Ahnenforschung?

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11 Antworten

Ich finde Ahnenforschung sehr interessant, würde aber nie jemanden beauftragen, der mich einfach so anschreibt. Ich bin im Moment damit beschäftigt meinen eigenen Stammbaum zu recherchieren, bin aber über das Stadium "Ich frag erst mal alle Verwandten" noch nicht hinaus, bzw. habe noch nicht von jedem eine Antwort bekommen. Man kann auch selbst nachforschen und muss dafür nicht viel Geld ausgeben, wenn man Interesse an der Vergangenheit seiner Familie hat.

wenn dich jemand anschreibt, ist dies meist nicht seriös! Niemand forscht von sich aus ohne Auftrag nach irgendwelchen Namen und schreibt dann die Leute an. Meist ist dies nur eine Allgemeine Beschreibung, was dein Name bedeutet und welche berühmten Persönlichkeiten so hießen. Die haben aber sind aber im seltensten Falle mit dir verwandt. Natürlich gibt es auch seriöse Ahnenforscher, aber die schreiben dich nie von sich aus an. Ich tippe in dem Fall auf einen Schwindel. Womöglich hebauptet er noch du wärst ein Nachfolger von Cleopatra. Wenn dich so etwas interessiert kannst du erstmal selbst recherieren und wenn du nicht weiterkommst kannst du immer noch jemand fragen der dir dabei hilft. Dies kann aber je nach Aufwand sehr teuer werden. Wenn z.B Reisen zu Archiven im Ausland notwendig sind

Ich hab selbst auch schon rechergiert. Dabei kam mit eine Zusammenstellung meiner Oma zu gute, die während des 2. Weltkrieges zum 2. mal geheiratet hat. Damals mußte man nämlich einen Stammbaum nachweisen. Die weiteren Zweige habe ich dann im Internet (Mormonenverzeichnis) gefunden, so daß ich nun bis in die 8. Generation Namen, Geburts, Sterbe und auch größtenteils Berufsbezeichnungen besitze, aber bislang leider nur von einem Zweig der Familie

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Für die Ahnenforschung braucht man Zeit, Geduld und etwas Geld. Vor allem Geduld braucht man. Ein professioneller Ahnenforscher bietet sich nicht selbst an, sonderst anders herum.

Ich selbst arbeite an meinem Stammbaum bereits seit etwa 25 Jahren. Und ich muss zugeben, dass ich es ohne einen Profi soweit nicht geschafft hätte. Ich bin jetzt in der 13. Generation im 15.Jahrhundert. Bis zum Jahr 1874 haben die Personenstandsanzeigen die Standesämter, davor steht alles in Kirchenbüchern. Man kann es selbst versuchen, in den Standesämtern nachzufragen. Es kostet Anschreiben, Gebühren, Porto und Geduld, bis wieder Rückantwort kommt. Weiter zurück übernimmt die Aufgabe die Kirche. All dies macht ein Ahnenforscher. Man muß aber aufpassen, was dieser verlangt, es muß zu Relation stehen, wenn man es selber machen würde! Man kann sich Angebote einholen und Vergleiche machen. Ich hatte damals einen Glücksgriff gemacht, der es genauso wie ich, als Hobby ansieht. Er hat mir sehr geholfen. Es ist sehr interessant zu sehen, woher die Vorfahren stammen, wie und wo sie gelebt haben, daneben das Geschichtsbuch liegen zu haben, zu erfahren womit sie ihr Brot verdient haben, woran sie gestorben sind. Von wem man Talente vererbt bekommen hat, z.B. Musikalische. Das Vorfahren mit den ersten Schiffen nach Amerika dabei gewesen sind. Einfach irre. Auch meine Geschwister sind etwas negativ in Bezug auf Ahnenforschung eingestimmt, was mich aber nicht interessiert. Es ist, auf jeden Fall, auch wenn ich keine Kinder habe, etwas von mir da und es wird mein Patenkind/Großneffe mal erhalten. Es ist mein Hobby, was mir Spaß macht.

Es gibt teilweise hervorragende Programme, die auch gar nicht so teuer sind, mit denen man seine Ahnen verfolgen kann (z.B. Data Becker u.a.). Die bauen nach Deinen Angaben einen schönen Stammbaum für Dich.

Du kannst auch dann einmal Deine Verwandten, Eltern, Großeltern etc. interviewen. In der Nazizeit musste die Abstammung ja nachgewiesen werden, da findest Du möglicherweise etwas.

Ich glaube, die Mormonen haben auch eine ganze Menge Informationen über Namen von sehr vielen Ahnen (warum eigentlich???).

Ich habe das auch einmal vor Jahren unternommen, bin aber dann leider auf den Namen "Müller" gestoßen und da es schon immer viele "Müller" gab, beendete ich meine Ahnenforschung, aber mit etwas Ausdauer bekommt man schon etwas über seine eigene Herkunft heraus.

Im Gegensatz zu meinem "Vorschreiber" Boris Wulff finde ich es durchaus interessant zu sehen, wo die Familie herkommt, wie lange die Einzelnen lebten, was sie von Beruf waren usw. Auch und gerade, wenn es keine Könige sind!

Nur, dieser "Ahnenforscher", der Euch da angeschrieben hat, ist irgendein Typ, der sich das mal als Hobby aufgetan hat und damit schön Geld verdienen will - garantiert war sein Schreiben ein Massenschreiben! Natürlich kann er auch schlicht ein Betrüger sein, der Euch eine Eingangsgebühr abknöpft und dann spurlos verschwindet.

Geh mal mit der Suche hier auf GF auf "Ahnenforschung", da gibt's ein paar Fragen und Antworten zu dem Thema, wie man selbst damit beginnen kann - und wenn Dir das zu mühsam ist, dann geh aufs Stadtarchiv, auf die Gemeinde oder zum Pfarrbüro und frage die Leute da, wie man schnell etwas über seine Familie erfahren kann.

Es ist eine sehr interessante Sache.Ich betreibe sie seit einigen Jahren.Wenn du einsteigen willst,kaufe dir von Data Becker aus der Goldenen Serie das Programm"Der Ahnenforscher 4.0",kostet ca 24.-€.Du brauchst keinen Ahnenforscher der Geld dafür verlangt.Du fängst am Besten bei dir und deinen Eltern an und arbeitest dich dann so vorwärts.Sichte Geburtsurkunden,Sterbebilder,Zeugnisse,Pässe usw.Es kommen manchmal ganz interessante Ding zu Tage von denen man bis dato nichts wußte.

ahnungforschung heißt ja nicht nur wer vor dir lebte, sondern da findet jemand auch raus mit wem du verwandt bist, ob du lebende verwandte in den usa oder sonstwo hast. mit viel mühe kann man das gut selber machen. gibt auch tolle datenbanken im internet und gute software zum verarbeiten. z.b. dynastie von data becker.

dafür gibts auch einen fachausdruck. genealogie oder so ähnlich.

Es kommt sehr darauf an, was der Anbieter unter Ahnenforschung versteht und ob dich das interessiert.

Von >rentieren kann man hier nicht sprechen. Rentiert es sich, einen Film anzusehen, oder alte Fotos aufzuheben. Ideelle Werte kann man so nicht bewerten.

"Ahnenforschung" kann sich darauf beschränken, deinen Namen zu analysieren und zu ergründen, woher er stammen könnte.

Deinen Stammbaum zu erforschen mit möglichst vielen Zweigen wäre eine umfangreiche Arbeit und bedarf intensiver Forschung und sicher deiner Mithilfe.

Das kann man auch sehr gut selbst machen - das erfordert nur etwas Geduld und detektivisches Gespür.

Mit der Freeware ADAM kannst Du die Dinge dann sehr schön graphisch darstellen.

Lohnt nicht. Was nützt es Dir zu wissen, dass ein Vorfahre von Dir mal König oder so war. Nix. Du lebst ja hier und heute.

Und stell Dir mal die enttäuschten Gesichter vor, wenn die Leute dabei entdecken, dass sie gar nicht von Adam und Eva abstammst, sondern vom Affen :-)

Aber zum Glück geht die Ahnenforschung ja nicht so weit zurück.

Meine Oma hat einen sehr weit zurückreichenden Stammbaum. Ich interessiere mich aber nicht die Bohne dafür. Hab den nur mal gesehen.

schade das du das so negativ siehst und ins lächerliche ziehst.

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@Moltobene

@Moltobene: Richtig! Die Antwort von Borisulff hat sich einen Ehrenplatz verdient in der Hitliste "Antworten auf Fragen, die gar nicht gestellt waren"!

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Sehr professionell und wirklich gut ist auch http://www.ancestry.de/

Wir haben das selbst ausprobiert und es war wirklich fazinierend! Man kann dort auch kostenlos seinen eigenen Familienstammbaum erstellen usw. Solltest du mal ausprobieren!

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