ALG 2 und arbeiter

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Durch das gemeinsame Kind würden sie ab dem Zusammenleben automatisch als 3er- Bedarfsgemeinschaft gelten (siehe § 7 SGB II), und sein Vermögen / Einkommen würde bei den Bedarfen von Mutter und Kind mitberücksichtigt. Ob und wieviel  ALG 2 sie letztlich bekämen, wäre abhängig von ihrer Einkommens- , Bedarfs- und Wohnsituation .
Grundsätzlich bestünde Anspruch auf 2x Partnerregelsatz (je 328 €) plus Regelsatz für's Kind (altersabhängig) plus die angemessenen Unterkunftskosten / qm für eine 3-Pers.- Bedarfsgemeinschaft; der Alleinerziehungsmehrbedarf für die Mutter fiele weg.  Zusätzlich zum Regelsatz werden für bestimmte Personengruppen auch noch Mehrbedarfe berücksichtigt (z.B. für spezielle Ernährung bei gewissen chronischen Erkrankungen). Was als "angemessene" Miete gilt, ist kommunal unterschiedlich festgelegt . http://hartz.info/index.php?topic=5597.0 -

Von den einzelnen Bedarfen werden dann jeweils die anrechenbaren Einkommen "abgezogen" ..  z.B. Kindergeld, Elterngeld, Lohneinkommen abzgl. Freibeträgen. Und was dann noch an ungedecktem Bedarf bleibt, leistet das Jobcenter als ALG2.
(Kann man seinen Bedarf durch eigenes anrechenbares Einkommen plus Wohngeldanspruch plus Kinderzuschlag decken, besteht kein ALG2- Anspruch. )-

Wenn Mutter mit Kind alleine lebt, ist der Kindesvater dem Kind gegenüber barunterhaltspflichtig (und unter Umständen auch gegenüber der Mutter -> Betreuungsunterhalt , § 1615 l BGB).

wenn sie zusammenziehen bilden sie eine bedarfsgemeinschaft, wenn der partner gleichzeitig der vater des kindes ist wird das auch ab tag 1. des zusammenziehens so gewertet. es besteht dann anspruch auf größeren wohnraum (75qm) und SEIN einkommen wird, bis auf einen freibetrag, voll als einkommen dem anspruch der bedarfsgemeinschaft gegen gerechnet

kann es stimmen mit den detaillierten NK auf dem foto bei gesamt 120 euro für mutter mit kind,kommt mir komisch vor?

...zur Frage

Minijob steuerpflichtig bei Ehegattensplitting?

Hallo,

ich hatte in einem Jahr einen Minijob auf 450 Euro-Basis. Sonst habe ich nichts weiter gearbeitet. Ich bin verheiratet und wir haben 1 Kind. Muss ich meinen Verdienst bei der Steuererklärung bei meinem Mann mit angeben? Er verdient wesentlich mehr und ist auf jeden Fall steuerpflichtig.

Danke.

...zur Frage

Mietobergrenze mit allen Nebenkosten bei ALG2

Hallo zusammen!

Weiß jemand wie hoch die Nebenkosten maximal sein können/dürfen wenn man ALG2 bezieht? Es handelt sich um 2 Erwachsene Personen und bald ein frisch geborenes Baby. In Köln darf man zu zweit max. 65qm mit 536,25€ Kaltmiete nehmen. Die Heizungskosten werden bis zu 1,30€/qm übernommen. (Bei erhöhtem Wärmebedarf bis zu 1,60€/qm)

Aber es gibt ja auch noch andere Nebenkosten und wenn man mal 65qm mit 1,30 mal nimmt sind das gerade mal 84,50€ und ich kenne niemanden der so wenig NK bezahlt.

Also weiß jemand wie viel max. übernommen wird bei 2 Erw. mit Baby?

Mfg Alcathr

...zur Frage

Wie viel Unterhaltsgeld muss man bezahlen diesem Fall?

Hallo meine Lieben

Ich bin verheiratet und mit meinem Mann habe ich ein kind 2 Jahr alt. Mein Mann hat 12 jähriger Kind, wofür er Unterhalt Pflicht ist. Seit wir verhairatet sind mit bessere steuklasse verdient mein Mann ca 300 Euro mehr, womit er noch mehr unterhalt bezahlen muss. Ich habe Mini job . Anders geht nicht . Ich bin voll beschäftigt für unser Kind. Weill er voll Zeit arbeitet. Mein Mann findet untahaltsgeld zu viel das ist 370 Euro. Nettoeinkommen hat er ca 1800 Miete 600. Kredit 200 Euro. In der elternzeit hat er immer wieder gleicher bezahlt, nur 2 Monaten Elternzeit hat er gehabt. Also ist es in Ordnung ? Und noch wenn anders rum wäre . Er verdient 300 Euro und ich arbeite vollzeit wie viel würde er dann bezahlen?

P.s. bekommt mein Mann einen kostenlose Rechtsberatung?

DAnke

LG Nina

...zur Frage

Nebenkosten doppelt so hoch, was tun?

Hallo,
Folgendes Problem:
Als ich 2012 in meine Wohnung eingezogen bin, betrug mein NK Anteil (ohne Heizkosten) 65 Euro, berechnet wird nach qm (2 Wohneinheiten, meine Wohnung 54 qm, untere Wohnung 62 qm), was zu dem Zeitpunkt auch völlig in Ordnung war, da in der unteren Wohnung eine ebenfalls alleinstehende Frau gewohnt hat.
Im den Jahren belief sich meine NK Abrechnung auf ~ 750 Euro, 2016 wurde die untere Wohnung dann frei und eine dreiköpfige Familie zog ein, eine Person davon pflegebedürftig.
Dieses Jahr habe ich meine NK Abrechnung für 11 Monate bekommen (warum auch immer) für das Jahr 2017, diese hat sich nun mehr fast verdoppelt auf 1480 Euro. Der Wasserverbrauch ist hier ausschlaggebend, der logischerweise bei der Nachbarsfamilie wesentlich höher liegt als bei mir. Ich trage von Wasser und Müllabfuhr fast die Hälfte der Kosten, obwohl ich alleine lebe.
Gibt es irgend eine Möglichkeit mich dagegen zu wehren oder muss ich das so hinnehmen/umziehen?
Edit: Ich habe die Abrechnung des Nachbarn auch gesehen - dieser zahlt in etwa 150 Euro mehr als ich auf die Gesamtsumme.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?