ALG2 / Hartz 4 tortz Festanstellung

3 Antworten

Wenn deine Wohnung größer als 50 qm ist,gilt sie beim Jobcenter als unangemessen und würde vom Jobcenter für max.6 Monate weiter gezahlt !

Du würdest eine Aufforderung zur Kostensenkung bekommen,wenn du diese nicht senken kannst oder willst,wird dir nach dem Ablauf dieser Frist nur noch der angemessene Teil der Kosten für Unterkunft und Heizung gezahlt. Denn Rest müsstest du aus eigener Tasche zahlen und es gäbe dann mit Sicherheit Probleme,wenn es zu einer Nachzahlung von Neben / Betriebskosten kommen würde,denn dann würde dir auch nicht alles übernommen werden,max.ein prozentualer Anteil.

Es ist zwar richtig,das du von deinem Erwerbseinkommen Freibeträge absetzen kannst,diese werden vom Bruttoeinkommen errechnet und dann vom Nettoeinkommen abgezogen. Hast du aber nach dem Abzug dieser Freibeträge immer noch genügend anrechenbares Einkommen um deinen individuellen Bedarf damit decken zu können,würdest du keinen Anspruch mehr auf eine Aufstockung vom Jobcenter haben.

Deine privaten Schulden interessiert das Jobcenter nicht,es sei denn,du hast Kindesunterhalt zu zahlen,der entweder tituliert sein muss oder vom Notar beglaubigt wurde,dann könntest du diesen zusätzlich zu deinen Freibeträgen geltend machen.

Dein Bedarf würde derzeit bei 382 € Regelsatz liegen ( ab 01.01.2014 sind es dann 391 € ) + die angemessenen Kosten für Unterkunft und Heizung.

Beispiel :

Du wohnst alleine,verdienst 1200 € Brutto und 900 € Netto.

Auf die 1200 € Brutto,hast du 300 € an Freibeträgen,die dir von deinen 900 € Netto abgezogen würden,somit hättest du ein anrechenbares Einkommen von 600 €.

Dein Regelsatz 382 € + 412 € für die Kosten der Unterkunft und Heizung ( angenommen ) würde einen gesamten Bedarf von 800 € machen,der dir laut SGB - ll zustehen würde. Da du aber dann nur noch über 600 € anrechenbares Einkommen verfügen würdest,stünde dir eine Aufstockung ( ALG - 2 ) von 200 € zu.

Wenn du weniger Einkommen als die Grundsicherung (382,00 € für einen Alleinstehenden) plus die tatsächlichen Kosten der Unterkunft hast, kannst du aufstockend AlG 2 beantragen.

Sonstige Ausgaben deinerseits sind völlig uninteressant.

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Wobei die tatsächlichen Kosten der Unterkunft (3 Raum Wohnung für dich alleine??) auch nicht zählen, wenn die Unterkunft unangemessen groß und teuer ist. Als berechnungsgrundlage dient da dann schon der angemessene Kostenaufwand der Unterkunft für eine Einzelperson. Der unterscheidet sich Gebietsweise und kann beim zuständigen Amt erfragt werden. (Online fndet man auch Infos)

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Da es im Alg2-Recht primär um Hilfebedürftigkeit geht, spielt es keine Rolle, ob man vollzeitbeschäftigt oder arbeitslos ist. Entscheidend ist die Frage - andere Voraussetzungen mal außen vor -, ob man seinen Bedarf aus seinem anrechnungsfähigen Einkommen decken kann.

Der Alg2-Bedarf beläuft sich aktuell auf 382 € Regelsatz + Kosten einer angemessenen Unterkunft.

Gegen diesen Bedarf wird das anrechnungsfähige Einkommen gerechnet. Im Rahmen der Feststellung dieses Einkommens interessieren privat veranlasste Verpflichtungen und Schulden grundsätzlich NICHT.
Was hingegen einkommenssenkend berücksichtigt wird, sind - als wichtigste Punkte -gesetzliche Unterhaltsverpflichtugen sowie UNMITTELBAR mit der Arbeit verbundene Kosten.

Zu beachten ist: ist die Wohnung zu teuer - liegt also (signifikant) über den kommunalen Angemessenheitsgrenzen -, darf das Jobcenter zur Kostensenkung auffordern (das kann z.B. über Untervermietung laufen oder über Umzug). In der Regel werden zwar für sechs Monate die VOLLEN unangemessenen Kosten getragen werden müssen, danach geht es aber ans Eingemachte.

Wenn Wohngeld nicht in Frage kommt, weil dein Einkommen zu hoch ist, wirst du in der Regel auch keinen Alg2-Anspruch haben.

Rückzahlung ALG I aufgrund von Falschberechnung des JobCenters - muss ich das Geld zurück zahlen?

Guten Abend liebe Community,

mich beschäftigt seit einigen Tagen eine Frage, die ich mir gestellt habe, nachdem ich Anfang September auf mein Kontoauszug gesehen habe.

Ich habe bis zum 01. August 2015 zusammen mit meiner Familie (Mutter + Schwester) in einer Bedarfsgemeinschaft gelebt. Seit dem 01.Juni 2015 bekomme ich Arbeitslosengeld (ALG I). Nun bekam ich ende August einen Brief, dass das JobCenter mir für JULI nur 124,00€ von meinem ALG I angerechnet haben/Sie einen Erstattungsansprach ans Arbeitsamt geschickt haben. Ich erhalte monatlich über 900€ Arbeitlosengeld und dachte eigentlich, dass das JobCenter mir mein komplettes Geld anrechnen würde. Das Arbeitsamt hat mir das übriggebliebene Geld für JULI (etwas über 800€) im September überwiesen, doch jetzt stelle ich mir folgende Fragen:

  • Wird mein ALG I nicht normalerweise komplett angerechnet oder nur der Anspruch der für mich gilt? ( Der Antrag für die Bedarfsgemeinschaft ist von meiner Mutter gestellt)

  • Das Arbeitsamt konnte mir nichts weiter sagen und nun frage ich mich, ob ich das Geld eventuell ans Jobcenter zurückzahlen muss, falls diese den Bedarf falsch berechnet haben (ist ja nicht meine Schuld)?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr vielleicht ein paar Antworten habt!

Vielen Dank und einen schönen Abend noch!

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Wie überlebt man eigentlich mit Arbeitslosengeld 1?

Hallo ich bin gerade irgendwie etwas ratlos bis entsetzt.

Ich habe gestern erfahren, dass ich in 4 Wochen arbeitslos werde. Ich war noch nich arbeitslos, und mal davon abgesehen, dass der Schock tief sitzt und ich so schnell wie möglich wieder in eine Anstellung kommen will - wie zur Hölle überlebt man eigetnlich mit ALG 1?

Ich habe nicht besonders viel verdient und habe ausgerechnet, dass ich 750€ ALG1 bekommen werde. Ich wohne allerdings in einer Wohnung die 505€ warm (Berlier Miete... :/ )kostet. Ich zahle 40€ Gas und 30€ Strom im Monat. Ich habe ein Jahresabo für Öffentliche Verkehrsmittel (monatlich 60€) und einen Handyvertrag mit 39,99€. Dazu kommen die Rundfunkgebühren. Ich bezahle 35 Euro im Monat für Internet/Telefon/Kabelanschluß. Soll heißen, ich habe monatlich laufende Kosten von knapp 725€. Dieser Betrag ist (achtung, jetzt wirds witzig), ZU HOCH, um eine Hartz4-Aufstockung zu bekommen.

Nach Adam Riese bleiben da noch 25 € über. Ich habe ausgerechnet, dass ich einen Wohngeldanspruch von 70€ habe. Zudem könnte ich 165€ dazuverdienen. Das heißt, ich hätte 255€ zum Leben. Wer soll denn das schaffen?! Ich bin total ratlos.

Es kann doch nicht wirklich so sein, dass jeder ALG1-Empfänger, egal, ob er vorher Topverdiener oder Geringverdiener war, nur 165€ dazu verdienen darf! Und Hartz-4-Empfänger 450€-Jobs machen dürfen UND ihre Miete dabei bezahlt kriegen. ALG1 Empfänger werden auch nicht von den Rundfunkgebühren befreit, Hartz 4 Empfänger schon.

Ich bin gerade total entsetzt und hoffe, dass ich einfach nur irgendetwas falsch verstanden habe? Habe ich etwas übersehen oder gibt es noch weitere Möglichkeiten, sein monatliches Income zu erhöhen, falls man nicht direkt einen neuen Job findet oder bin ich jetzt tatsächlich gezwungen, nach mehreren Jahren Arbeit direkt in Hartz 4 zu gehen?

Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, das schockiert mich gerade alles total. Vielleicht habe ich ja einfach nur etwas im ganzen Kündigungsschock von gestern Abend übersehen oder verstehe etwas falsch. Ich hoffe, ihr könnt mir irgendwie weiterhelfen.

Vielen lieben Dank!

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Ausrechnen wie viel ALG2?

Hallo,
Leider sind die Internetrechner ziemlich ungenau. Ich wüsste gerne wie viel ALG2 mir zustehen würde.

Ich mache einen 450€ Job (kommen meinstens ca.430€ raus), und bekomme Kindergeld 192€ (abgezweigt).

Ich mache derzeit noch mein Abitur, und brauche mein Auto um den 450€ Job auszuführen. Versicherungstechnisch zahle ich dafür 60€ im Monat.

Wie viel ALG2 stünde mir zu?

LG Anchor1205

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Hallo erstmals, mein Vater bezieht ALG2 und seit dem ich eine Ausbildung angefangen habe, wurde ihm mein Anteil gestrichen und somit wird nur die Miete gezahlt. Das Jobcenter sagt aber ich „müsse“ Geld an meinen Vater mtl. Abdrücken.
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Nach längerer Arbeitslosigkeit nehme ich wieder einen Job auf habe ich irgend welche Ansprüche die ich geltend machen kann und steht mir eine Aufstockung zu?

Hallo

Nach längerer Arbeitslosigkeit

( ca 4 Jahre nach Umschulung und davor war ich auch längere Zeit arbeitslos )

nach einer Umschulung und dutzenden von Absagen habe ich mich entschieden dem nächst eine Zusteller Tätigkeit aufzunehmen um überhaupt erst mal was zu haben und ein paar Gläubiger die sich nicht mehr auf eine Stundung einlassen befriedigen zu können und so vielleicht auch wieder bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben.

Ich verdiene dann etwa 1300 Euro nach Abzug von Steuern sollen das wohl 1008 Euro jeden Monat etwa sein davon geht dann auch noch eine Monatskarte weg und Handy Guthaben.

Miete kostet 372 Euro etwa Heizung 86 Euro , Singel

Meine Fragen nun

  1. kann ich das mit Harz 4 aufstocken und wird das nach dieser Formel berechnet mit den 20 % ? Weiss nicht wie genau diese Harz4 rechner im Internet arbeiten
  2. Kann ich die Monatskarte um dort hin zu kommen und Handy flat um im Notfall anruffen zu können auf der Tour und Routenpläne aufzurufen geltend machen und falls ja reiche ich einfach die Rechnungen mit der Monatsabrechnung ein oder muss ich das beantragen ?
  3. Kann ich noch Kleidung oder so die ich brauche beantragen oder andere Sachen ? Kann ja nicht jeden Tag das gleiche anziehen kommt irgend wie peinlich und von dem wenigen was ich Monatlich bisher hatte waren ja nicht mal 100 Euro konnte ich mir ja auch nie neue Kleidung kaufen. Und es hieß ja früher mal das man vieles als Arbeitsloser der eine neue Tätigkeit aufnimmt nach längerer Arbeitslosigkeit beantragen kann nur weiss ich halt leider nicht was alles .
  4. Muss ich das direkt mitteilen oder kann ich erst mal schauen ob mir die Tätigkeit gefällt und das eine Woche später melden denn es bringt ja nichts wenn man es direkt meldet und eine Woche später wieder aufhören würde.

Ich freue mich daher auf Deine Antworten und Danke Dir sehr für Deine Hilfe

LG Trend4

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Mit Freund zusammen ziehen verzichten auf ALG 2 Hart IV?

Hallo,

momentan lebe ich mit meiner Tochter alleine und bin noch in Elternzeit. Beziehe ALG 2.

Mein Freund hat seine Wohnung schon gekündigt und wir wollen im September wenn die 3 Monate Kündigungsfrist vorbei sind zusammen ziehen. Sein Einkommen würde erstmal für uns reichen bis ich wieder eine Anstellung gefunden habe und meine Tochter in die Kita geht. Er würde also dann auch für uns mit aufkommen. Denn er hat kein Bock auf Amt. Was ich auch voll und ganz verstehen kann. Ich möchte auch ehrlich gesagt dem Amt nicht mehr auf der Tasche liegen. Zu Beratungsgesprächen möchte ich aber weiterhin gehen.

Deshalb möchte ich mich ab September vom ALG 2 Bezug abmelden bzw. eine Verzichtserklärung abgeben.

Gibt es da eine Frist bis wann ich die abgeben muss oder irgendwas zu beachten? Dass ich mich selbst um eine Krankenversicherung kümmern muss weiß ich schon. Da habe ich mich auch schon erkundigt.

Gibt es sonst noch etwas auf was ich achten muss?

Vielen Dank schon mal für eure Antworten.

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