ALG I - Urlaub?

7 Antworten

In den Haushalt meiner Mutter leben mein kleiner Bruder und ich.

und 

Wie kann ich mich gegen diese Entscheidung wehren? Wo kann ich Beschwerde einreichen?

Nur als Ergänzung zu dem bisher Geschriebenen - DU kannst dich gar nicht wehren, denn deine Mutter ist die Leistungsbezieherin.

Da sie volljährig und auch geschäftsfähig ist, kannst du zwar deinen Frust über diese Entscheidung bei irgendwem ablassen, aber eine Beschwerde oder Widerspruch würde DIR  niemand abnehmen.

Deine Mutter ist mit dieser Entscheidung des Amtes noch ganz gut weggekommen. Die Bearbeiterin hätte auch eine Anzeige machen können wegen versuchtem Sozialbetrug.

Auch wenn du das nicht gern hören magst - die Entscheidung ist korrekt.

Das ist zwar traurig für euch. Aber deine Mutter hätte sich ordentlich beim Arbeitsamt abmelden müssen. Da hätte sie vielleicht Urlaub bekommen.

So stand sie - ohne Entschuldigung - dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. Somit ist die Reaktion der Sachbearbeiterin vollkommen gerechtfertigt.

Wenn die Beschäftigungsaufnahme ab dem 15.10.2016 schon vorher feststand,dann wird auch ein Widerspruch hier sicher nichts bringen,denn in der Regel steht einem in den ersten 3 Monaten der Arbeitslosigkeit keine Bewilligung einer bezahlten Ortsabwesenheit zu !

Dazu käme dann das diese auf 21 Tage pro Jahr begrenzt ist.

Es gibt zwar auch Ausnahmen,dies könnte ggf.eine gewesen sein,wenn es ein Notfall war und deine Mutter es nicht rechtzeitig mitteilen konnte,aber wie gesagt,wenn die Beschäftigungsaufnahme vorher schon sicher war hätte man diesen Antrag sicher abgelehnt.

Sie hätte dann zwar trotzdem Fliegen können,dass aber dann ohne Anspruch auf Leistungen zu haben,weil sie dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stand.

Warum sollte deine Mutter in Haft kommen ?

Wenn sie nicht leistungsfähig ist kann sie im Normalfall nicht belangt werden.

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Vielen Dank für die erste hilfreiche Antwort. Nach italienischem Recht können auch Angehörige ersten Grades belangt werden, auch wenn diese im Ausland leben. Meine Mutter hat sich arbeitslos gemeldet, weil sie ja gesetzl. dazu verpflichtet ist. Es stand aber schon vor der Arbeitslosigkeit fest, dass der Arbeitgeber sie wieder beschäftigen würde, wenn sie aus ihrem "Urlaub" zurück kommt. Im Gegensatz zum Amt hat dieser Verständnis für die Situation meiner Mutter gehabt. Das Amt will davon nichts wissen und bestraft meine Mutter aufgrund eines Formfehlers.

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@Steffenomatic

Das mag schon sein das auch Angehörige ersten Grades bestraft werden können die im Ausland leben !

Ich kann mir aber nicht vorstellen das dies auch dann zutrifft wenn man gar nicht in der Lage ist eine finanzielle Unterstützung zu leisten,weil man nicht leistungsfähig ist.

Denn würde das so sein,dann wären die italienischen Haftanstalten sicher überbelegt,wenn jeder der nicht leistungsfähig ist in den Knast kommen würde.

Wenn der Arbeitgeber deine Mutter nur gekündigt hat damit sie nach Italien zur Mutter kann und sie dann noch Versicherungsleistungen dafür in Anspruch nehmen möchte,dann lass das mal lieber keinen hören,denn das nennt man umgangssprachlich Betrug.

Es könnte dann nicht nur deine Mutter,sondern auch der AG - belangt werden.

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@Steffenomatic

Sie ist keineswegs gesetzlich verpflichtet, Arbeitslosengeld zu beziehen, obwohl sie dem Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung stejt

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Probearbeiten gehen oder nicht?

Oh man, ich komme gerade von einem Bewerbungsgespräch und ich fühle mich so schlecht.

Ich habe leider nur den schulischen Teil vom Fachabi und habe mich für ein Praktikum im Hotel beworben. Das Gespräch hatte ich mit einer Frau und einem Mann.

Der Mann hat das Gespräch hauptsächlich geleitet und hat anscheinend gemerkt, dass ich eher zart besaitet bin, ein Sensibelchen eben. Er hat dann die ganze Zeit so komisch gelacht , als ich geredet habe und mich so angeguckt, als würde er irgendetwas bei mir durchschauen.

Er hatte mich dann gefragt, warum ich kein freiwilliges soziales Jahr mache und ich habe nur gesagt, dass ich nicht von einer Organisation abhängig sein möchte und ausgebeutet werden möchte. Er meinte dann nur: "ausgebeutet wirst du bei uns auch".

Bei dem Thema Bezahlung hat er mich dann gefragt, was ich mir vorstelle und da habe ich gesagt, dass ich mir auf jeden Fall Wünsche etwas zu bekommen und dann gefragt, wie das Hotel das handhabt.

Er meinte daraufhin: "Eventuell wirst du bezahlt, aber nur eventuell". Dann erklärte er mir, dass ich auch auf den Zimmern arbeiten müsste und da heisst es erstmal richtig "putzen putzen putzen".

"Die Hotelfachleute sind eben auch gleichzeitig Hausmädchen und machen die Zimmer fertig". Das wäre ja alles kein Problem für mich gewesen, aber ich habe mich so erniedrigt gefühlt. Die Frau meinte dann nur zu ihm "ach, jetzt schreck sie doch mal nicht so sehr ab"

Er hatte mich dann noch gefragt, was ich in letzter Zeit gemacht habe. Habe ihm dann eben erzählt, dass ich in der Schweiz für ein Jahr war und in einem Restaurant gearbeitet habe. Er kannte das anscheinend und wollte dann, dass ich beschreibe, wo das genau in der Stadt liegt und musste ihm irgendwelche Anhaltspunkte beschreiben, als würde er mir das nicht glauben. Ich war kurz davor aufzustehen und zu gehen.

Bei den Sprachen hatte er mich dann gefragt, was ich alles spreche und ich meinte auch, dass ich Schweizerdeutsch spreche, da ich ja eine Zeit lang in der Schweiz zur Schule gegangen bin. Da das Hotel an der Grenze liegt, meinte er, ich dürfe dann auf gar keinen Fall mit den Schweizern auf Schweizerdeutsch reden und ich habe mich nur gefragt, warum denn nicht, das wäre doch ein Pluspunkt für das Hotel und seine Gäste...

Es mag sich für euch alles nicht so schlimm anhören, ist es sicher auch nicht, ich meine, dass ich im Hotel putze ist mir schon klar und dass es kein einfacher Job ist auch nicht, aber irgendwie war der Typ so fies zu mir, so herablassend, ich kann das gar nicht beschreiben.

Bei der Frage, ob ich momentan flexibel bin, habe ich ja gesagt, ist ja auch nichts schlimmes und dann sagte er nur: "Dann können wir dich ja einteilen wie wir wollen". Aber eher so, als könnte man mit mir ja alles machen und das das Blondchen wird schon noch sehen, was für Aufgaben sie übernehmen muss.

Ich soll jetzt für eine ganze Woche Probearbeiten und weiss nicht, ob ich nicht lieber absagen soll. Ich habe mich da so unwohl gefühlt...

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