alg2 tochter abmelden?

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2 Antworten

sie ist Volljährig und muß nicht bei Dir wohnen bleiben.. das KK steht ihr mit ihrem Auszug zu ..da kann sie einen Abzweigungsantrag bei der Fam. kasse stellen und erhält das Geld auf ihr Konto... ggf. den Unterhalt vom Vater, wenn er zahlt.. und von Dir sobald Du Leistungsfähig bist, solange sie zur Schule geht, eine Ausbildung beginnt...

wenn sie auszieht sage ihr sie möchte sich bei ihrem Freund anmelden..dann läuft alles in korrekten Bahnen

Sie will ja bei mir gemeldet bleiben das macht sie jetzt zum 3. Mal und immer wenn es da wo sie ist knallt will sie zurück.....kindergeldlauf nur noch bis sie von der schule geht also nächsten monat ...arge sagte mir das sie keine eigene bekommt da geprüft wird warumsie raus ist und wenn raus kommt das sie keinen bock auf arbeit bewerbung usw hat ist eh vorbei

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@spiky12

Hallo spiky... sie will Dich als Rückzugsmöglichkeit warm halten, aber sage doch einfach nein.. dann muß Deine Tochter die Kurve kriegen ... besser in der Schule werden, oder eine Ausbildung beginnen .. sie kann jetzt bei ihrem Freund weiter wohnen ( angemeldet) oder sucht sich ein WG-Zimmer,** altersmäßig darf sie ja jeden Job annehmen und das wird sie dann müssen! **

Dann bekommst Du etwas mehr Ruhe in Deinen 4Wänden und Deine Tochter lernt Eigenverantwortlichkeit

alles Gute, Dir & ihr ;)h

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das macht sie jetzt zum 3. Mal

Soll in dem Alter ja häufiger vorkommen - alle Freiheiten und Rechte der Volljährigkeit in Anspruch nehmen wollen, aber in anderen Bereichen solange wie möglich Kind bleiben wollen... und den unangenehmen oder "uninteressanten" Teil des Lebens (z.B. "Behördenkram") schön den Eltern überlassen. Ist ja auch bequemer - und solange die Eltern das mitmachen, besteht ja auch kein akuter Grund, dieses Verhalten und Denken zu ändern und erwachsen(er) und selbständiger zu werden.. ;)

was kann oder muss ich jetzt tun?

Jetzt mal Tochter und Wohnsitz/Meldepflicht etc. außen vor lassend: Die Berechnung und Höhe Eurer Hilfeleistung vom Jobcenter basiert auf den Angaben, die du bei/nach der Antragstellung gemacht hast. Leistungsrelevante Änderungen (z.B. Auszug eines Familienmitglieds) sind dem Jobcenter umgehend mitzuteilen, man ist zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet.. etc.etc. Das geht alles aus den ALG2-Unterlagen und dem Merkblatt SGB II hervor und ist dir bekannt. Zieht sie bei dir aus, musst du das also dem Jobcenter (nachweislich) sofort mitteilen und es erfolgt eine Neuberechnung. Alles Andere wären keine wahrheitsgemäßen Angaben bzw. du würdest wissentlich deinen Pflichten als Leistungsbezieher nicht nachkommen.

arge sagte mir das sie keine eigene bekommt

Keine eigene was ? Ist eine eigene Wohnung gemeint ? Es stimmt, dass das Jobcenter für unter 25 Jährige, die noch daheim wohnen, eigene Unterkunftskosten nur in (darzulegenden) Härtefällen bewilligt. Aber ab 18/ Volljährigkeit müssen Eltern ihr Kind nicht mehr bei sich wohnen lassen oder wieder aufnehmen. Ist also kein Problem, deine Tochter (egal ob im Guten oder Bösen) zum Auszug aus deiner Wohnung aufzufordern und sie auch nicht wieder aufzunehmen. Großartig "begründen" musst du da auch nichts. Sie ist volljährig und du möchtest nicht mehr mit ihr zusammenwohnen, fertig. Deine Auszugsaufforderung (z.B. mit einem schriftlichen Zweizeiler) wäre dann z.B. so ein Härtefall, der für sie Anspruch auf "eigene" Leistungen vom Jobcenter begründen könnte. Dort müsste sie dann hin und sich selber um ihren Antrags-und Papierkram kümmern.

Während (!) der Erstausbildung des Kindes sind seine Eltern grundsätzlich unterhaltspflichtig , und die Unterhaltsansprüche sind vorrangig vor Leistungen vom Jobcenter. Auch Ansprüche wie BAB, Bafög, Wohngeld sind vorrangig - für Auszubildende werden nur unter bestimmten Voraussetzungen ALG2-/ Unterkunftsleistungen gewährt http://hartz.info/index.php?topic=2621.0

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