Kennt sich jemand mit der OP Versicherung bei Pferden aus?

2 Antworten

Mein Pferd ist leider zweimal in seinem Leben operiert worden. Es reicht nun. Beide Mal am Auge. Einmal period. Augenentzündung vor sechs Jahren und dann im Oktober am anderen Auge wegen Entropium, nach einer scheinbar harmlosen Verletzung.

Ich hatte Gott sei Dank eine OP Versicherung, die bei der ersten OP zwei Jahre alt war. Man hat bei der ersten OP die AKU verlangt, also die Kopie, und zusätzlich  noch das Attest des TA, das die Periodische Augenentzündung neueren Datums war.

Das macht die Versicherung, um sicher zu gehen, dass die Krankheit nicht schon zu Beginn des Vertragsabschlusses vorlag. Das macht man bei Menschen übrigens auch. Ich habe eine Zusatzversicherung, die besagt, dass Privatpatientin bin, wenn ich ins Krankenhaus muss. Da ich aber eine kranke Hüfte habe, ist diese ausgeschlossen, da sie bereits bei Vertragsabschluss angeschlagen war.

Bei der zweiten OP meines Pferdes wollte die Versicherung auch wieder eine Kopie der Aku haben. Da konnte ich allerdings argumentieren, dass diese bereits vor sechs Jahren bei der anderen OP vorgelegt worden ist und zudem 12 Jahre alt ist. Das haben sie auch geschluckt und mich nicht weiter danach gefragt.  Sie werden sie wohl auch in den alten Unterlagen gefunden haben.


Es wurde damals ein Überbein und Hufrolle 2-3 im Bericht festgehalten.
Ist sie nun diesbezüglich im Falle einer späteren OP nicht versichert?

Ja, das ist wohl nicht versichert. Da das bereits bei Abschluss des Vertrages bekannt war. Kolik- und Augen-OPs sind natürlich weiterhin versichert.

Wenn du die Hufrolle und das Überbein verschweigst, ist das unter Umständen Versicherungsbetrug.



Der Grund ist schon klar. Sie wollen wissen, ob da eine Vorschädigung bestand.

ABER: Die Versicherung, die ich habe, hat nirgendwo stehen, dass man bei Ankauf zwingend eine AKU machen lassen muss, um Versicherungsschutz zu haben. Die haben mich bei Kauf interviewt, ob Vorschädigungen vorliegen und ich sagte, wie es war, dass mir keine Diagnosen bekannt sind und daraufhin wurde ohne Sperrfrist versichert. Ich lasse auch definitiv keine AKU mehr machen, weil mir das Standardverfahren nicht das Ergebnis bringt, das für MICH bei Pferdekauf relevant ist.

Wenn die nun ohne AKU nicht zahlen würden, hätte ich inzwischen 8 Jahre lang umsonst Beiträge bezahlt. Wenn man sowas macht, gehört das wenigstens ins "Kleingedruckte", so mein Verständnis :-(

Normal zahlen die ohne AKU. Oder ist das von der Versicherung abhängig? Ich hatte bei meinem Wallach auch kein AKU und seine OP wurde bezahlt. Ist aber schon Jahre her. Nicht das sich da was geändert hat(?)

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@VanyVeggie

Den Gedanken hatte ich inzwischen auch, ob das in neueren Verträgen ist.

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Passen diese Rechnungen zu Anschaffungs- und monatlichen Kosten eines Pferdes?

Mir ist klar, dass man dabei nur von Richtwerten ausgehen kann. Mir geht es aber eher darum, ob ich was wichtiges vergessen habe oder manche Einschätzungen total utopisch sind.

Bei den Anschaffungskosten habe ich mit 3000-4000€ fürs Pferd (mittelmäßig ausgebildetes Freizeitpferd), ca. 500-700€ für einen Sattel (auch gebraucht) und etwa 120€ für die Anpassung gerechnet. Dazu noch um die 300€ für Zubehör wie Decken, Trense, Futtereimer, usw (manches besitze ich schon) und etwa 150€ für eine kleine AKU.

Die laufenden Kosten:

Boxenmiete hier 250-280€ m. Vollpension, Hufschmied 30-120€ (abhängig vom Bedarf des Pferdes), Haftpflicht + OP + Rechtsschutz + Unfall-Versicherung "Premium"paket 56€ monatlich, Zahnarzt 2x pro Jahr 100€, Impfung Tetanus, Herpes und Influenza 2x pro Jahr ca. 60€, Impfung Tollwut 1x im Jahr 40€, Tierseuchenkasse 2-5€ pro Jahr, Zusatzfutter (z.B. Mineralfutter) 30€ monatlich, Wurmkuren 4x im Jahr durchschn. 15€

Rücklagen für eventuelle TA-Kosten sind bewusst ausgelassen, da genügend Ersparnisse vorhanden sind um sie zu übernehmen.

Wäre toll, falls sich jemand alles durchgelesen hat und mir sagen kann, ob ich was vergessen hab oder total falsch einschätze.

Vielen Dank schonmal,

Lg Februarsonne

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