ALG 1- Sperrzeit

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2 Antworten

Eine Sperrzeit beginnt immer 1 Tag nach Ereignis. Das ist hier die verspätete Arbeitsuchendmeldung. Das heißt, wenn das Ereignis länger her ist, er die Sperrzeit zwar trotzdem bekommt, die aber nur insofern merkt, als das die Anspruchsdauer um 7 Tage gemindert wird.

Eine Arbeitsunfähigkeit stellt einen wichtigen Grund im Sinne der Sperrzeitregelung da. Auch für eine verspätete Meldung. Jedoch ist der Kunde in der Nachweispflicht. Das bedeutet, dass ohne eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Arbeitsagentur keine Arbeitsunfähigkeit vorlag. Ist jemand so krank, dass er den Arzt nicht aufsuchen kann, empfiehlt sich ein Hausbesuch vom Arzt oder (eigentlich) die Verlegung in eine Klinik.

Wenn die Arbeitsagentur JETZT eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die verspätete Meldung verlangt, dann ist die "bereits abgesessene" Sperrzeit vermutlich nur eine vorläufige gewesen. Für die endgültige Entscheidung sind alle Unterlagen notwendig, die den Inhalt der Stellungnahme bescheinigen. (Hier: Den Krankenschein)

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Wenn man nicht zum Arzt gehen kann kommt er auch nach Hause. Du glaubst gar nicht was für Ausreden die Sachbearbeiter täglich anhören müssen.

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Kommentar von MissRenault1988
11.06.2014, 19:43

Es geht nicht um die "Ausrede" , sondern darum ob man daraufhin weitere Sperrzeiten bekommen kann.

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