Alg 2 unzug wegen psychischen problemen. Diverse offene Fragen?

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3 Antworten

Über die Ämter kann ich dir leider nichts sagen (mach doch einen Termin mit deinem Sachbearbeiter, die wissen genau, wie es in eurem Bezirk gehandhabt wird), aber über die Mieternachfolge schon. Dein Vermieter muss keinen Nachmieter annehmen, wenn ihr sowieso nur einen dreimonatige Frist habt. Die bleiben also. Ihr könntet versuchen mit dem Vermieter zu verhandeln und wenn ihr einen guten Nachmieter findet, kann es durchaus sein, dass ihr so um die Kündigungsfrist herumkommt. Ein Anrecht darauf gibt es nicht.

Eine kleine Anmerkung noch am Rande und nichts für Ungut. Auch nach einem Umzug werden einige der Probleme nicht einfach so verschwinden, denn sie haben auch etwas mit euch zu tun. Also genau hinsehen und entscheiden, an welchen Baustellen ihr besser arbeitet und welche warten können.

Dir Unterstützung von deiner Familie zu holen, damit du deine Ausbildung machen kannst und das Kind versorgt ist - das ist schon mal super, denn das nimmt eine Menge Druck und Stress. Das wird auch bei den anderen Sachen helfen. Viel Glück!

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Kommentar von Amecar1914
11.10.2016, 13:01

Danke, ja viele Probleme liegen an uns, da gebe ich dir vollkommen recht. Ich habe die Hoffnung, dasss es sich ändert, wenn wir wieder unsere Familien haben und bei unseren Freunden sind.

24 Stunden am Tag zusammen ist sehr schwer, keiner von uns hat mal einen Ort zum zurückziehen, niemandem zum reden etc

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Das wird sehr schwer. Eine Ablehnung ist äußerst wahrscheinlich.

  1. Es ist nicht erkennbar, dass ihr die Wohnung zwingend aus Krankheitsgründen verlassen müsst.
  2. Genau so wenig ist zu erwarten, dass mit Rückkehr eine psychische Gesundung mit Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit erfolgt.
  3. Keiner von beiden hat eine Stelle am früheren Wohnort in Aussicht

Wir wollen einfach nur schnell hier weg, damit es wieder Berg auf geht

Tut mir leid, das so deutlich sagen zu müssen: Die Probleme liegen nicht am Wohnort oder an der Wohnung, sondern in euch selbst. Wenn ihr etwas braucht, wird es eine Therapie sein und kein Umzug.

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Kommentar von Amecar1914
11.10.2016, 13:17

Das ist meines Erachtens richtig - aber

Familiäre Unterstützung bei der Kinderbetreuung erhöht die Chancen auf einen Job für beide!

Wir hätten mehr Hilfe, was uns psychisch stabilisieren würde.

Wie wäre es denn wenn:

Einer von uns beiden einen Arbeitsvertrag vorweisen kann, der jedoch erst am nächsten Jahr gültig ist?

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Kommentar von Amecar1914
11.10.2016, 13:21

Eine Therapie nimmt uns weder die Einsamkeit-noch hilft sie uns bei zu geringer Kinderbetreuung!


Es geht darum, wenn ich einen Job finde und er auch ist es hier nicht möglich, einen ständigen betreungsplatz zu haben. Ich habe zig Bewerbungen geschrieben und wurde immer vertröstet, dass es schwierig ist, einen Job zu finden, bei dem man lediglich von 8:00-15:00 Uhr arbeitet

Dort unten hätten wir neben dem Kindergarten noch:

Meine Eltern, seine Eltern und Freunde die die kleine morgens hinbringen könnten und nachmittags abholen könnten, wenn es bei uns zeitlich nicht möglich ist

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Das ist ein Trugschluss, dass man drei Nachmieter bringen muss. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Meine Tochter hat acht (!) Nachmieter gebracht, bevor sie aus dem Mietvertrag vorzeitig raus konnte.

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Kommentar von Amecar1914
11.10.2016, 12:55

Okay, gut dann weiß ich schonmal, dass das mit den Nachmietern so nicht stimmt. Danke

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