Akkuerneuerung beim E-Auto?

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Ein E-Auto würde ich zu diesem Zeitpunkt nicht Kaufen, waurm ? Gut das du
frägst:

  1. E-Autos stecken noch in den Kinderschuhen. Gestern dazu ein Artikel gefunden wo es hieß das Tesla seine Batterien enorm Verbessert hat, sprich in 2-3 Jahren wird die Lebens & Laufleistung der Batterien enorm Steigen.
  2. E-Autos sind zwar Sinnvoll, grad für Stadtautos auch sind die "Zapfsäulen" hierzu enorm gestiegen. Aber auch hier muss man sagen das die Verfügbaren Plätze Pro Einwohner in einer Stadt viel zu klein sind. Dementsprechend kann es sein das du mal dein Auto nicht laden kannst, außer du hast natürlich eine Eigene Säule Zuhause.
  3. Was die Umweltverträglichkeit angeht würde ich mal sagen das die Herstellung eines E-Autos ( Inklusive Batterie) plus 200.000km Laufleistung in etwa eines Diesels Entspricht, warum ? Schön das du frägst: Batterien herstellen ist extrem Umweltschädigend, von den Herstellungsprozess des Autos mal abgesehen, das einzigste "Umweltfreundliche" am E-Auto ist am Ende das was du Tankst, aber woher weißt du das der Strom dazu auch Grün ist ?
  1. eine steigerung von 1 million km auf 1,6 million km - ob das für einen privatfahrer wirklich von belang ist ?
  2. eine eigen säule wäre schon sinnvoll, so kann man meisst die öffentliche ladeinfrastruktur komplett umgehen und weiss ganz genau, was der strom kostet
  3. nein, die break-even grenzen liegen bei aktuellen e-fahrzeugen bei 10-50 tkm, je nach grösse der batterie
  4. was ist an der herstellung der akkus "extrem umweltschädigend" ? - lithium ? - welches auch schon vorher abgebaut wurde und auch für verbrenner benötigt wird ? https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-aus-lateinamerika-umweltfreundlicher-als-gedacht/24022826.html - dann würde ich mir mal gedanken machen, wie wir an das öl kommen, welches in den verbrennern vergeudet wird
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@dagobert68219

Eine Steigerung von 1 Millionen auf 1,6 Millionen, geb ich dir recht für den Normalo ist das nichts relevantes, nichts desto trotz eine Steigerung von 60% das bedeutet im "nüchternen" Klartext das es um 60% Verbessert wurde und das ist schon enorm.
Was eine eigene Ladestation Kostentechnisch zuhause bedeutet steht auf einem anderen Blatt, und ob jeder das machen kann , auch leute mit Wohnung also kein Eigenheim, lass auch so mal dahingestellt werden.

Ja Korrekt Lithium, und auch Korrekt ist das die Produktion von den Batterien und die Produktion von E-Autos natürlich auch noch dazu kommen.
Selbst wenn jetzt manche die Fahne haben und sagen "Ja das fällt im großen und ganz nicht so ganz Krass aus, abgesehen davon Tanken wir mit sauberer Energie Langfristig also besser wie ein Benziner/ Diesel"
Auch hier muss gesagt sein, ein E-Auto ist NICHT umweltfreundlicher.
In Deutschland beziehen wir den Strom aus 23% aus Braunkohle, also alles andere als "Grün" , und auch hier wenn wir die Kohlekraftwerke ausschalten woher bekommen wir den Strom für die ganzen tollen E-Autos ? Ja klar aus dem Ausland, natürlich auch Grün -_-

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@Tastaturbrix

nein, noch immer haben wir in deutschland stromüberschuss

auch verwehre ich mich gegen den vorwurf mit kohlestrom - eher sinnvoll halte ich die aussage, dass wir inzwischen stark auf die 50% regenerative energien zugehen

und es bleibt jedem selbst überlassen zertifizierten ökostrom zu kaufen - umso schneller sind wir den graustrom los

mein strom kommt in 10 monaten eines jahres ausschliesslich vom eigenen dach

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akkuwechsel ist bei aktuellen e-fahrzeugen kein thema
d.h. die akkus halten ein autoleben lang (und falls mal nicht / defekt - sind die garantiezeiten meisst sehr lang - d.h. das risiko eines totalausfalls ist sehr gering)

die dafür notwendige pflege ist einfach:
1. - der akku lebt am längsten zw. 30-90% (dauerlagerung am besten bei 50%, kühl)
2. - leergefahrene akkus nie stehen lassen, sondern gleich nachladen
3. - die akkus nicht permanent auf 100% halten - wenn es die ladeelektronik hergibt einen ladestand nach punkt 1. einstellen
4. - wenn möglich, nicht immer mit maximaler leistung laden (dc-schnelllader) - d.h. am besten über nacht oder beim parken

mehr bedarf es nicht
so altert ein akku praktisch nicht

man geht von bis zu 20 jahren akkulaufzeit im fahrzeug aus - danach second life (die akkus werden in stationären energiespeicher weiterverwendet)
danach ist recycling (bis zu einer quote von 98%) angesagt - die hersteller der fahrzeuge sind verpflichtet, die akkus zurückzunehmen (akku = rohstoff)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich habe recht viel mit Energiespeichern generell zutun und kann dir sagen, es kommt auf den Hersteller an.

Moderne Lithium Ionen Systeme schaffen bis zum 70% Kriterium heutzutage ohne Probleme 8000 Ladezyklen. Wiegesagt, vor allem im Automobilbereich kommt es auf den Hersteller an und die Systeme rundherum, Kühlung, BMS und so weiter. Auch auf die Verwendung des Akkus kommt es an. Grundsätzlich sind 300.000km aber nicht mehr utopisch.

Gerade vor dem Hintergrund der sich verbessernden Kapazitäten und steigenden Reichweiten muss der Akku weniger Ladezyklen durchlaufen als noch vor X Jahren.

Was nun der Akkutausch kostet kann dir hier keiner sagen, denn: es kommt auf den Hersteller an :D und was du für einen Akku hast. idR. kannst du von einem Preis pro kWh ausgehen, desto größer der Akku desto teurer. Wie sich also in sagen wir 6 Jahren der Preis für einen Akku verändert hat kann dir keiner sagen, aber es wird billiger, das steht fest. Aktuell ist ein Akku mit eines der teuersten Bauteile im Fahrzeug.

Was danach mit dem alten Akku passiert? In Zukunft wird das Recycling weiter vorangetrieben, da es irgendwann wirtschaftlich sinnvoll wird die bestandteile wieder zu verwerten.

Weitere Fragen? :D

Irgendwo in einem Forum hatte ich gelesen, dass jemand vor 4 Jahren einen Elektrosmart für 24000 Euro gekauft hatte. Dann verabschiedete sich der Akku.

Reparatur 17000 Euro plus Mehrwertsteuer.

Also wirtschaftlicher Totalschaden. Er wolle jetzt den E-Smart in den Vorgarten stellen und mit Blumen bepflanzen.

Jetzt nimmt er den Diesel Smart seiner Frau und fährt damit.

Wenn ich nicht wüsste wohin mit meinem Geld - dann würde ich ein E-Fahrzeug kaufen. Ist aber nicht so.

Wer viel fährt, wird sicherlich auf Schnellladesäulen angewiesen sein-und daß kostet fast so viel wie beim vergleichbaren Verbrenner

Wer wenig fährt, wird sicherlich das Fahrzeug länger fahren. Und dann altert mir die Batterie... (wer weis wie lange die hält?)

Vor allem: Wer kauft dann ein gut gepflegtes Fahrzeug, von dem man nicht weis ob morgen eine neue Batterie fällig wird, die fast so hoch, wie der eines Neufahrzeuges ist?

Solange die Hersteller nicht garantieren, Ersatzbatterien zu besonderen Konditionen zu verkaufen - werd ich kein Elektroauto kaufen wollen.

dann hätte ich den bericht einmal richtig gelesen

der preis des akkus wäre nur dann fällig geworden, wenn der alte akku nicht zurückgegeben wird - der tauschpreis ist deutlich geringer

ein akku kann man vor dem gebrauchtkauf auch testen lassen - so erfährt man sehr genau wie hoch die restkapazität des energiespeichers real ist

ausfälle der batterien sind sehr selten und meisst haben diese erweiterte garantieen - z.b. gibt es bis heute noch kein tesla model s, x oder 3 dessen akku aus der garantie heraus währe (8 jahre)

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Das kommt immer auf den Hersteller an. Bei Renault z.b. kauft man das Auto aber mietet den Akku nur. Sollte der Akku unter 70% Kapazitäten fallen tauscht Renault diesen kostenlos aus.

Bei Tesla sind 500.000km mit dem ersten Akku und Restkapazitäten von 80% keine Seltenheit.

Die Akkus werden immer billiger und auch immer ausgereifter.

Also Klartext ich kaufe ein Auto und zahle Miete für den Akku, steigere also meine monatlichen Fixkosten, das würde ich gerne vermeiden

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@Jadedragon

Die Miete bei Renault richtet sich deiner Fahrleistung. Du musst halt dafür sehen das du dafür den Akku nicht bezahlen musst wenn er doch die grätsche machen sollte.

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@Jadedragon

wenn viele km gefahren werden ist akkumiete unwirtschaftlich
akkus sind bei renault überproportional teuer

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