ALG II,darf ich meinen ganzen Lohn behalten?

7 Antworten

Um da genauer Auskunft geben zu können müsste man noch einiges wissen !

Bekommst du außer dem Kindergeld von derzeit 194 € noch Unterhalt / Unterhaltsvorschuss für dein Kind,wenn ja wie viel,arbeiten ( z.B. Zeitung austragen ) wird er ja sicher noch nicht ?

Wie hoch ist dein monatliches Brutto und Nettoeinkommen,wie kommst du zur / von der Arbeit,was zahlst du da für den Monat,wenn du mit KFZ - fährst wie viele Km für eine einfache Strecke ?

Und was zahlst du für deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) ohne deinen monatlichen Abschlag den du für den normalen Haushaltsstrom zahlen musst.

Also so ganz allgemein kannst du das erst einmal selber berechnen :

Dir würde derzeit eine Regelleistung für den Lebensunterhalt von monatlich 416 € zustehen,dazu kommt dann ein Alleinerziehenden Mehrbedarf für ein Kind über 7 Jahren,also noch einmal 49,92 € dazu,dass sind 12 % von deiner Regelleistung.

Deinem Kind steht derzeit eine Regelleistung von 296 € ( 6 - 13 Jahre ) zu,ab 14 - 17 wären es derzeit 316 € pro Monat.

Dann kommt die derzeit tatsächlich zu zahlende KDU - dazu,die ginge dann durch 2 Personen die im Haushalt leben,also dann jeweils 50 % der Warmmiete käme zum jeweiligen Bedarf dazu.

Das Kindergeld / Unterhalt / Unterhaltsvorschuss usw.wäre dann Einkommen des Kindes und würde in der Regel zu 100 % auf dessen Bedarf angerechnet,dass Kindergeld zählt nur solange zum Einkommen des Kindes,solange es dieses zur eigenen Bedarfsdeckung noch benötigen würde,sonst würde es wieder zu deinem Einkommen und auf deinen Bedarf angerechnet.

Auf dein Erwerbseinkommen stehen dir Freibeträge nach § 11 b SGB - ll zu,dass wären zunächst 100 € Grundfreibetrag vom Bruttoeinkommen,ab 100 € - 1000 € Brutto kommen 20 % und durch dein minderjähriges Kind 10 % von 1000 € - 1500 € Brutto dazu,ohne Kind wären es nur 10 % von 1000 € - 1200 € Brutto.

Diese Freibeträge werden addiert,theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen und ergibt dann dein anrechenbares Einkommen,dass dann auf euren Bedarf angerechnet wird.

Mal ein Beispiel :

Dein Bedarf würde derzeit bei min.465,92 € Regelleistung inkl.Mehrbedarf liegen + angenommen 300 € KDU - Kopfanteil,also 50 % der Warmmiete von angenommen 600 €.

Dann würde dein Bedarf bei min.765,92 € pro Monat liegen,dazu kämen die 296 € Regelleistung fürs Kind + seine 300 € KDU - Kopfanteil,der gesamte Bedarf würde dann bei min.1361,92 € liegen.

Der Bedarf deines Kindes bei min.596 €,davon würden dann die 194 € Kindergeld / Unterhalt usw.abgezogen,sollte dann bis zu seinem Bedarf noch ein Anspruch bestehen,dann würden wir uns diesen erst einmal merken.

Dein Bedarf läge bei min.765,92 € !

Würdest du jetzt angenommen pro Monat 1000 € Brutto und 800 € Netto verdienen,dann stünden dir auf das Bruttoeinkommen 280 € an Freibetrag zu,zieht man diese dann von den 800 € Netto ab,dann bleiben max.520 € anrechenbares Einkommen übrig.

Das Jobcenter würde dann diese ca. 520 € von deinen angenommenen 765,92 € Bedarf abziehen,es bleibe ein Bedarf von ca. 245,92 € und dazu käme dann der Restbedarf vom Kind was wir uns gemerkt haben,diese Summe würdest du dann ggf.als Aufstockung vom Jobcenter bekommen,wenn dann nicht vorrangige Leistungen in betracht kommen würden.

Man könnte von Dir einen Zweitjob verlangen, falls nicht triftige Gründe dagegen sprechen. Mindestens jenseits der 130 Std. = ca. 32,5 Std/Woche bis Vollzeit, um Deinen derzeitigen Job nicht zu gefährden. Dein Kind ist mit 13 Jahren so alt, dass man einfach erwartet, das kommt jetzt auch alleine klar. Hortbetreuung geht bei uns nur bis 10, 12 oder max. 14 Jahre.

Hast Du die Möglichkeit, die Aussage des Bezirksleiters zu überprüfen?

Es gibt im Internet Hartz4-Foren, wo Du gute Antworten finden kannst.

http://hartz4widerspruch.de/blog/ueberpruefungsantrag-bei-falschem-hartz-4-bescheid/

Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, das klingt ziemlich viel, wahrscheinlich würdest du eher unter die Kategorie der AufstockerInnen fallen und zusätzlich zu deinem Lohn noch etwas bekommen, wenn überhaupt.

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