Akku Lebenszeit ohne nutzung?

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8 Antworten

Laptop-Akkus enthalten meistens Lithium-Ionen Zellen. Diese Akkuart altert auch wenn man sie nicht nutzt. Am besten halten sich diese Zellen halbvoll geladen bei niedrigen Temperaturen (z.B.: Kühlschrank).

Hallo Ervinklein,

das was du Ansprichst ist die Kalendarische Alterung des Akkupacks.

Wenn man davon ausgeht das du den Akku bei ca 60% Ladung hälst und ihn bei Raumtemperatur lagerst (idealerweiße kühler) kann man von einer Alterung von 3-5% pro Kalenderjahr ausgehen. Das heißt er verliehrt in einem Jahr etwa 3-5% seiner Ursprungskapazität.

Ein Akku erreicht sein Lebensende wenn seine Kapazität unter 60% fällt.

Wie bereits mehrmals angesprochen musst du bei der Lagerung darauf achten das der Akku durch die Selbstentladung nicht Tiefentladen wird. Dadurch wird dieser dauerhaft Geschädigt.

Gruß

Ein Akku lebt eh nie 15 jahre aber ich betrachte das mal als beiespiel.Wenn du den akku afladest,benutzt und alles wird der akku immer "dicker,grösser,und co und da verringert es die "benutzungszeit"

Aber jtzt zu deiner frage wenn du jetzt in akku 15 jahre nicht benutzt und nach 15 jahre es benuzt hält es immer noch so lange wie vor 15 jahren tatsächlich.

Ich hoffe ich konnte dir helfen DAS IST ZUMINDEST VOM HANDY AKKU SO DAS ER IMMER GROSSER UND CO WAS ICH GESCHRIEBEN HAB


Du kannst ihn lagern. Du musst allerdings aufpassen das er sich nicht entlädt. Denn das zerstört einen Akku.
Beispiel: ein Kumpel und ich haben Motorräder. Wir beide sind letzten Oktober damit gefahren und haben die Motorräder dann eingelagert. Er ohne Batterieerhaltungs Ladegerät, ich mit.
Meine Batterie lebt bis heute noch, seine war nach dem Winter nicht mehr zu retten. Die Batterien waren gleich alt.
Wie bei so vielen Sachen kommt es auf die Pflege an.

Problem ist die Selbstentladung, auch wenn du ihn fast voll lagerst ist er wohl nach einigen Jahren tiefentladen und kaputt.

Wenn du ihn dann 9 Jahre liegen lässt ist er sicher tiefentladen :D

In idealer Akku ist eigentlich immer voll geladen. Also an einem guten Ladegerät mit Ausgleichs- und Erhaltungsladung. Die Lagerung an sich ist nicht das Problem. Aber im Gegensatz zu Batterien haben Akkumulatoren eine gewisse Selbstentladung. Sinkt der Ladezustand unter einen gewissen Wert ( die so genannte Entladeschlussspannung ), nimmt der Akku irreversibel Schaden. Beim Bleiakku zum Beispiel bilden sich so grosse Sulfatkristalle, dass sie durch den Ladestrom nimmer "geknackt" werden können.

Beim Lithiumionen-Akku bilden sich Kupferbrücken, die Dir den Akku bei der nächsten Ladung überhitzen und um die Ohren hauen können.

Die einzigen Akkus, die ich kenne, welche recht lange gelagert werden können, sind vorgeladene, "trockene" Bleiakkus. Muss dann zur Aktivierung nur destilliertes Wasser aufgefüllt werden.

Jeder Akkutyp ist anders und braucht seine eigene Pflege für eine lange Lebensdauer. Musste mich 4 Jahre lang um eine 9600Ah-Ubootbatterie kümmern. Das nervigste, weil glaube 3 Tage lang, waren immer die Kapazitätsproben.

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