ALG II-Bearbeitungszeit für Widerspruch?

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Schau hier:
http://www.sozialgesetzbuch.de/gesetze/15/index.php?norm_ID=1508800
Bei einem Antrag kannst du frühstens nach 6 Monaten Untätigkeitsklage einreichen, bei einem Widerspruch nach 3 Monaten.
Wie lange die Bearbeitung bei dir dauern wird, lässt sich höchstens raten. Zu unterschiedlich sind die Bearbeitungszeiten innerhalb der und zwischen den ARGEN.
Zwei Wochen wäre allerdings ungwöhnlich schnell; nach sechs Wochen kann man schon mal nachfragen, wobei das das Ganze nicht beschleunigen wird. Im Gegenteil: die Zeit, die die Saachbearbeiter mit Telefongesprächen vertrödeln, stecken sie lieber in die Bearbeitung.

Anrufen kannst du dir eigentlich sparen. Du kannst das immer nur schriftlich machen. Es kann dir aber passieren, dass dir dann jemand sagt, dass du mit deinen Nachfragen das Verfahren verzögerst. Dnn ist natürlich wichtig, um welche Beanstandung es geht. Muss da der Sachbearbeiter wieder gehört werden. Wie gesagt, das kann dauern. Nach 6 Wochen würde ich aber massiv mit einer Untätigkeitsklage drohen.

Du bekommst irgendwann mal schriftlich, dass der Widerspruch in der Widerspruchstelle gelandet ist und dementsprechend bearbeitet wird!!!

Bis du den Bescheid über den Widerspruch bekommst, kann keiner sagen, aber es dauert Monate .....Die Zahl derer, die in den Widerspruch gehen ist soooo gross, dass die Wartezeit für die Bearbeitung und dem entsprechenden Bescheid astronomisch lange dauert!!!!

Dir bleibt nur übrig abzuwarten!!!!

Kann mich die ARGE zwingen zu meinen Eltern zurück zu ziehen (U 25)?

Zur Erklärung:

Ich habe am 01.01.2013 eine UNBEFRISTETE auf VOLLZEIT laufende Tätigkeit angetreten. Den Arbeitsvertrag habe ich am 04.12.2012 unterschrieben.

DANACH habe ich mich um eine Wohnung gekümmert. Der Mietvertrag wurde am 31.12.2012 unterschrieben.

Also alles Gesetzeskonform gegenüber SGB II, soweit ich mich nicht irre.

Jetzt kommt aber die Crux an der ganzen Sache. Da ich zum Zeitpunkt meines Umzuges kein ALG II bezogen habe, sondern nur ALG I, brauchte ich da auch keine Zustimmung seitens der ARGE.

Die ARGE hatte sich damals geweigert jegliche Zahlung zu übernehmen, sprich Kaution, Erstmiete oder eben auch Erstausstattung... war ja auch klar... war ja nicht bei der ARGE gemeldet.

Zu der aktuellen Situation:

Leider habe ich die Probezeit nicht geschafft (bezogen auf meinem unbefristeten Vollzeit-Arbeitsvertrag). Nun MUSS ich ALG 2 zusätzlich zum ALG 1 beantragen um über die Runden zu kommen.

Ich war heute bei der ARGE. Die machten dort schon die "Andeutungen" dass ich zu meinen Eltern zurück ziehen muss!

Ich frage mich: Zurückziehen obwohl ich nicht auf die Einverständniserklärung der ARGE angewiesen war bei meinem Umzug?

Was ist wenn meine Eltern bzw. Mutter dem nicht zustimmt, da (logischerweise) mein alleiniger Wohnsitz jetzt 700 km entfernt ist?

Wenn die ARGE mich zwingen würde, würden Sie nicht gegen Ihre eigenen Gesetze verstoßen, z. B. § 22 SGB II?

Die Sache ist, ich will nicht wieder zurück zu meiner Mutter. a) kommen wir nicht mehr soooo gut klar b) Ist die Jobsituation hier besser als bei meiner alten Heimat c) bin ich in 15 Monaten sowieso 25 und kann einen eigene Wohnung nehmen, welche DENN die ARGE stellen MÜSSTE, sofern ich noch ALG II beziehe.

Ich hoffe mir kann jemand (am besten mit einem Gesetzesleitfaden und Argumentationshilfe für die ARGE) helfen.

Danke im Vorraus

Gruß Blint

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