Akuter Tinnitus mit 17 Jahren?

7 Antworten

Tinnitus ist so eine Sache - man kann kaum was tun, dass es weg geht. Manche HNOs machen Infusionen mit Kochsalzlösungen, die völliger Nonsens sind. Mein HNO ist Gutachter, und von dem weiß ich das. Wenn Du keinen Hörsturz hast, sondern wirklich Tinnitus, ist Tebonin tatsächlich Mittel der Wahl. Eine 120mg Tablette am Tag reicht. Es dauert etwa 3 Monate, bis es anschlägt. Mir hilft es, weil ich mich damit besser konzentrieren kann. Bleibt der Tinnitus unerträglich, wird eine spezielle Psychotherapie empfohlen, damit Du besser damit umgehen lernst. Es ist aber nicht gesagt, dass er bleibt. Ich setze mich keinem großen Lärm und Stress aus und komme ganz gut damit klar. Auf Tinnitus kann man eine Behinderung beantragen.

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Hat der HNO-ARZT einen Hörtest mit dir gemacht? Besteht ein nachgewiesener Hörverlust?

Dann bestünde die Gefahr eines Hörsturzes! Den sollte man sobald wie möglich mit einer Infusionstherapie angehen: Das ist ambulant möglich, dauert aber mehrere Stunden täglich.

Oder war die Diagnose "nur" Tinnitus? Der ist schwer zu heilen!

Tebonin verbessert die Durchblutung, hat aber durchaus Nebenwirkungen: Ich habe darauf mit schweren allergischen Hautausschlägen reagiert.

Ja, es gab einen Test, der Hörtest hat ergeben, dass mein eines Ohr (das mit dem Piepen) schlechter als das andere.

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@Julia0975

Ich hatte auch einen schweren Hörsturz und habe immer noch einen starken Tinnitus.

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@tanzella

Den habe ich auch hinter mir, Tinnitus war vorher schon da. Aber von jetzt auf heute kam ein Wattegefühl im Ohr dazu und veränderte Geräuschwahrnehmung. Messung des HNO ergab einen Tieftonhörsturz, den Ausschlag habe sogar ich erkannt...Aber zum Glück die richtige Diagnose in kurzer Zeit gestellt und gut dabei weggekommen.

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