Alg2 Auszug unter 25?

7 Antworten

Meine Mutter hatte vor ca 6 Monaten dem Jobcenter mitgeteilt das , dass Zusammenleben in der Bedarfsgemeinschaft psychisch nicht mehr auszuhalten ist und bat das Jobcenter um Rat.Alles ohne Erfolg. Weigern sich gegen den Auszug meines Bruders.

Das Unterstrichene ist falsch formuliert.

A) Für deine Mutter stellt sich die Frage: Ist die jetzige Wohnung auch noch angemessen für die Bedarfsgemeinschaft, wenn der 23jährige Sohn nicht mehr dort wohnt? Denn wenn nicht, werden die Kosten für die Wohnung (bald) nicht mehr voll übernommen, sondern nur noch der (hier: für Mutter und Tochter) angemessene Teil.

B) Für den 23jährigen Sohn stellt sich die Frage: Bekommt er nach einem Auszug auch die Kosten für eine eigene Wohnung vom Jobcenter erstattet?

B kann der Mutter egal sein. Den Antrag nach SGB II § 22 Absatz 5 muss der Sohn selbst stellen - am besten so schnell wie möglich. Wenn nicht, ist das sein Bier!

-> Eventuell kann die Mutter als Vertreterin der Bedarfsgemeinschaft auch diesen Antrag stellen - dann aber klar und deutlich und schriftlich! Am besten mit Nennung von Bedrohungen und von Zeugen!!! Und nicht so la la: "Ich hab Probleme mit meinem Sohn. Zahlen Sie ihm eventuell eine eigene Wohnung?"

Für A gibt es einen Antrag, bevor man einen Mietvetrag unterschreibt, siehe § 22 Absatz 4. Aber es spricht nichts dagegen, einen Antrag im Sinne von Absatz 1 Satz 1 zu stellen: "(1) Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind." Also etwa so: "Hiermit beantrage ich, zu prüfen, ob meine Wohnung auch noch angemessen ist, wenn mein Sohn auszieht."

Man kann sich natürlich auch die örtliche Angemessenheits-Tabelle anschauen, als ersten Überblick.

Der Sohn kann in der Regel außerordentlich, also auch fristlos gekündigt werden, wenn er Gewalt androht gegen Mitbewohner oder gar Vermieter. Wenn der Sohn allerdings nicht auszieht, sondern als Mieter auf ein Räumungsurteil wartet, kann es lange dauern.

Hier sollte man also eher diplomatisch und kreativ vorgehen. Es sei denn, man betrachtet den Sohn nicht als Untermieter, sondern als geduldeten Mitbewohner. Dann könnte man auch einfach das Türschloss austauschen und ihm einen Termin nennen, zu dem er seinen Besitz abholen kann.

Aber da kenne ich mich nicht so aus.

Gruß aus Berlin, Gerd

Tasche / Koffer packen und vor die Tür setzen, dann muss er selber einen ALG - 2 Antrag stellen und dann muss ihm vom Jobcenter auch geholfen werden, vorausgesetzt er steht der Vermittlung zur Verfügung, zumindest in seinem Fall, denn er scheint ja nichts zu machen, außer deiner Mutter zur Last zu fallen und sie zu bedrohen.

Sie kann ihn jederzeit raussschmeissen. Geht er nicht mehr zur Schule/Ausbildung, dann muss sie ihm auch keinen Ungerhalt zahlen. Dem Amt muss sie das natürlich melden, sie erhält dann weniger Geld da eine Person weniger in der Bedarfsgemeinschaft lebt.

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