Aktiendepot nach Todesfall

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4 Antworten

Die Erbengemeinschaft, d.h. alle 3 geben Ihnen einen Vollmacht für das Depot. Für die Vollmacht gibt es bei der Bank Forumlare. Diese muß von allen 3 Erben unterschrieben werden und der Erbschein vorgelegt werden.

Muss mir mein miterbender Bruder seinen Depotanteil „schenken“, im Gegenzug erhält er die Hälfte des Wertes von mir überwiesen?

Das ist keine Schenkung. Vielmehr werden sie als Verwalter des Depos mit dem Auftrag der Liquidation eingesetzt.

Eigentlich kaufst du deinem Bruder dessen Depotteil ab.

Das wäre auch eine Möglichkeit. Führt aber dazu, das sie eine bestimmte Summe zahlen müssen, egal was die Aktien erlösen. Sinnvoller ist hier die Liquidation und Zahlung des Liquidationserlöses. Sprich die Brüder bekommen genau das, was ihre Aktienanteile erlösen.

Eigentlich kaufst du deinem Bruder dessen Depotteil ab. Darüber könnt ihr einen Kaufvertrag abschließen. Dann müsst ihr das Depot bei der Bank auf deinen Namen umschreiben oder die Papiee in ein bestehendes Depot übertragen. Ich nehme an, dass alle Erben persönlich zur Bank müssen.

Aber eben dies, das Depot auflösen und meinen miterbenden Bruder auszahlen, möchte ich ja gerade nicht. Mein Bruder möchte nur den ihm zustehenden aktuellen Wert erhalten, er interessiert sich nicht für Aktien, ich hingegen möchte von der zukünftigen Wertsteigerung profitieren. Depot auflösen ist für mich also keine gute Lösung.

Danke für die Antwort, scheint mir eine plausible Lösung zu sein.

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