ALG II/Bürgergeld, Rückzahlung Mietkaution und Umzug?


25.01.2023, 06:06

Ergänzung zur Frage: Ich bin Freiberuflerin und erhalte je nach Einkommenshöhe Aufstockung


25.01.2023, 06:17
  • Es geht mir nicht um Kosten die mit dem Umzug selbst zusammenhängen!

2 Antworten

Wenn die neue Wohnung teurer ist als die jetzige, solltest Du Dir den Umzug in jedem Fall vorher vom zuständigen Jobcenter genehmigen lassen.

Danke für Deine Antwort! Für mich steht fest, dass ich auf jeden Fall, ungeachtet der Konsequenzen, umziehen werde. Es geht mir eher darum zu wissen, was ungefähr auf mich zukommen wird.

Ich habe dennoch etwas Sorge dass, sollte ich um eine Genehmigung bitten, der Umzug nicht genehmigt wird und mir das dann im Endeffekt mehr Schwierigkeiten einbringt, als wenn ich es einfach mache und dann Bescheid gebe. Macht das Sinn?

Weißt Du vielleicht auch, ob die zürückgezahlte Kaution aus der alten Wohnung als Einkommen angerechnet wird? Als ich diese damals gezahlt habe, stand ich noch nicht im Leistungsbezug.

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@AnnAnna32

Kautionen werden seit Jahren nur als Darlehen gewährt. Insoweit gehört das Geld Dir, sofern das Darlehen vollständig zurückgezahlt wurde.

Du mußt halt einen Umzugsantrag stellen und im Falle einer Ablehnung in Widerspruch gehen. Sollte dieser zurückgewiesen werden, kannst Du klagen.

Bei einem Umzug ohne Genehmigung mußt Du die höhere Miete und die Umzugskosten (zunächst) selbst tragen.

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@Agamemnon712

Die Umzugskosten werde ich, glaube ich, so oder so selbst tragen müssen, da es keinen triftigen Grund für den Umzug gibt, ausser vielleicht meinen Gemütszustand. Das ist aber auch okay, da es ein kleiner relativ günstiger Umzug wird.

Die Kaution habe ich ja damals ganz normal aus eigener Tasche gezahlt, damals war ich noch Angestellte. Also es geht nicht um die neue anfallende Kaution, sondern um die Rückzahlung der alten Kaution, aus der alten Wohnung. Wenn ich die alte Wohung verlasse und diese dann auf meinem Konto erscheint, könnte es dann als Einkommen gelten?

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VOR einer Anmietung solltest du dir die Genehmigung des Jobcenters holen, denn nur dann würde es auch ggf. anfallende Kosten für Nachzahlungen für Nebenkosten übernehmen.

Und ob das Jobcenter den Umzug genehmigt, ist fraglich, nur weil die andere Wohnung schöner ist. Dann wirst du auf den Mehrkosten sicher sitzen bleiben und musst die selbst stemmen.

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