Akzeptieren was ich bin?

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2 Antworten

Hallo Rennratte,

da ist noch nicht 'Hopfen und Malz verloren' ;-) Du kannst sehr wohl etwas tun, denn Du hast ja bereits eingesehen, dass Du eher nicht zu den sympathisch rüberkommenden Personen gehörst. Also, ändere etwas daran, Schritt für Schritt.

Überlege Dir bitte, was Dich am meisten an Dir stört und fange damit an. Oder erstelle  eine Liste und fange mit dem leichtesten an, dann hast Du schneller ein Erfolgserlebnis.

Es gibt eine Menge Ratgeberseiten über Google und Unmengen an Literatur oder Psychologen und Beratungsstellen, die Dir dabei helfen können.

LG

Buddhishi

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Also 1. mag schon sein dass das stimmt aber deine Freundin ist sicher kein Therapeut oder Psychiater. Das ist halt jetzt erst einmal vorbei aber noch lange kein Weltuntergang.
Wenn du wissen willst, wer du bist, geh zu einem Therapeuten - da kann man auch über die Beziehung reden und was da war und alles. Der versteht dich auch.
Frauen übertreiben halt auch manchmal und interpretieren - grade in den Partner sehr viel rein. Und das ist mitunter wie Karten legen. Natürlich findet man immer etwas was nicht passt und oft sucht man auch einfach nur eine Ausrede. Es ist wie es ist. Letztendlich sollte es egal sein weil es immer ein Gegenstück dazu gibt. Ob man es findet ist nur die Frage.
Lass dich von dem was deine Ex gesagt hat nicht runterziehen. Wie ging es dir denn bis dahin mit dir selbst? Ich meine - wenn es dir gut geht - jetzt einmal abgesehen von deiner Ex - warum solltest du was dran ändern? Du schadest keinem und Beziehungen gehen halt nun einmal auseinander oder auch nicht. Diese Leere kann auch einfach Liebeskummer sein. Auch das ist normal - und überraschend da du ja angeblich keine Empathie empfindest und trotz Allem versucht hast sich in sie hineinzuversetzen - so gut oder schlecht du das halt konntest.
Und eine Beziehung ist nicht auf den Schultern einer der Personen sondern auf beiden. Du bist nicht allein dafür verantwortlich. Das ist doch immer so - dass einer versucht alle Schuld auf den Anderen zu schieben. Bei dir ist das scheinbar auch einfach weil du dir sagen lässt du bist Soziopath und dir selbst auch noch die Schuld gibst. Es geht nicht um Schuld - es geht NUR darum wie es dir geht ohne diese Schuldgefühle jetzt in der Situation. Wenn es dir gut geht ist halt eine Beziehung zu Ende. Wenn nicht kannst und darfst du an dir forschen. Warte erst einmal die Trauerphase wegen der Beziehung ab und überleg dann weiter. Aber gib dir nicht für Alles die Schuld. Deine Ex ist auch nur ein Mensch.

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Kommentar von Rennrattee
22.06.2016, 18:18

Danke für die Antwort, genau das habe ich ihr auch immer wieder gesagt. Man muss dazu erwähnen, dass sie schon immer Psychologie studieren wollte, es aber durch ihr schlechtes Abi nicht geschafft hat und ich glaube, sie versucht es dadurch zu kompensieren. Sie ist fest davon überzeugt, dass ich bin was ich bin und wenn ich versuche sie davon zu überzeugen, dass ich das nicht bin oder sein will, dann sieht sie es als Manipulation meinerseits ein bzw. dass ich sie belüge, was ja für Soziopathen typisch ist.Wie es mir davor ging? Das ist mehr als 4 Jahre her, ich bin heute ein anderer Mensch. Ob es mir gut geht, na ja, ich war mit ihr sehr lange Zeit zusammen und jetzt da sie weg ist, fühle ich mich einfach nur verloren und einsam. Im Endeffekt komme ich zu dem Schluss, dass es mir nicht gut geht, ich hätte diese Beziehung retten können, aber habe es nicht gemacht. Sie hat mich all die Jahre lang nicht so behandelt wie sie es bei unserer Trennung getan hat, als wäre ich das letzte Stück Dreck, und so fühle ich mich auch. Es gibt so viele Komponente die in dieser Sache mitspielen. Man muss dazu erwähnen, dass bei ihr lange der Verdacht auf Borderline war, da sie ebenfalls viele Symptome aufwies, aber jedoch nie in Behandlung war. Im Großen und Ganzen fühle ich aber trotzdem, dass mit mir was nicht in Ordnung ist, denn sonst hätte sie mich niemals so behandelt, obwohl sie immer wieder beteuert hat, dass sie mich liebt und das Jahre lang. 

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