Aldi investiert 2 Milliarden Euro in die USA, ist das viel in der Branche und wie viel Aldi's kann man da bauen?

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5 Antworten

2 plus 2.5 ...

Bis Ende 2022 werde man 3,4 Milliarden Dollar ausgeben, um das
Filialnetz auf 2500 Standorte zu erweitern. Dies entspräche annähernd
einer Verdoppelung. Die Ausgaben kommen zusätzlich zu einem im Februar angekündigten Programm im Umfang von 1,6 Milliarden Dollar für die Modernisierung der bestehenden Läden. Zusammen sollen in den nächsten fünf Jahren also fünf Milliarden Dollar (4,5 Milliarden Euro) fließen. ...

Aldi werde 25.000 Jobs schaffen und die Zahl der Kunden von derzeit 40 Millionen auf 100 Millionen pro Monat hochschrauben. „Wir wachsen zu
einer Zeit, in der andere Händler zu kämpfen haben“, brüstete sich Hart.

Thomas Roeb sieht das nüchtern. Aldi beschleunige lediglich eine Expansion, die bisher erstaunlich langsam vorangekommen sei, sagte der Professor für Handelsbetriebslehre an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Schließlich sei Aldi bereits seit über 40 Jahren auf dem amerikanischen Markt vertreten und habe in dieser Zeit nur 1300 Filialen aufgebaut,
vorwiegend in den Armutszonen des Mittleren Westens.

mehr dazu & auch zu Lidl https://www.welt.de/wirtschaft/article165473356/Aldi-und-Lidl-greifen-das-485-Milliarden-Imperium-an.html

Es geht nicht nur um Filialen allein. Man muss davon auch weitere Zentrallager bauen und Regionalverwaltungen schaffen etc. Wenn man Netze erweitert oder in neuen Regionen vordringt muss man auch sehr viel in Werbung investieren, da mit die Kunden überhaupt wissen, dass man da ist. In neuen Regionen muss man zudem ggf. auch neue Produke anbieten die in anderen Regionen vielleicht nicht so gefragt sind. Dafür muss man dann erst neue Eigenmarkenverpackungen entwerfen und mit den Herstellern ggf. die Produktrezepturen anpassen. Auch die ganzen neuen Mitabeiter müssen geschult werden und noch vieles mehr. Das alles kostet einen Haufen Geld.

Wenn es dort drüber ähnlich läuft wie in Deutschland, dann sind die Filialen noch ein überschaubarer Kostenfaktor, da hierzulande die meisten Lebensmittelmärkte ganz andere Eigentümer haben und nur gemietet sind.

Das ist von der Summe nicht viel. Gründe sind die grossen Entfernungen, Packungseinheiten, Einkaufsgewohnheiten, Qualität der Lebensmittel, Eigenprodukte, Geschmack, Personal, Logistik.

das ist total lächerlich.

die großen Handelsketten die haben machen über 100 Milliarden Euro Umsatz im Jahr.

Cokedose 07.07.2017, 00:05

Umsatz ist nicht Gewinn!

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Cokedose 07.07.2017, 00:19
@blackhaya

Auf dem Papier schon. Wer 1 Mrd. Gewinn macht, aber 1,1 Mrd. irgendwo investiert, der schreibt "rote Zahlen". Sicherlich rechnet sich die Investition irgendwann, aber für's betreffende Geschäftsjahr ist es erstmal ein Verlust wenn man mehr ausgibt als man einnimmt.

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blackhaya 07.07.2017, 00:23
@Cokedose

Einnahme-Überschuss rechnung.  So ermitteln kleine Firmen ihren gewinn.

Grosse Firmen benutzen die Doppelte Buchführung. Bei investitionen da wird einfach Bargeld gegen Wirtschaftsgut getauscht.  Und man kann es natürlicha uch wieder rückgaängig machen. Also Wirtschaftsgut gegen Bargeld.

Der Verlust erfolgt über die jährlichen Abschreibungen.

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Aldi baut keine Aldis. Die Läden werden gemietet.

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