ALG 1/2 und Urlaub?

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3 Antworten

Bis zu 6 Wochen Ortsabwesenheit würdet ihr für 21 Tage Leistungen weiter gezahlt bekommen,wenn diese bewilligt würde,wenn es mehr als 6 Wochen sind würde es gar nichts mehr geben und das vom 1 Tag an !

Nach der Rückkehr müsst ihr euch persönlich wieder melden,solange du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst steht dir auch ALG - 1 zu,also auch für dieses 3 Wochen vor Ausbildungsbeginn.

Wenn dein Verlobter nach der Ortsabwesenheit gleich in Ausbildung geht und noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hat,dann könnte ihm ggf. BAB - ( Berufsausbildungsbeihilfe ) von der Agentur für Arbeit zustehen und zur Überbrückung bis zu Zahlung der ersten Vergütung weiter ALG - 2.

Was dann zurück gezahlt werden müsste muss dann berechnet werden,es kommt also darauf an wann er seine Vergütung aufs Konto ( Zuflussprinzip ) bekommt und wie hoch die Brutto und Netto Vergütung ist,seine KV - ist ja dann ab Beginn der Ausbildung gesichert.

Du darfst beim ALG - 1 in der Woche keine 15 Stunden nebenbei arbeiten,sonst giltst du nicht mehr als arbeitslos und würdest kein Geld mehr bekommen,du darfst auch nicht mehr als 165 € pro Monat verdienen,alles was darüber liegt würde dir vom ALG - 1 abgezogen.

Zusätzlich könntest du dann noch Aufwendungen wegen der Beschäftigung geltend machen,also z.B. Fahrkosten die anfallen.

Beim ALG - 2 sieht das mit der Anrechnung von Einkommen dann anders aus,da bleiben vom Bruttoeinkommen zunächst nur 100 € Grundfreibetrag ohne Anrechnung auf die Leistungen.

Ab 100 € - 1000 € Brutto stehen euch noch mal 20 % und von 1000 € - 1200 € noch mal 10 % an Freibetrag zu,diese werden dann addiert,theoretisch vom Netto abgezogen und ergibt dann das anrechenbare Einkommen das dann von euren Leistungen abgezogen würde.

Also bei angenommen 450 € Brutto wie Netto blieben im ALG - 2 Bezug 170 € Freibetrag ohne Anrechnung und 280 € würden als anrechenbares Einkommen abgezogen.

Bei angenommen 1000 € Brutto und 750 € würde der Freibetrag dann bei 280 € liegen und diese würden dann theoretisch von den 750 € abgezogen,es blieben dann 470 € anrechenbares Einkommen übrig und das würde dann abgezogen.

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Man im Jahr Anrecht auf 6 Wochen Urlaub - auch als ALG Empfänger.

Dennoch muss man sich dies vom Jobcenter genehmigen lassen und 6 Wochen am Stück wird dir wohl keiner bewilligen.

Ein Minijob wird die bei ALG2 vom Harzt 4 in der Regel (bis auf einen kleinen Freibetrag) abgezogen (von den 404€ Grundzahlungen zzgl. Sozialversicherungskosten).

Der Rest sollte hier ganz gut erklärt sein:

http://www.finanztip.de/arbeitslosengeld-2-hinzuverdienst/

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Dürfen Hartz-IV-Empfänger in den Urlaub fahren?

Die Antwort lautet: Ja! Grundsätzlich können Erwerbslose 6 Wochen im Jahr Urlaub nehmen, wobei sie in dieser Zeit 21 Tage finanziell unterstützt werden. Ab dem 22. Tag Ortsabwesenheit kann es sein, dass Leistungen gekürzt werden.

https://www.urlaubsguru.de/reisemagazin/hartz-iv-urlaub/

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