Aktien-/ Marktpreis aus Orderbuch berechnen?

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2 Antworten

Hier:

http://www.bankazubi.de/wissenspool/artikel.php?opid=1&fachgebietid=1&katid=15&artikelid=44

Man beginnt auf beiden Seiten mit den " billigst " " bestens " Orders, da diese auf jeden Fall ausgeführt werden können.

Dann nimmt man den Verkäufer , der den niedrigsten Preis verlangt und stellt ihm den Käufer gegenüber der den höchsten Preis zu zahlen bereit ist.

Das Ganze dann so lange, bis kein Geschäft mehr zustande kommt.

Aufaddiert gibt s dann ein Maximum auf der Käufer- und auff der Verkäuferseite.

Da beide Seiten aber meist nicht genauu gleich aufgehen werden, kann nur der kleinere Wert von beiden ausgeführt weden.

In Excel würdest Du dann das jeweilige Maximum ermitteln und aus den beiden Werten wiederum ds Minimum und müßtest es genau genommen dann noch mit einem Kurszusatz wie bezahlt Geld versehen, je nachdem auf welcher Seite das Minimum liegt.

Früher wurden einmal unrunde Werte generell zum Kassakurs abgerechnet, oder der KUnde konnte generell bestimmen, da zum Kassakurs gehandelt wird, eil das meist der usmsatzstärkste war.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

Regenwurm97 13.06.2014, 10:14

Ah ok klingt einleuchtend, ja ;) Was ist jetz genau der Unterschied zwischen Kassa und Börsenkurs? Und für was braucht man was? Der Börsenkurs gibt dann ja eigentlich nur eine Einschätzung über den aktuellen Wert der Aktie. Ob man sie zu dem Preis kaufen kann kommt immer drauf an ob sie jemand anderes auch dazu verkauft. Oder?

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Nasdaq14 13.06.2014, 18:44
@Regenwurm97

Derr Kassakurs wwurde nur eunmal täglich ermittelt und war eigentlich dazu gedacht, Anleger die kleinere Stückzahlen handeln wollten ( unter 100 Stück ) uzu einem bestimten Zeitpunkt zusammenzubringen - insbesonddere in der Zeit als noch nicht alles per Computer lief, waren die Makler nicht gerade beheister, Orders über 10, 20 , 25, Stück zu ammeln , wie man sich vorstellen kann.

Auf dr andren Seite gab es auch Aktien, die shere markteng waren und ausschließlich zum Kassakurs gehandelt wurden, also nur einmal tägich, was ebenfalls den Vorteil hatte, das die Maximale Anzahl eines Tages zu einem bestimmten Zeitpunkt aufeieinandertraf.

Heute ist der Kassakurs weitestgehends abgeschaft.

Der Börsenkurs, den Du in der Zeitung oder online liest ist ein bereits getätigtes Geschäft, nicht zu verwechseln mit den Kursen im Orderbuch, dort sid die Angebots - und Nachfargekurse angegeben.

Wenn Du auf einer Interetseite etwa liest:

Ask: 100 Stück 99,00 EUR ( Verkaufsangebot )

Bid 100 Stück 98,00 EUR ( Kaufanebot )

dann bringt Dir das insofern etwas, als das Du weißt.

Wenn Du einen Kaufauftrag 100 Srtück zu 99,00 EUR gibst wird dieser auch ausgeführt.

Wenn Du 150 Stück kaufen möchtest, müsstest Du den nächsthöheren Ask - Kurs sehen - etwa

100 Stück zu 99,10 EUR

Dann mußt Du entsprechend mehr bieten und bekommst 100 Stück zu 99,00 und 50 Stück zu 99,10 EUR.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Ganz simpel: Im Orderbuch einer Aktie steht wie viele Aktien zu jeweils welchem Wert bis jetzt gehandelt wudre. Der Kurs ist dann immer der Durchschnittswert.

100 Aktien a 5 Euro = 500 Euor

200 Aktien a 6 Euro = 1200 Euro


300 Aktien = 1700 Euro

1 Aktie = 1700 / 300

Regenwurm97 12.06.2014, 12:07

Hat das nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun? Ich meine, einen Preis berechnen BEVOR die Aktie gehandelt wurde. Also auf der Kaufen-Seite stehen 3 Angebote, verschiedene Stückzahlen und Limits und auf der Verkaufen-Seite stehen z.B. 4 Angebote. Nun soll ich rausfinden, welchen Preis die Aktie hat. Und der Preis soll ja immer so liegen, dass der höchstmögliche Umsatz oder so erzielt wird...

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knaake10 12.06.2014, 13:03
@Regenwurm97

Das wirfst Du vermutlich einige Begriffe durcheinander. Die "Orderbücher" müssen von jeder Börse geführt werden, und enthalten alle Geschäfte die bisher zu den Aktien vorgenommen wurden. Aus diesen Orderbüchern ergeben sich die offiziellen Kurse dieser Börse. Das hat NICHTS mit dem Kurs zu tun den die Makler gerade verlangen oder fordern, die Preise dafür bestimmen nur die Makler selbst. Einer schreit 200 Degussa 50.1 Brief und wenn ein anderer 100 "Geld" schreit dann bekommt er 100 Aktien zum Preis von 50.1. Wenn eine Zeitlang niemand Geld schreit, geht der Vekäufer halt mit dem Preis etwas runter.

Also was genau willst Du wissen: Wie der angezeigte Kurs zustande kommt, oder wie die Makler sich ihre Preise ausdenken?

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Regenwurm97 12.06.2014, 14:38

Naja, ich habe im Internet dieses Video gefunden: http://m.youtube.com/watch?v=9rtyf5XMVAk Dort ist ein Beispiel mit so einem Orderbuch mit Kaufen und Verkaufen Seite. Durch ausprobieren kommt er auf den Preis 101€. Und auf so eine Art und Weise möchte ich eben den Preis erhalten. Dafür suche ich allerdings eben ein mathematisches Verfahren o.ä.

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knaake10 12.06.2014, 15:47
@Regenwurm97

Da wird gerade geschildert wie ein Börsenmakler der etwas verkaufen soll auf einen momentanen Preis kommt. Das hat mit dem Kurs nichts zu tun.

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Regenwurm97 13.06.2014, 08:34

Ok ich glaube langsam komme ich dahinter was du meinst. Aber was genau ist dann der Unterschied zwischen Börsenkurs und Preisberechnung vom Makler? Nutzt der Makler dieses Verfahren nur, um die maximale Anzahl an Orders zu bearbeiten?

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Nasdaq14 13.06.2014, 23:46
@Regenwurm97

Dsa Verfahren ist im Grund genommen das gleiche.

Der Börsenkurs ensteht aus der Presiberechnung durch den Makler nach der Formel des größtmöglichen Umatzes.

Heute geht das elektronisch undn wird von Computern übernommen ( nennt sich dann " matchen " ).

Daher ist der Makler auch ein aussterbender Beruf - die Drankfurter Börse refuziert die Anzahl ihrer Makler um einDrittel, ein weiters Drittel wird in die Tschechei ausgelagert wegen der günstigeren Kosten.

Die Funktion des Maklers ist im übrigen nicht allein das Berechnen eines Kurses.

Früher war es auch die Aufgabe eines Maklers, den Markt liquide zu halten, er nahm daz auch zeitweilg Orders in sein Buch auf und suchte dann Käufer oder Verkäufer - das heißt er mußte auch über entsprechende Kontakte verfügen.

Am ehesten kann man dies mit dem heutigen Market - Making an der Terminbörse oder bei Zrtfikaten vergleichen.

Hier verpflichten sich die emittenten bei Zertfikaten oder an der Terminbörse der jeweilige makler, in dem Fall Market - Maker geannt, jederzeit einen liquiden Kurs zu stellen.

Als Market-Maker (deutsch Marktpfleger oder auch Marktmacher) bezeichnet man einen Börsenmakler, der die Handelbarkeit (Marktliquidität) von Wertpapieren durch kontinuierliches Stellen von Geld- und Briefkursen sichert und temporäre Ungleichgewichte zwischen Angebot und Nachfrage in weniger liquiden Werten ausgleicht.

Wikpipedia

Der Unterschied ist nur, das dies über mathematische Modelle, im Ggegnsatz zu Aktien, jederzeit möglich ist.

Der Beruf des Maklers ist neben der Konkurrenz durch die elektronischen Systeme auch dadurch rückläufig, weil die Banken in 90 % der Fälle direkt untereinander handeln und so die Maklergebühr sparen.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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