ALG II - Bareinzahlungen

6 Antworten

Das sind zwei Paar Schuhe: 1. Eigene Einzahlungen auf das eigene Konto, 2. Geschenke und sonstige Zuwendendungen durch Dritte.

  1. Eigene Einzahlungen auf das eigene Konto: Diese gelten nicht als "§ 11 Zu berücksichtigendes Einkommen" nach dem SGB II. Schließlich kommt ja kein neues Geld rein in deinen Besitz - es wandert lediglich altes Vermögen von einer Hand in die andere, von der linken in die rechte Tasche. Siehe diese Quelle http://tinyurl.com/7l6y23a

Es handelt sich also um eine Vermögens-Umschichtung - denn das (Bar-)Geld, das dir schon zugeflossen ist, ist ja auch kein Einkommen, sondern Vermögen, sprach das Bundessozialgericht. Anders sieht es aber aus bei ---->

  1. Geschenke und sonstige Zuwendendungen durch Dritte: Diese gelten immer als Einkommen. Sie unterscheiden sich aber in

2.a) § 11 Zu berücksichtigendes Einkommen (Quelle oben, auf für den Rest hier)

2.b) § 11a Nicht zu berücksichtigendes Einkommen

Und dann gibt es noch

2.c) § 11b Absetzbeträge. Die werden von 2.a) abgesetzt, bevor das zu berücksichtigende Einkommen angerechnet wird beim Bedarf an ALG II.

Zu 2.b) gehörten früher 50 Euro im Jahr, heute sind es 10 im Monat, die nicht berücksichtigt werden, wenn man nicht mehr Einkommen hat (dann schon!) sagt die Alg II-V(erordnung) auf Seite 7 in unserer Quelle: "1. Einnahmen, wenn sie innerhalb eines Kalendermonats 10 Euro nicht übersteigen".

Zu 2.c) Absetzbeträge gehören immer noch 30,- als Pauschale für private Versicherungen, als Erwachsener sogar, ob man welche hat oder nicht (Seite 13).

Schenkt einem also Oma 10 Euro und man hat sonst kein Einkommen in diesem Monat (außer ALG II), dann sind die 10 Euro frei.

Schenkt einem Oma mehr, sind davon bis zu 30,- im Monat pauschal frei - falls diese Pauschale nicht schon anderweitig greift, z. B. beim Kindergeld oder beim Nebenjob oder bei einer Rente.

Ausnahme: Geschenke zu großen Kinderfesten sind ziemlich frei, siehe Seite 51: "Geldgeschenke an Minderjährige anlässlich der Firmung, Kommunion, Konfirmation oder vergleichbarer religiöser Feste sowie anlässlich der Jugendweihe, soweit sie 3.100 EUR nicht übersteigen".

Gruß aus Berlin, Gerd

du kannst einzahlen was du willst.. wenn du eine gute begründung hast, bzw es selber eingezahlt hast, kann dem amt wurst sein woher du es hast...anders siehts aus wenn jmd anderes das geld eingezahlt hat, aber da weiß ich den betrag nich

Im Allgemeinen ja,außer das Geld ist ein Jugendweihe- oder Konfimatinsgeschenk,dass wird nicht angerechnet.

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