Akita was und wie?

6 Antworten

Wollt Ihr selber auch einen Hund, oder möchtet Ihr nur dem Wunsch Eures Sohnes nachgeben?

Bezüglich Eurer Rassewahl würde ich Euch dringend vom Akita Inu (und auch vom Shiba Inu) abraten. Es sind sehr ursprüngliche und eingenständige Hunde, die - ginge es nach ihnen - auch ganz gut ohne uns Menschen auskommen würden.

Dementsprechend sind sie auch sehr schwer zu etwas zu motivieren, das sie nicht selber wollen. Das macht die Erziehung etwas schwierig.

Weiterhin verfügen die meisten Akitas über einen ausgeprägten Jagdtrieb, weshalb man sie nicht selten überhaupt nicht von der Leine lassen kann.

Im Umgang mit anderen Hunden sind sie nicht immer einfach, da sie durch ihr selbstbewußtes Erscheinungsbild, daß vor allem durch die spitzen Ohren und die hochgeringelte Rute geprägt ist, häufig von anderen Hunden "falsch verstanden" werden.

Bei Akitas und auch bei Shibas muß man die Körpersprache eines Hundes sehr gut lesen können, um ihr Verhalten entsprechend zu deuten. Damit haben schon viele Erwachsene Probleme, aber ein 13jähriges Kind wäre damit definitiv überfordert.

Holt Euch ein Rassehunde-Lexikon, schaut Euch die einzelnen Hunderassen und ihre Bedürfnisse an, und gleicht das damit ab, was Ihr dem Hund bieten wollt und könnt. Dann werden sicherlich einige schöne Hunderassen rauskommen, die für Euch besser geeignet wären als der Akita.

Oder Ihr geht mal alle zusammen in ein Tierheim in Eurer Nähe und schaut mal, was da für Fellnasen auf ein neues Zuhause warten.

Viel Glück und Erfolg!

Die Frage ist zwar bereits etwas älter, da ich aber selbst einen Akita zum Freund habe, möchte ich sie dennoch mal beantworten.

Bei Akitas gilt es die japanischen und amerikanischen Typen zu unterscheiden. Letztgenannte sind genau genommen eine Mischung aus Akita, American Bulldog und Schäferhund.

Vom Wesen her ähneln sich beide Typen dennoch.

Akitas sind

  • Überaus schöne Hunde
  • Männliche Exemplare neigen zur Dominanz
  • American Akita haben eine extreme Körperkraft

Schlussfolgerungen: Aufgrund ihres ruhigen Wesens werden die Hunde in den USA als sogenannte "Comfort Dogs" eingesetzt. Die Hunde bringt recht wenig aus der Ruhe. Wenn ein American Akita jedoch Stil und Haltung ablegt, ist es Schluss mit lustig.

Mein Akita hat eine Rückenhöhe von 74 cm und ein Gewicht von 61 Kilo. Keine Frau und kein Kind kann dieses Hund halten, wenn er durchgeht.

Fazit: Absolut KEIN Hund für Anfänger, Frauen und Kinder.

Extrembeispiel zur Abschreckung: Mein Akita wurde vor einem Jahr von einem nicht angeleinten Pittbull angriffen. Nach 10 Sekunden war der Bull tot. Genick zerschmettert.

Absolut kein Anfängerhund. Bitte sich nicht von seiner Schönheit verleiten lassen.

Ein 13 Jähriger hat weder den Verstand, noch die Kraft solchem Hund annähernd gerecht zu werden.

Bei Hunden heißt es Hündin und Rüde. Das zeigt im Ansatz bereits abolute Ahnungsbefreitheit von Hundehaltung allgemein.

Von seriösen Züchtern werdet Ihr kaum einen bekommen, weil die sich auch von erforderlichen Voraussetzungen überzeugen. Auf zum Billigmarkt, um einen 13 Jährigen zu besänftigen, der noch nicht weiß, wie seine Zukunft ausfällt? Im Schnitt 10-15 Hundelebensjahre brauchen Sicherheit.

Mein Grundsatz ist, dass wenn Kinder von klein an ohne Tiere aufgewachsen sind, sie besser ohne Tiere gestellt sind, wenn`s um Wünsche danach geht. Der Haltungswunsch muss von allen Familienmitgliedern gleich stark sein und getragen werden. Nur so kann man einem Tier gegenüber fair und gerecht werden. Es ist einbesseltes Wesen und kein Wegwerfartikel nach Gebrauch.

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