Aktiv- und Passivposten in GuV und Bilanz differenzieren?

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2 Antworten

In der Bilanz werden alle Vermögensgegenstände verbucht. Auf der linken Seite die Aktiva und rechts die Passiva. Dabei stellen die Posten einen jeweiligen Wert dar. Wenn du diese durch Buchungen "täuscht" bleibt der Gesamtwert gleich. Du kaufst z.B. ein Auto für 20.000 Euro. Dann hast du zwar Geld ausgegeben, welches jedoch nicht aus deinem Unternehmen fließt. Es bleibt mit 20.000 Euro im Fuhrpark vorhanden. Ergo keine Erhöhung oder Minderung des Gesamtvermögens. Schreibst du jedoch einen Teil des Autos am Ende des Jahres ab, ist das ein Werteverzehr. Du hast Geld "verloren" aber keine Gegenleistung bekommen! Somit schmälert sich dein Vermögen über die GuV und schließlich über das Eigenkapital. Diese Konten, die dein Vermögen schmälern, indem kein Gegenwert geliefert wird, werden in der GuV als Aufwenungen geführt. Achtung: Ohne Gegenleistung bedeutet nicht, dass du nichts für dein Geld bekommen hast. Es soll dir nur klar machen, dass die Leistungen die dein Unternehmen erhält nicht in der Bilanz geführt werden, da es entweder sofort oder im Laufe der Zeit "verbraucht" wird. Wie z.B. Anwaltskosten, Benzinaufwand, Drucker Papier fürs Büro etc. Das gleiche Prinzip kannst du analog für Gewinne (Umsatzerlöse, sonstige betr. Erlöse etc) auf der Habenseite der GuV verwenden, mit der Außnahme, dass diese dein Vermögen erhöhen.

Unterscheide zwischen Bewegungsdaten (Umsatz Kosten) zu Bestandsdaten wie Vorräte, Eigenkapital und Rückstellungen.

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