ALG1 - jetzt Krankengeld - was kommt danach (Krankenkasse)

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2 Antworten

Hallo,

ist sie bisher bei einer gesetzlichen oder einen privaten Krankenversicherung versichert?

Besteht ggf. noch ein Restanspruch auf Alg gegenüber der Arbeitsagentur?

Ist sie verheiratet? Ist der Ehegatte bei einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung versichert?

Gruß

RHW

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Kommentar von Senderbolt
28.10.2012, 10:50

Sie ist nach ALG1-Bezug jetzt quasi noch in der Gesetzlichen pflichtversichert durch den Krankengeldbezug (denke ich mal), der m.E. aber mit der Gesundschreibung enden wird.

Einen kleinen Restanspruch aufs ALG sollte sie noch haben, da sie während des Leistungsbezugs krank wurde. Sie ist alleinstehend.

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Ist es ihr möglich einen Halbtagsjob auszuüben? Wenn nicht muß sie zusehen, dass sie frühzeitig in Rente gehen kann, dann bleibt sie bei der Kasse. Die Krankschreibung kann nur enden, wenn sie arbeitsfähig ist, oder berentet wird, doch darum muß man sich dann kümmern und brauch die Hilfe des Arztes. Sollte sie nicht krank genug sein, wird sie arbeiten gehen müssen...übrigens wäre es nicht privat versichert, sondern freiwillig gesetzlich. Unterm Strich wenn gar nichts mehr geht muß sie eben verkaufen, was Sie bisher vermietet

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Kommentar von Senderbolt
26.10.2012, 14:51

Danke für die schnelle Antwort. Glaub mir, sie kümmert sich um alles, deshalb ist ihr Anliegen auch hier gelandet.

Okay, dann eben freiwillig gesetzlich, ändert aber nichts an den horrend hohen Beiträgen. Weiteres Krankengeld (das sie kaum bekommen wird, da es ihr ja zum Glück wieder besser geht, würde aber auch nach 78 Monaten enden - dann stünde sie wieder vor dem gleichen Problem.

Und wenn man 57 ist und chronisch krank (auch wen man das verschweigt), findet man heutzutage nicht mal eine Halbtags-Putzstelle, das (und jede andere Arbeit) hat sie schon versucht. Hier nutzt weder Arbeiten gehen wollen noch müssen etwas. Auch das Arbeitsamt machte ihr keinerlei Hoffnungen geschweige einen Vermittlungsvorschlag in den letzten 12 Monaten.

In Rente gehen kann sie auch noch nicht mit 57, die ist bis 65 dabei. Und ihr einziges sicheres Einkommen (die Mieteinnahmen) aufgeben durch Verkauf? Das wird letztlich nicht lebenslänglich reichen.

Eigentlich wollte ich auch nur wissen, ob und welche Möglichkeiten es gibt, in dieser irgendwie günstig krankenversichert zu werden.

LG Senderbolt

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