Albträume und Angstzustände im Schlaf. Was tun?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hmm.

Ich kann mir vorstellen, dass diese Unfallerfahrung Deine selbstverständliche Sicherheit und Dein Grundvertrauen in die Unversehrbarkeit Deiner Umwelt erschüttert haben kann. Das erlebt man ja immer wieder: Menschen erleben etwas Schlimmes und sind daraufhin langfristig sehr sensibel für das Thema. Ich erzähle mal ein (vielleicht blödes) Beispiel. Eine Frau erkrankt mit 30 an einer schweren Darmkrankheit, die bei anderer Ernährung wahrscheinlich zu verhindern gewesen wäre. Seitdem wirkt sie geradezu missionarisch auf ihre Umgebung ein, wie wichtig richtige Ernährung ist - es wird zu ihrem Lebensthema und sie gibt ihre Warnungen zu allen passenden und unpassenden Gelegenheiten kund.

Vielleicht hat auch dieser glimpflich verlaufene Unfall so einen dominierenden Einfluss auf Dich, auch, wenn Du das gar nicht so bewußt bestätigen kannst.

Gute Besserung. Wenn das nicht besser wird, musst Du mit einem Fachmann / Fachfrau reden.

Durch die Träume wirst Du das Trauma irgendwann verarbeiten. Das machen alle Traumatisierten durch.

hallo, meist sagt man ja, dass in der nacht die probleme auftauchen, die man am tag verdrängt hat. ich denke auch, dass du den unfall noch nicht verarbeitet hast (hattest du solche träume auch vor dem unfall?)vielleicht versuchst du dich mal bewusst mehr mit den themen aus den träumen zu beschäftigen. wenn du die ängste tagsüber zulässt, vielleicht brauchen sie sich nachts nicht gehör verschaffen! alles gute! lg, jumboa

Danke für deine Antwort! Vor dem Unfall hatte ich höchstens mal nach einem Film Albträume, aber keine derartigen wie ich sie in den letzten Jahren bekommen habe.

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