2 Antworten

Die Uhr kommt aus China, da der Warenwert über 22 Euro liegt landet sie sowieso beim Zoll.

Dort kannst Du dann noch 19 % Einfuhrumsatzsteuer abdrücken.

Sollte ein anderer Uhrenhersteller ein Patent oder ein Geschmacksmuster auf das Design der Uhr haben kann es auch passieren das die Uhr eingezogen wird und Du die Kosten für die Vernichtung zu zahlen hast.

Laut der Google Images Suche ähnelt das Produktbild einer "hublot big bang king". 

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Für Waren, die per Post/Paketdienst aus Nicht-EU-Ländern nach Deutschland geschickt werden, sind folgende Abgaben zu entrichten:

- bis zu einem Warenwert von 22 EUR (bei Geschenken bis 45 EUR) gar nichts

- bis 150 EUR Warenwert nur die Einfuhr-Umsatzsteuer (19%)

- ab 150 EUR Warenwert ggf. zusätzlich Zölle. Diese sind abhängig von der Warenart und betragen meist 5-15%.

Ausschlaggebend für die Abgabenberechnung ist jeweils der Warenwert incl. Versandkosten.

Ist die Rechnung am Paket angebracht, übernimmt i.d.R. der Paketdienst die Zollabfertigung für Dich. Die Abgaben zahlst Du dann dem Zusteller.

Ist die Rechnung nicht am Paket angebracht, bekommst Du einen Abholschein, auf dem steht, an welchem Zollamt die Sendung für Dich hinterlegt wird. Dort gehst Du dann mit der Rechnung und dem Zahlungsnachweis (Konto- oder Paypalauszug) hin.

In jeder größeren Stadt gibt's ein Binnenzollamt, so daß Du keinen weiten Weg haben wirst.

Am Zoll nimmst Du dann eine "mündliche Zollanmeldung" vor (die natürlich auch schriftlich ist, aber die Zöllner helfen Dir dabei), zahlst die Abgaben (bar oder per EC-Karte) und kannst das Paket gleich mitnehmen.

Markenfälschungen (Plagiate / fakes) werden vom Zoll beschlagnahmt und vernichtet, wenn der Hersteller einen Antrag auf Grenzbeschlagnahme gestellt hat (und alle großen Marken haben das).

Der Markenrechtsinhaber wird vom Zoll informiert. Von dessen Anwalt erhält der Einführer dann eine Unterlassungserklärung, die Anwaltskosten zahlt der Importeur, meist ein paar hundert EUR.

Von dessen Anwalt erhält der Einführer dann eine Unterlassungserklärung, die Anwaltskosten zahlt der Importeur, meist ein paar hundert EUR.

Woher haben Sie diese Informationen? Laut der Beratungen eines Anwaltes auf dem Portal frag-einen-anwalt.de ist es laut Art. 9 GMV bzw. § 14 MarkenG und § 18 MarkenG nicht möglich einen Anspruch auf Kostenerstattung zu erlangen, vorausgesetzt es wird nicht im gewerblichen Verkehr gehandelt. (Quelle: http://www.frag-einen-anwalt.de/Grenzbeschlagnahmung-durch-Zoll-gefaelschte-Markenware-aus-China---f178272.html)

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@stefanm97

Nachdem aber i.d.R. davon auszugehen ist, daß der Absender gewerblichen Handel betreibt, ist der Tatbestand eben doch erfüllt.

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