AhnenForschung, Familienforschung

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Frage ist ein wenig unspezifisch und deshalb nicht leicht zu beantworten.

Was den aus Deutschland stammenden Teil Deiner Vorfahren angeht: In Deutschland gibt es seit 1874 Standesämter, die alle Geburten, Sterbefälle und Heiraten erfasst haben. Solche Standesämter gab es in einigen der deutschen Länder aber auch schon vorher. Davor gab es die Kirchenbücher, die reichen - soweit sie noch erhalten sind - bis ca. 1550 / 1600 zurück. Manchmal wurden sie aber ziemlich schlampig geführt.

Der französische Vorname könnte ein Hinweis darauf sein, dass einige Deiner Vorfahren Hugenotten waren - die mussten wegen religiöser Verfolgungen Frankreich verlassen und haben sich oft in Deutschland angesiedelt (Beispiel: die Familie de Maizière mit mehreren hohen Politikern und Militärs oder der Dichter Theodor Fontane, der großen Wert darauf legte, dass sein Name französich ausgesprochen wurde). Für eine hugenottische Herkunft spricht auch, dass Vorfahren von Dir aus Hanau kommen - dort haben sich nämlich vergleichsweise viele Hugenotten niedergelassen.

Deine ukrainischen Vorfahren könnten Ukrainer / Russen, Rußlanddeutsche oder Juden gewesen sein. Die Rußlanddeutschen haben ebenfalls Kirchenbücher geführt, und auch die jüdischen Gemeinden haben Geburten und Todesfälle aufgezeichnet, die aber wegen des Holocaust oft unvollständig sind. Hier können manchmal nur jüdische Friedhöfe (und jemand, der die Texte lesen kann) weiterhelfen. Bei den Ukrainern / Russen kenne ich mich nicht aus.

Wenn Vorfahren von Dir nach Amerika ausgewandert sind, findest Du deren Namen sowohl in Auswanderer/Passagierlisten zumeist in Bremen als auch in den Einwandererlisten in Ellis Island / USA, dazu müsstest Du aber die Namen und das ungefähre Datum wissen, sonst suchst Du Dir 'nen Wolf.

Die Mormonen verfilmen seit Jahren alle greifbaren Aufzeichnungen und Kirchenbücher und haben in Salt Lake City ein riesiges Archiv aufgebaut. Das ist eine etwas krude Geschichte, wo ich mich nicht auskenne - angeblich taufen die ihre Vorfahren in einer etwas seltsamen Zeremonie, weil sie sonst nicht in den Himmel kommen. Grundsätzlich steht dieses Archiv allen offen, allerdings ist der Zugang aus Deutschland auf Drängen der Kirchen (die freimütig ihre Daten zur Verfügung gestellt haben) beschränkt. Über deren Seite https://familysearch.org/ kannst Du - kostenlos - auf deren Daten zugreifen.

Du solltest so vorgehen: Die Namen Deiner Eltern und deren Geburtstag und -ort kennst Du. Du solltest Dich an das Standesamt des Geburtsortes wenden. In der Geburtsurkunde sind die Namen der Eltern Deiner Eltern - also Deine Großeltern - und deren Geburtsort erfasst. Dann wendest Du Dich an deren Geburtsort und besorgst deren Geburtsurkunden und hangelst Dich so langsam in der Zeit zurück - so kommst Du mindestens bis 1874, und das sind schon mal 4 bis 5 Generationen, also bis zu Deinen Ur-Ur-Ur-Großeltern. Und danach musst Du dann die Kirchenbücher oder andere Quellen erschließen.

Im Dritten Reich musste übrigens jeder einen Stammbaum bis zu den Großeltern anlegen - die Nazis wollten so feststellen, ob jemand jüdische Vorfahren hatte. Von SS-Angehörigen wurde sogar ein Stammbaum bis zu den Ur-Ur-Großeltern verlangt. Oft sind solche Stammbäume noch in den Familien vorhanden - das allein reicht in der Regel schon aus, um bis 1874 zu kommen.

Meine Vorfahren kann ich übrigens - wohlgemerkt, nur in einem Zweig, dem meiner Großmutter väterlicherseits - bis 1612 zurückführen, das sind zwölf Generationen. Voillständig habe ich den Stammbaum bis zur 7. Generation. Andererseits - man sollte es auch nicht übertreiben. Zwar ist es wenig wahrscheinlich, dass sich darunter auch "Kukuckskinder" mit einem anderen Vater als dem eingetragenen befanden - dafür sorgte schon die damalige soziale Kontrolle. Ausgeschlossen ist es aber nicht.

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"Der französische Vorname könnte ein Hinweis darauf sein"

Muss natürlich "Nachname" heißen, 'Tschuldigung

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erstmal solltest du das aufschreiben, was du weisst und einen stammbaum aufmalen.

und dann kannst du die namen mit den bekannten orten mal googeln, ob du etwas dazu findest. ausserdem gibt es verschiedene ahnungsforschungsseiten.

allerdings gibt es auch welche, die ksotenpflichtig oder man sich anmelden muss. diese würde ich nicht benutzen.

diese seite sit ganz hilfreich

http://gedbas.genealogy.net/

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Danke :) auch wenn ich auf der Seite nichts über meine Familie gefunden habe... Meinen Stammbaum hab ich auch schonteilweise aufgemalt, das sind leider in meiner Generation, der meiner Eltern, der meiner Großeltern und der meiner Urgroßeltern schon über 150 Personen...

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@Hannah1301

Du + 2 Eltern + 4 Großeltern + 8 Urgroßeltern sind aber nur 15 Personen?

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@heffenberg

Die haben aber alle noch Geschwister... Mein Opa aus der Ukraine hatte fünf Geschwister und die haben/hatten alle noch ca. 8 Kinder... Mein Urgroßvater hatte 10 Geschwister, auch wenn ein Bruder schon mit 6 gestorben ist.

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Siehe http://www.gutefrage.net/frage/ahnenforschung-

Nein, "Seiten" gibt es nicht, auf denen man das findet. Im Internet gibt es nur Seiten, die jemand reingestellt hat. Und wer sollte sich die Mühe machen, monate- oder jahrelang nach Deinen Vorfahren zu forschen und die Ergebnisse dann ins Netz zu stellen?
Es interessiert ja niemanden ausser Dir (und vielleicht Deinen Nachkommen eines Tages).

Du musst also entweder selbst forschen oder jemanden dafür bezahlen, dass er für Dich forscht.

Selber forschen macht mehr Spaß.

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