ALG 2 und Umziehen in andere Stadt

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5 Antworten

Bei einem Umzug in eine andere Kommune, muss diese neue Kommune ebenfalls VORHER das Einverständnis erklären, die Miete zu übernehmen.

Es soll ja nicht dazu kommen, dass sich die Kommunen gegenseitig die Hilfsempfänger zuschieben.

Wenn du einen Umzug selbst organisieren und bezahlen kannst, brauchst du NIEMANDEN um Erlaubnis zu bitten. Dann würdest du in der neuen Kommune einfach einen neuen Antrag stellen.

Hallo, wenn du ein Jobangebot in der anderen Stadt hättest würde der Jobcenter zahlen. Vor Abschluss des Mietvertrages muss dar Jobcenter zustimmen. Einfach unterschreiben geht nicht, dann kannst du tatsächlich die Leistungen entzogen bekommen,Miete und Umzugskosten, sowie evtl.Ausstattung wird dann erst mal nicht bezahlt. Außerdem muss die Wohnung von der Größe her angemessen sein und die Höhe der Miete ebenso! Vorsicht also

Alles Gute ( kleiner Tipp) geh mal auf http://www.erwerbslosenforum.de Hier findest du auf fast alles Antworten was Harz IV betrifft

Falls Du noch Beratungsbedarf hast, hole Dir unbedingt auch Rat bei einer guten behördenunabhängigen (!!!) Beratungsstelle wie dieser Hamburger

Arbeitslosen Telefonhilfe

0800 111 0 444 - wenn Du in Hamburg / Umgebung wohnst oder

040 22 75 74 73 - wenn Du in einem anderen Bundesland wohnst.

Dort ist man zum Thema Arbeitslosigkeit (ALG I + ALG II / Hartz IV) sehr erfahren.

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Vorsorglich auch diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger behandelt.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos „im Vertrauen“ landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Die Begleitung kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Es gibt auch ehrenamtliche Behördenbegleiter. - Google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus.

Falls Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft) lebst: Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Zum Amt mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall sehr empfehlenswert.

Wenn das in einer anderen Stadt ist solltest du wegen der Zuständigkeit mal sehen ob das gleiche Amt für dich noch zuständig ist.

Ansonsten musst du dir den Umzug beim alten Amt genehmigen lassen und beim neuen Amt vorstellig werden.

Wichtig ist also das das alte Amt dem Umzug zustimmt. Wenn dem so ist brauchst du einen Aufhebungsbescheid von alten Amt mit dem du zum neuen Amt gehen musst, ohne den kommst du sonst nicht weiter.

angenommen ich bekomme den Aufhebungsbescheid, kann ich dann den Mietvertrag Unterschreiben? Die Kosten und die Größe von der neuen Miete sind angemessen und auch im Rahmen, also nicht teurer. 1 ZW 35qm 330 Euro Kalt plus nebenkosten und heizkosten = 440 Euro Warm in FFM.

Weil wenn ich nicht unterschreibe sitze ich auf der Straße, was dann? Es kann doch nciht sein das dass Amt nicht zahlt, ist ja nicht so als würde ich von mir aus ausziehen wollen, ich bin ja gezwungen da auszuziehen!

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@Braindad2

Ruf bei deinem neuen Amt an. Ich sezte jetzt mal voraus das du einen andren Zuständigkeitsbereich hast. Dort wird man dir dann alles noch notwendige erklären. Wichtig ist das du einen Umzug genehmigen lassen musst. Da beisst die Maus keinen Faden dran ab. Vor allem brauchst du die Kündigung der Wohnung, schriftlich!

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Hallo

Setz dich doch mal mit dem Jobcenter(neuer Wohnort) in Verbindung und mache

zeitnah einen Termin mit denen aus,denn die wären ja dann sowieso für

dich zuständig.Und mit denen klärst du dann den neuen Sachverhalt.

Denn wenn du von dir aus den MV unterschreibst, ohne Kenntnis vom JC,

übernehmen die die anfallenden Kosten nicht.

Immer alles vorher abklären lassen,und im besten Fall eine schriftliche

Erlaubnis einholen.

pw

mir ist es nur wichtig das sie mir Die Miete zahlen und die kosten für Umzug kann ich verzichten. Ich will nur nicht auf der Straße sitzen, nur weil die Bearbeitung beim Jobcenter zu lang dauert.

zahlen die mir die Miete????

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@Braindad2

Dann mache wie vorgeschlagen den Termin ,auf jeden Fall persönlich

und lass das vorher genehmigen.Kannst ja auf Dringlichkeit machen,

da du ja sonst obdachlos bist.Kannst vorher telefonieren was sie an

Unterlagen von dir benötigen.Nicht das sich das noch mehr verzögert.

Kannst dich noch heute mit denen in Verbindung setzen.

Die werden dir dann schon Auskunft erteilen.

Wenn der Mietpreis angemessen ist werden sie den dann auch

genehmigen,war ja vorher auch der Fall.

pw

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