ungebung gefährlich ist wegen höherer Krebsgefahr z.B.

Du hast kein Problem, du hast eine Meinung :)

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Du hast eine festgefügte Ansicht über Alkohol und das Rauchen und es genügt dir nicht, die zu haben und dich entsprechend zu verhalten, nein, du machst andere an, die sich "falsch" verhalten und meinst, sie deshalb hassen zu müssen.

Was du betreibst, ist intolerant und geht viel zu weit in die persönlichen Bereiche des Einzelnen. Wenn sich jemand betrinkt, egal, warum, schadet er sich letztlich erst mal nur selbst. Die Folgen trägt er. Wird er im öffentlichen Raum aggressiv, richtet Schaden an, fährt betrunken ein Fahrzeug etc. greift die Polizei ein.

Warum also brauchst du diese konfrontation, die dir nichts bringt, außer, dass du abgestempelt wirst und als etwas seltsam eingeordnet?

Überlege mal, wann dir ein solches Verhalten gut getan hat. Du bist nicht der Oberlehrer der Nation!

Dein Hass besetzt dich und hält dich vom Leben ab. Du kannst nichts mehr anderes wahrnehmen und verwehrst dir viel Spaß.

Deine Meinung hast du und wenn es zu einer Diskussion kommt, vertritt sie, untermauere deine Ansicht, steh dafür ein. Ungefragt aber belasse sie bei dir und beziehe deine Maximen nur auf dich selbst.

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Kommentar von GuitarHeaven
16.09.2016, 21:19

Ich glaube du hast das alles falsch verstanden oder habe ich nicht ausführlicher erwähnt. Diese Meinung behalte ich für mich, ich sage zwar nach außen hin das ich nichts trinke und rauche aber sage zu keinem ins Gesicht das ich ihn deshalb hasse.

Du glaubst eher ich wäre ein Gutmensch was andere ständig belehrt und hasst für ihr Verhalten, dem ist aber nicht so.

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Warum hast du denn eine so ablehnende Haltung gegen den Alkohol?

Ich meine, sicher, er ist ungesund. Und er ist ein Treibmittel für dämliches, manchmal auch agressives Verhalten und man kann davon abhängig werden - aber das alles ist längst nicht, nicht annähernd bei jedem der Fall, der Alkohol trinkt, um betrunken zu werden. Die meisten kommen damit klar, und wenn nicht immer macht sie das noch nicht annähernd zu einem schlechten Kerl.

Betrunken sein fühlt sich gut an, was ist so schlimm daran? Dass man sich zum Affen macht, ja toll, das tun die anderen auch.

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Kommentar von GuitarHeaven
16.09.2016, 22:37

Du widersprichst dich selbst in deiner Antwort. 

Meine Meinung dazu: Wer Alkohol braucht um das Leben zu genießen oder sich gut zu fühlen kann das nicht ohne. 

Ich Schaffe es durch andere Sachen das Leben zu genießen, ohne die Gesundheit und viel Geld dafür zu verschwenden.

Aber du hast auch recht das es auch Leute gibt die nicht übertreiben, aber ich meine explizit nur die was sich zum Spass niederblasen.

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