Aktiv seite, passiv Seite?

6 Antworten

Die Aktivseite steht für die Investierung (Vermögen), die Passivseite für die Finanzierung. Die Finanzierung kann durch Eigen- und Fremdkapital (Schulden) geschehen. Jedes Vermögensteil muss finanziert werden.

Daraus ergibt sich als Bilanzgleichung: Vermögen  =  Kapital oder Anlagevermögen plus Umlaufvermögen = Eigenkapital plus Fremdkapital

Zu deinem Beispiel mit den Forderungen noch: Wenn deine Forderungen zunehmen, also dein Umlaufvermögen, buchst du dagegen Warenverkauf (Umsatzerlöse) und Mehrwertsteuer. Umsatzerlös ist ein Ertrag, der geht letztlich auf Eigenkapital, das ist ein Passivposten und die MWst wird auch auf der Passivseite gebracht . Da hast du wieder das Gleichgewicht.

Es gelten die Grundsätze der doppelten Buchführung. In der Buchführung gibt es kein "ökonomisches schwarzes Loch" oder ein Nirvana oder so.

Man bucht immer "per" und "an" oder "soll" und "haben" oder eben "aktiva" an "passiva".

Daher steigt oder fällt die Aktiva mit der Passiva immer im Gleichschritt oder es gibt einen Tausch auf der Aktivseite oder Passivseite. Deshalb bleibt immer alles "in Balance" ( ich glaube daher hat die Bilanz auch ihren Namen ).

 

Weil es auf der Passivseite eine Residualgrösse Eigenkapital gibt, wodurch Aktiv und Passivseite ausgeglichen werden.

Auf der passiv Seite ist ja noch das Eigenkapital. Zusammen mit den Verbindlichkeiten ergibt das dann die gleiche Summe wie auf der Aktiv Seite.

Die Aktivseite beschreibt, was! Du in Deinem Betrieb hast.
Die Passivseite beschreibt das Woher!
Aktiseite: Vermögen
Passivseite: Finanzierung durch Eigenkaptal oder Fremdkapital(Schulden).
Somit ist es immer gleich.
Was nicht durch Schulden finanziert wird, wird vom Eigenkapital finanziert.

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