Akkustikdämmung bringt das was?

2 Antworten

Wir waren mal von "Hellhörigkeit" in dem Sinne betroffen, dass über uns wohnende Mitmieter meinten, uns bei - an sich normalem - Geräuschpegel (schon, wenn unsere Kleinkinder mal fröhlich quetschten) durch Klopfsignale zur Stille mahnen zu dürfen. Ich war damals an der Uni tätig und habe mich durch diverse Institute durchgefragt.

Erste Erkenntnisse (soweit ich mich da heute noch erinnere - das ist fast 40 Jahr her): 1. Akustik ist kein einfaches Feld! Das rührt haupsächlich daher, dass man die Wirkungen vermeintlich Geräusche dämmender Maßnahmen aus dem Raum heraus beurteilt, in dem man sich selbst befindet. So grassierte in den 1970er bis in die 1990er Jahre so eine Eierkarton-Seuche: "Alle" Leute beklebte ihre Zimmerdecken mit Eierkartons; weil es dadurch in den Räumen (vermeintlich) schön leise wurde. Die Wirkung im Raum beschränkt sich allerdings darauf, den Hall deutlich zu reduzieren; der durch Decken und Wände in angrenzende Räume übertragene Schall wird damit aber kaum messbar reduziert.

2.Es gibt nur wenige Standardregeln. Eine davon: Gegen Geräusche hilft nur eins: Masse! Will sagen: Wenn durch eine dünne Wand Lärm dringt, hilft nur, diese Wand dicker = schwerer zu machen, um ihr Mitschwingen zu unterbinden. So etwas ist allerdings in Mietwohneungen schwer oder gar nicht umsetzbar.

Nachdem ich hier erst mal ein Dilemma skizziert habe, mal eine pragmatische Gegenfrage: Ich unterstelle, dass der Mietvertrag schon unterschrieben ist, du/ihr da also so oder so reinzieht. Was verschlägt es denn, dass ihr erst mal nur so viel renoviert, wie es euer Geldbeutel hergibt und das ästhetische Gewissen fordert. Und dann durch praktische Erfahrung herausfindet, wieviel Hellhörigkeit tatsächlich da ist, was das für Geräusche sind und ob EUCH oder auch die Nachbarn das essenziell stört.

Ich wünsche euch das Glück, Nachbarn zu haben /zu bekommen, die ähnlich "ticken" wie ihr selbst und mit denen ihr akustische Probleme offen ansprechen könnt. Da gibt's nicht selten Leute, die vergleichbare Sachen wie von euch geplant ausprobiert haben und sagen können, was es bringt. Das hat dann Hand&Fuss und ist nicht so abgehoben, wie wir jetzt hier schreiben.

Ich weiss, wovon ich spreche: Nach den eingangs umschriebenen "hellhörigen" Nachbarn über haben wir uns eine Doppelhaushälfte gekauft. Ohne genau zu wissen, was uns akustisch blüht. Wir haben nämlich zwischen den Häusern nur eine 18 cm dicke Trennwand aus Kalksandstein. Zunächst haben wir uns über die bei den Nachbarn abgespielte Musik (VÖLLIG anderer Geschmack...) aufgeregt, dann damit abgefunden und inzwischen hören wir nur noch selten etwas, weil die Nachbarn jetzt nur noch selten Musik abspielen. Und wenn ich mal auf meiner Psaune üben möchte, gehe ich einfach in den Raum, der durch ein weiteres Zimmer von der gemeinsamen Wand abgeschirmt ist. Das wohl Wichtigste scheint mir zu sein, dass man sich gegenseitig signalisiert: "Ich nehme auf dich Rücksicht, aber dies oder jenes möchte ich einfach machen". Und dann erträgt man leichter, was der andere gerade tut (oder tutet).

Gar nichts ! Denn die Montage der Abhänger transportiert die Schallemission weiter !

Wenn dann müßte die UK an den Wänden montiert werden* , damit man nichts vom Fußboden darüber hört .

*mit Schwingungsdämpfung ! @hermannalbers hat es sonst schon prima erklärt !

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