ALGII gering - werde ich betrogen?

4 Antworten

In deinem Fall jetzt ja, da das Kindergeld bereits berechnet ist. Du bekommst jetzt ja auch die Nachzahlung. Daher sind 237 Euro im Monat schon richtig. Der Regelsatz von 391Euro abzüglich des Kindergeldes von 154 macht 237 Euro

Wenn dir Kindergeld zusteht,zählt das auch als Einkommen,da du es aber noch nicht bekommen hast,gehört die Nachzahlung dir,weil das Jobcenter es bereiz von deinem Regelsatz von 391 € abgezogen hat !

Normalerweise hätte dir das Jobcenter diese 184 € Kindergeld,als Vorschuss zahlen müssen,so das du auf deine 391 € kommst und hätte dann bei der Familienkasse einen Erstattungsantrag stellen müssen.

Die Familienkasse hätte dann die Nachzahlung nicht an dich,sondern an das Jobcenter überwiesen.

Ist also alles richtig so,also von der Höhe deines Geldes,wirst also nicht Besch.... en !

Wenn du dich jetzt fragst,warum du 237 € bekommst und hättest du die 184 € Kindergeld bekommen,sind das ja nicht 391 € sondern 421 €,ist das auch richtig so.

Denn solange du keine weiteres Erwerbseinkommen erzielst außer das Kindergeld,wird dir vom Kindergeld eine 30 € Versicherungspauschale abgezogen,so das du eigentlich nur 154 € Kindergeld angerechnet bekommen hast.

Deshalb hast du auch 30 € mehr im Monat.

Ist also alles richtig so,also von der Höhe deines Geldes,wirst also nicht Besch.... en !

Alg2 ist eine bedarfsdeckende Leistung. Es ist schlichtweg nicht zulässig - bis auf wenige Ausnahmen, die alledings nur im Zuge mangelnder Mitwirkung zum tragen kommen können - Geld anzurechnen, das dem Leistungsberechtigten nicht zur Verfügung steht.

Eine Argumentation, dass ja die Gesamtsumme über einen längerenBetrachtungszeitraum stimmt, geht an dem Problem der Bedarfsdeckung vorbei. Im Zweifel muss heute die Miete gezahlt und Nahrung gekauft werden und nicht erst in sechs, sieben oder acht Monaten (je nachdem wie langedie Bearbeitung dauert).

Fazit. Das Einzige, was möglicherweise stimmt - Zinsverluste mal vernachlässigt - ist also die Gesamtsumme über einen längeren Betrachtungszeitraum. Nichtsdestotrotz sind die Anrechnung und damit die Leistungsbescheide (mutmaßlich) NICHT KORREKT!

Und aus solch einem Fall würde ich immer - sofern ich korrekte Angaben gemacht habe - eine fette Fachaufsichtsbeschwerde draus machen. Falsche Rechtsanwendung ...

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@VirtualSelf

Ich hab doch geschrieben,dass das Jobcenter die nicht gezahlten 184 € Kindergeld normalerweise als Vorschussleistung hätte zahlen müssen,da sie das aber nicht gemacht haben ( obwohl sie es gesetzlich hätten machen müssen ) gehört die Nachzahlung ihm !

Obwohl es nicht zulässig ist,ist es beim Jobcenter an der Tagesordnung,Leistungen vorzeitig einzustellen ( wenn sie die Möglichkeit dazu haben ) wenn ihnen zum Beispiel eine Arbeitsaufnahme rechtzeitig angekündigt wird.

Das erspart ihnen Arbeit,deshalb wird es ja auch trotz Gesetzwidrigkeit immer wieder gemacht und wenn man da nicht gleich persönlich in der Leistungsabteilung aufschlägt und ihnen die Gesetzeslage um die Ohren haut,sieht man alt aus.

Selbst mir ist es passiert,als ich meine Teilhabe am Arbeitsleben angekündigt habe,das sie mir vorzeitig die Leistungen eingestellt haben.

Wenn ich dann nicht persönlich in die Leistungsabteilung gegangen währe und erst Widerspruch eingelegt hätte und dann warten auf Antwort,wäre ich ohne Geld da gestanden.

Die RV - hat nämlich über 2 Monate zur Berechnung gebraucht,bevor ich das erste mal Leistungen erhalten habe.

schönen Sonntag

Gruß

isomatte

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@isomatte

da sie das aber nicht gemacht haben ( obwohl sie es gesetzlich hätten machen müssen ) gehört die Nachzahlung ihm !

Dennoch sollte auf jeden Fall Neu-Feststellung beantragt werden - wenn der SB es nicht ohnehin von sich aus macht -, damit die fehlerhaften Bescheide aus der Welt geschaft werden und es tatsächlich keine Probleme mit Nachzahlung gibt.

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@VirtualSelf

Das kann und sollte er natürlich machen,aber bevor das abschließend bearbeit ist,hat er die Nachzahlung schon längst erhalten,dürfte nach 7 Monaten ja so langsam mal bearbeitet wurden sein !

Bei mir hatte es ab Antragstellung ( Neu Feststellung ) bis zum abschließenden Änderungsbescheid und der Überweisung der Nachzahlung fast 13 Monate gedauert.

Wenn er es nicht macht,sollte es trotzdem keine Probleme mit der Nachzahlung geben,er kann doch durch die fehlerhaften Bescheide belegen,dass das Kindergeld angerechnet wurde,er es aber nicht bekommen hat,spätestens dann,wenn er die Nachzahlung des Kindergeldes bekommen hat,denn dann wird er einen abschließenden Bescheid erhalten,in dem die Nachzahlung aufgeschlüsselt ist.

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Hast du denn aus deiner Arbeit noch Einnahmen, die verrechnet werden? Oder hast du dir Sanktionen eingehandelt, die deinen Leistungsanspruch verringern.

Die Grundsicherung beträgt 391,00 € plus die angemessenen Kosten der Unterkunft.

Du hast doch einen Bescheid erhalten, aus dem dein Anspruch hervor geht. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Nein, das nicht. Auch keine Sanktionen, davon wüsste ich ja.

Ja ich kann lesen. Ich habe natürlich einen Bescheid und da sind eben die Zahlen drauf, welche ich oben genannt habe. Aber das kann ja nicht mein richtiger Anspruch sein, das sagen selbst die von der Schuldnerberatung.

Die Frage konntest Du mir leider nicht ganz beantworten.

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