Alkansäuren allgemein?

2 Antworten

Die charakteristische Gruppierung der Carbonsäuren ist die Carboxylgruppe - COOH. Sie ist gewissermaßen eine Kombination von Carbonyl- und Alkoholfunktion.

Nomenklatur:  Man hängt an den Namen des Alkan die Endung 'säure' an.

Oder man bezeichnet den Kohlenwasserstoffrest und hängt als Suffix 'carbonsäure' an-

Natürlich vorkommende Carbonsäuren haben einen Trivialnamen, den man auch benutzen kann.

Beispiel:

CH3-CH2-CH2-COOH

1. Butansäure

2. Propancarbonsäure (1)

3. Buttersäure

Eigenschaften: Die O-H Bindung führt auf Grund der Polarität zur Wasserstoffbrückenbindung, die aber im gegensatz wie bei den Alkoholen nicht zu kettenförmigen Assoziate führt, sondern auf Grund der größeren Polarität zu Dimeren führt. (Zwei Säuren verbinden sich ringförmig mit ihren Carboxylgruppen). Diese Zweierkomplexe sind so stabil, dass z.B. die Essigsäure in geringer Verdünnung oder im Gaszustand noch Dimer vorliegt. ERst bei einer hohem Verdünnung oder hohen Temperatur werden die Asssoziate aufgespalten.

Wie bei den Alkoholen übt auch die Länge  ds Akylrest einen Einfluß auf die Löslichkeit in Wassser aus. Während die ertsn 4 Säuren, Ameisen-, Essig-, Propion- und Buttersäure noch ubegrenzt mit Wasser mischbar sind, nimmt da bei steigender Größe des Alkylrest schnell ab.

Hallo MirajaneHeart

Alkansäuren haben die allgemeine Summenformel: (C)n(H)2n+1(COOH)

Sie enthalten eine Carboxy-Gruppe (-COOH)

Die niederen Säuren sind flüssig, die höheren (ich glaub ab n=10 ) sind fest

Sie können Wasserstoffbrücken ausbilden. Die niedrigen Säuren sind daher in Wasser löslich. Die Löslichkeit nimmt aber mit länger werdenden Alkyl-Ketten ab, da dann der 'Alkan'-Charakter mehr zum Tragen kommt.

Sie können Ester bilden.

Die wasserlöslichen Säuren sind schwache Säuren. Sie können Salze bilden.

Mehr fällt mir gerade nicht ein.

LG


Die wasserlöslichen Säuren sind schwache Säuren.

Trifluoressigsäure hat einen pKs-Wert von immerhin 0,23...  ;)))

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@Bevarian

Völlig korrekt.

Ich hab halt nur an die 'einfachen' Alkansäuren gedacht.

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@Bevarian

Ist der induktive Effekt und die Hyperkonjugation wie die alphaständigen Halogenatome auf die Säurestärke ausüben kann, nicht ein selbstständiges Thema.

Wenn man diesen Effekt bei den Carbonsäuren ansprechen will, dann gehört aber auch der Einfluß der in Konjugation stehenden Doppelbindungen dazu.

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