ALG2 steuererstattung?

5 Antworten

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Ein so genanntes einmaliges Einkommen wird nach dem Zuflussprinzip auf die Leistungen angerechnet !

Es wird also in dem Monat angerechnet in dem du es auf dein Konto bekommst bzw.darüber verfügen kannst,sollte dieses einmalige Einkommen höher als die monatlich bezogene Leistung sein,dann muss dieses zwingend auf 6 Monate Bezugszeitraum verteilt werden.

Wenn du also im Januar 2017 eine neue Beschäftigung aufnehmen würdest und dann keinen Leistungsanspruch mehr hättest,dann könnte also nur auf die evtl.Leistung für Januar 2017 etwas angerechnet bzw. abgezogen werden,es wird dann zwar immer noch durch 6 Monate geteilt,aber dann würdest du ja ggf.aus dem Bezug raus sein.

Würdest du dann angenommen min. volle 6 Monate aus dem Leistungsbezug raus sein und wieder arbeitslos werden,dann stünde dir gleich wieder dein volles ALG - 2 zu,also im Monat nachdem dein Lohn auf deinem Konto eingegangen ist,wenn du aus dem Leistungsbezug raus wärst.

Es würden also diese 1300 € genommen und wenn du derzeit kein weiteres Einkommen hast wovon dir Freibeträge abgezogen würden,dann stünde dir pro Monat die 30 € Versicherungspauschale zu,also dann mal 6 Monate wären das 180 €,diese würden vorher min. von den 1300 € abgezogen,es blieben demnach nur etwa 1120 €.

Diese 1120 € würden durch 6 Monate Bezugszeitraum geteilt,also deine evtl.Leistungen der nächsten 6 Monate um ca. 186 € gekürzt.

Wie großzügig vom staat mir 180 euro zu lassen...ich werde einfach nichts sagen wenn sie es rausbekommen zahle ich halt die 800euro für diesen 1 monat aber das sie mir den rest auch noch klauen wollen sehe ich einfach nicht ein...ich habe für dieses geld gearbeitet und jetzt will man es mir einfach wegnehmen das kann nicht sein.

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@cocosan1992

Dir nimmt keiner dein Geld weg,aber durch den Zufluss des Geldes ( einmaliges Einkommen ) verringert sich eben deine Bedürftigkeit und deine Leistungen werden dementsprechend gekürzt oder sie entfallen ganz !

Wenn du diese 1300 € im Dezember bekommen hast bzw.bekommst und im Januar 2017 deine Beschäftigung aufnimmst und dann nicht mehr auf Leistungen angewiesen bist,dann würde man dir ja nicht viel anrechnen können.

Es würden diese 1300 € abzüglich der 30 € x 6 Monate = 1120 € geteilt,es blieben also nur diese ca. 186 € übrig die man dir pro Monat von deinen Leistungen kürzen könnte.

Bekommst du aber angenommen nur noch für Januar 2017 deine Leistungen gezahlt hättest du nur Dezember und max. den Januar der angerechnet werden dürfte.

An deiner Stelle würde ich mir das mit der Mitteilung noch mal überlegen,denn dann kann es sein das außer einer Rückforderung von zu unrecht bezogenen Leistungen noch eine Anzeige wegen Betruges kommt und da kommt finanziell extra was auf dich zu.

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§ 263 StGB.

Wenn du es nicht angibst und die machen eine Kontoabfrage, hast du ein Problem.

  • Du musst die zu Unrecht erhaltene Leistung zurück zahlen.
  • Du erhälst einen Strafbefehl wegen Betrugs vom Staatsanwalt und hast unterm Strich weniger Kohle als vorher.

Es gilt das Zuflussprinzip. Fällt die Steuererstattung in den Bewilligungszeitraum muss sie als Einkommen angegeben werden.

Wie wäre es damit von dem Geld einen Rechtschreibkurs zu belegen und einen Benimmkurs- könnte Dir im Leben weiterhelfen!!

Du bist einer von denen, die wir nicht brauchen- wenn der Staat dir nicht gefällt in dem du lebst- geh doch einfach weg!

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