AggressiveReligion?

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19 Antworten

Eins vorneweg, liebe LaQuica: Ich bin Nichiren-Buddhist, und wenn ich einen Islamisten treffe, kann ich - zumindest verbal - sehr aggressiv werden!

Aber zurück zur Frage: Der Buddhismus maßt sich nicht an, die einzig wahre Religion zu sein und lässt andere gerne leben und sein.

Ich glaube: Der Grund ist, dass Buddhisten die Welt immer als Spiegel ihrer selbst ansehen: Wenn ich jemand schlage, schlage ich mich selbst! Wenn ich jemanden hasse, ist es die Spiegelung meines Selbsthasses.

Wenn ich meinen Buddhismus ernst nehme, dann arbeite ich zuerst am Bösen in mir selbst, umarme es so gut es geht und ersetze es durch Gutes, anstatt auf andere mit dem Finger zu zeigen.

Es wäre bspw. total unbuddhistisch, dem Islam die Schuld an der Mehrzahl der Kriege, die`s im nahen Osten gibt, zu geben.

Es ist eher so, dass Buddhisten nicht SCHULD, sondern VERANTWORTUNG sehen - und diese zuallererst mal bei sich.

Das ist der buddhistische Dshihad - der von der ORIGINAL-Bedeutung des islamischen Dschihad übrigens gar nicht so weit entfernt ist...: Der Kamp gegen die eigene "fundamentale Dunkelheit" wie wir sie nennen...

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Kommentar von wildcarts2
20.10.2016, 01:58

Der Buddhismus maßt sich nicht an, die einzig wahre Religion zu sein und lässt andere gerne leben und sein.

Kann er auch nicht, da er nicht einmal eine Religion ist, sondern eine Philosophie mit teilweise religiösen Inhalten.

Es wäre bspw. total unbuddhistisch, dem Islam die Schuld an der Mehrzahl der Kriege, die`s im nahen Osten gibt, zu geben.

Es wäre aber richtig.

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Wenn es um Religionen geht in Bezug auf Krieg denke ich ist wichtig zu wissen, welche eine große Gemeinschaft hat (Weltreligion) und welche weniger groß ist.

Zudem haben sich die Ausschreitungen unter den religiösen Zeichen verschiedener Weltgemeinschaften über die Jahrhunderte geändert.

Ein Beispiel:

Während zum Beispiel bis vor Hunderten von Jahren der Islam technisch und wissenschaftliche Vorreiter gewesen war und die christlichen Abendländer zu sehr mit religiösen Dogmen beschäftigt waren, hat sich das zu unserer heutigen Zeit in einigen Bereichen umgedreht.

Beispiel Ende.

Ich denke - ohne es zu wissen natürlich - dass eine Religionsgemeinschaft nur dann radikal und "mörderische Unternehmungslust" bekommt, wenn sie einem anderen radikal ausgesetzt wird und dem gegenüber steht.

Die Christenheit ist in ihrem Kern (!) ebensowenig bedroht wie der Islam. Wenn Du nun sagst, der Islam seit besonders aggressiv und der Bhuddismus nicht stimmt für meinen Wissensstand mindestens eine der beiden Aussagen nicht.

Ich finde "Menschen" können aggressiv sein, egal ob sie zu einer formellen, informellen, oder sonstigen sozialen Gruppe gehören. 

Ich hätte früher deine Frage beantwortet mit den Worten:

Der Islam macht Männer aggressiv, weil er Frauen unterdrückt und deshalb sind die alle so drauf.

Stimmt aber nicht. Mal abgesehen davon, dass Du (bzw. Ich) mit dieser Aussage alle Menschen (die Schuldigen sowie die vielen Unschuldigen) über einen Kamm scherst.

Es gibt - und das habe ich bei der Armee gelernt - überall Arschlöcher. Es gibt defakto nichts was es nicht gibt. Jede Konstellation von Menschen und Eigenschaften die du dir Vorstellen kannst, gibt es ... 

Ich glaube die Sichtweise aus der Du die Frage heraus gestellt hast ist subjektiv - ist ja auch nicht schlimm, jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung - bedenke aber:

Wer Fehler finden will, findet sie auch. Dasselbe gilt für das Gegenteil. Jeder hat ein mindsetting (eine für sich erklärte Realität) im Kopf. Je nachdem welche Teile Du mit Informationen versorgst (fütterst) desto "mächtiger" wird ihr Einfluss (Unterbewusstsein) auf dein Bewusstsein.

Ich hoffe ich konnte dir damit helfen.

LG

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Kommentar von LaQuica
17.10.2016, 12:26

Nein eher objektiv betrachtet :D diese Frage sollte nicht meine Meinung wiederspiegeln sondern nur eine Frage darstellen ob es an der Religion an sich liegt oder wir Menschen das Problem dabei sind. Das ich den Islam mit der Steinigung als Bsp. Benutzt habe rührt nur daher da mir die hexen Verbrennung in diesem Vergleich nicht richtig erschien, da die hexen ja beschuldigt wurden ohne etwas getan zu haben und mir weitere Bestrafungen aus anderen Religionen nicht geläufig sind :) aber danke für deine sorge um mich. 

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Das westliche Bild des Buddhismus ist naiv. Es gab und gibt buddhistische Gewalt. 

Gewalt und tödliche Intrigen beherrschten das Mönchssystem Tibets auch im Inneren. Zwischen dem 17. und 19. Jh. wurden insgesamt fünf Dalai Lamas, einige davon Kinder, aus machtpolitischen Motiven heraus ermordet. Auch während der Jugend des jetzigen XIV. Dalai Lama gab es blutige Gemetzel zwischen zwei verfeindeten Anwärtern auf den Regentensitz. Heillos zerstritten sind heute der tibetische Kirchenfürst und die so genannte Shugden Sekte. Im Verlauf dieses Konflikts kam es 1997 in Dharamsala zu einem Ritualmord an drei Mönchen. 

Somit ist die Geschichte des tibetischen Buddhismus nicht weniger blutig als die Geschichte anderer Religionen.

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Kommentar von Michele47
19.10.2016, 23:35

Es ließen sich noch weitere aktuelle Beispiele für die blutige Verfolgung von Minderheiten durch Buddhisten finden (zB Myanmar).

Merke: Eine Religion ist per se nicht aggressiv oder feindselig. Es sind immer Menschen die zu Rechtfertigung ihrer perversen Handlungen auf religiöse Inhalte zurück greifen.

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Eine Religion kommt vermutlich um so aggressiver daher, je größer der Wahrheitsfanatismus  ist, der hinter den Dogmen der jeweiligen Religion steckt und es ist nach meiner Meinung auch abhängig von der Brutalität des Gottes hinter der Religion, wie er mit den Menschen, die anderes oder gar nicht glauben, im (angeblichen) "Jenseits" umgeht.

Da sind Glaubensrichtungen, wie der Buddhismus, die weitgehend ohne Götter auskommen natürlich besser dran.

Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten, die davon ausgehen, dass eigentlich friedliche Religionen von Menschen missbraucht werden, würde ich eher sagen, dass das Problem weitgehend in der Religion selbst liegt.

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Gut erkannt! Die meisten Religionen verlangen eine Identifikation mit ihren Botschaften, bis hin zur Selbstverleugnung. Im Extremfall kriegen sie die Menschen dazu zu glauben, ihr eigenes Leben, das ihrer Kinder oder ihrer Frau sei weniger wichtig als der Dienst an der jeweils gültigen Märchenfigur die man grad anbetet.

Man konstruiert also sein ICH / EGO extrem über die Religion, die Zugehörigkeit zur religiösen Gruppe und über die Abgrenzung zu Nicht-/Anders-Gläubigen:

WIR sind anders als DIE und unser Gott sagt er ist der einzige Gott und dass WIR recht haben und DIE nicht, deshalb müssen DIE sterben und WIR sind auserwählt.

Buddhismus ist keine Religion. Es gibt keinen Gott und keine verpflichtenden Regeln, keine Sünde, keine Schuld, keine Hölle, kein Paradies und all den Mist den sie erfunden haben um die Menschen durch Angst und Gehirnwäsche fernzusteuern. 

Buddhismus ist der Versuch die Welt so zu sehen wie sie ist und nicht wie der Verstand sie zeichnet.

Buddhisten haben erkannt dass das Ego eine Illusion ist und die Konstruktion einer Ich-Identität nur zu Konflikt führt, da man ständig in Konkurrenz zu anderen Egos steht. Dem Buddhisten ist klar, dass wir alle nur unterschiedliche Erscheinungsformen ein und derselben Lebensform sind und jede Trennung zwischen Individuen nur künstlich vom Verstand konstruiert wird.

Die Auflösung des Egos ist das Ziel im Buddhismus. Das beinhaltet die Auflösung des WOLLENS und die Hinwendung zum SEIN. Nicht mehr an Wünsche, Ideen, Ideologien, Ängste, Zwänge, Gebote, Verbote, Personen, Gegenstände und andere materielle Konzepte gebunden zu sein, wird völlig zurecht als die ultimative Freiheit empfunden.  

Wer also nichts WILL und stattdessen sein Glück aus dem Genuss dessen zieht was Hier und Jetzt IST, hat auch kein Motiv, Anderen seine Weltanschauung aufzudrücken, da jeder Mensch in der Gegenwart genau das ist, was er oder sie in diesem Moment sein soll, ob er sich dabei Buddhist, Scientologe, Moslem, Diktator oder Freiheitskämpfer nennt spielt für den Buddhisten keine Rolle, denn wir alle sind vor allen Namen und Etiketten einfach nur Ausdrucksformen derselben Sache: Leben.

Der Buddhismus passt aber nicht zum Kapitalismus, da er nichts WILL und Kapitalismus nur ein anderes Wort für WOLLEN ist. Daher werden wir mit Religionen groß gezogen, die Spaltung statt Versöhnung praktizieren.

Denn oft ist es so, dass das was man WILL ein Anderer bereits HAT. Man muss es ihm also nehmen.

Religion ermöglicht uns, das mit einem ruhigen Gewissen zu tun, denn der Andere gehört ja zu DENEN und nicht zu UNS und wir wissen ja: wir haben recht und die anderen nicht.

Wenn sie so dumm sind, lieber an 72 Jungfrauen im Paradies zu glauben als an die Auferstehung der Toten oder die Schwängerung durch einen Geist, dann haben sie es aber auch nicht verdient ihre Rohstoffe zu behalten.

 

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Kommentar von LaQuica
17.10.2016, 12:44

Entschuldige wenn ich ein bisschen abschweife jetzt aber wie vllt. Weißt kann ein zu starker LSD Trip zu einer "Ich" Auflösung führen zumindest angeblich. Aber du hast mich gerade auf die Idee gebracht das diese Ich Auflösung doch dann genau das ist was die Buddhisten mit ihrem Ego Verlust erreichen möchten oder was denkst du? :D

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Religionen führen keine Kriege. Politiker tun es. Und ihnen geht es dabei um alles Mögliche, aber nicht um Religion. Kriege drehen sich um Macht, Gebietsbesitz, Ressourcen, nicht um Inhalte des Glaubens, auch wenn manch einer über seinen Kriegswillen ein religiöses Mäntelchen hängt.

Letzteres dient dazu, denen die Rechtfertigung für einen Krieg zu suggerieren, die sonst nicht willig wären. Ungläubige zu töten und heilige Stätten zu befreien ist doch ein edlerer Grund als Gebete zu stehlen und Kontrolle über Ölfelder haben zu wollen, nicht wahr?

Und wer denkt, da wäre es doch sinnvoll, die Religionen abzuschaffen, damit man den Leuten nichts mehr vormachen kann, der vergißt, daß es ganz einfach ist, eine Religion durch eine Ideologie zu ersetzen. Wenn man nicht Christen gegen Muslime (und umgekehrt) hetzen kann, dann eben Demokraten gegen Diktatoren oder Faschisten gegen Kommunisten. 

Und schon daran siehst Du, daß die ganze Sache mit dem Krieg rein gar nichts mit philosophischen oder religiösen Ideen zu tun hat, sondern schlicht der menschlichen Gier entspringt. Gruß, q.

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Für ihre Friedfertigkeit haben die Buddhisten schon öfter einen hohen Preis zahlen müssen. Der Buddhismus kommt ursprünglich aus Indien. Dort gibt es heute nicht einmal mehr 1% Buddhisten, weil die Moslems da vor 1.000 Jahren eingefallen sind und die meisten Buddhisten entweder Zwangsislamisiert haben, oder gleich umgebracht haben. Die Chinesen waren bei ihrer Besetzung Tibets vor 65 Jahren auch nicht gerade zimperlich.

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Kommentar von AndyG66
17.10.2016, 13:28

Um den Tibetanischen Buddhismus mache ich einen weiten Bogen. Er ist der gewalttätigste historische Buddhismus überhaupt. Und hat z.b. Schamanismus noch mit Todesstrafe durch Häuten bei lebendigem Leib - bis 1900 bestraft. Was nichts anderes wie Hexenverfolgung ist.

Sobald Menschen aus einem spirituellen Konzept eine Hierarchie mit einem Oberhaupt machen passiert das in der Geschichte. Absolut unabhängig von der zugrunde liegenden spirituellen Dogma. 

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Zunächst: Auch Buddhisten haben bereits Kriege geführt und andere Grausamkeiten begangen. Allerdings ist der Buddhismus keine Religion, wie viele fälschlicheweise denken, sondern eine Philosophie mit religiösen Inhalten.

RELIGION IST POLITIK!

Religion ist generell aggressiv! Die einen mehr, die anderen weniger. Sie MÜSSEN das auch sein, weil Religion Menschen kategorisiert, in "gut und böse". Ohne Feindbilder funktioniert Religion nicht!

Die Inhalte einer Religion sind immer frei erfunden und dienen nur dem Transport und der Vermittlung von Gesetzen und Moralvorstellungen. Der Sinn und Zweck einer Religion besteht darin, Herrscher zu legitimieren (als Götter, Gottgesandte oder von Gott eingesetzt), um sie über jeden Zweifel des Machtanspruchs zu erheben. Außerdem sollen die Menschen mit Hilfe einer engen Moral und von Feindbildern wissen, wo sie zu stehen haben und wie sie sich im Alltag verhalten sollen. Damit sollte der Regierung viel Arbeit abgenommen werden, weil Menschen mit einer einheitlichen Moral leichter zu regieren sind.

Als sich Religionen als Herrschaftsmodell etablierten und damit das "Recht des Stärkeren" mit den Ängsten der Menschen vor dem Unbekannten verknüpften, war eine Religion grundsätzlich fest mit einer Regierung verknüpft.

Als Ägypter hat man die Götter Ägyptens angebetet, als Sumerer die sumerischen, als Babylonier die babylonischen.... Kaum jemand hat "Fremde" Götter angebetet, weil er damit Staatsfeind war. 

Zusätzlich wurden vielfach Kriege zwischen Göttern beschrieben, wenn "Propheten" sprachen. Diese Personen führten oft das Geschick eines Landes, indem sie den Herrscher durch die Religion manipulierten. Somit waren die tatsächlichen Herrscher meist die Religiösen Führer/Propheten. Sie flüsterten dem Herrscher ein, wer ihr Feind sei, wie man gegen Nachbarn vorzugehen hätte, ob und wann man jemanden angreifen sollte ....

Erst im 18. Jahrhundert änderte sich dies allmählich. Viele Staaten begannen säkulär zu werden, also Religion und Staat zu trennen. Seit dem versuchen die Religionen noch mehr auf Inhalte ihrer Lehre zu verweisen und leugnen ihren eigentlichen Sinn und Zweck. Vielfach kennen sie den Zweck nicht einmal mehr. Sie kämpfen also eher mit Worten um ihr Überleben heute.

Der Islam ist aktuell noch die aggressivste Religion, weil der Koran als einzige religiöse Schrift ganz offen den Krieg gegen Andere (Un/Andersgläubige) fordert. IS und Co. folgen noch diesem alten Islam.

90% aller Moslems sind aber wie Christen: Sie kennen nichts anderes, mögen ihre Traditionen, verknüpfen diese mit ihrer Nationalität/Herkunft und haben keine Lust sich richtig zu informieren. Sie wollen nur die Guten Seiten ihrer Religion haben, weswegen sie die negativen Dinge ignorieren, als Ausnahme/Einzelfall abtun und statt dessen ihren Fokus auf das lenken, was sie eigentlich wollen: In Frieden so leben, wie sie es wollen. Dummerweise sind sich Moslems aber meist gar nicht bewusst, wie rassistisch und aggressiv die Lehren des Islam sind. Sie verharmlosen am meisten, weswegen sie damit unbewusst den Rasissmus fördern, der auf der anderen (rechten) Seite wächst. Hier wäre es gut, wenn sie endlich mal Stellung beziehen würden...

So wie es viele Christen tun: Sie wenden sich von der katholischen Kirchen ab, weil diese für extrem viele Greueltaten verantwortlich ist. Sie wollen lieber Frieden und Liebe predigen, auch wenn sie die Unwahrheit sagen, wenn sie behaupten, dies seien die christlichen Grundlagen. Denn das Christentum wurde auch nur aus poltischen Gründen geschaffen...

Vernünftig wäre es, sich ganz von Religion zu distanzieren. Wenn es einen Gott geben würde, so wäre es unlogisch anzunehmen, dass er eine Religion benötigt. Denn sonst müsste es eine Religion geben, bei der jeder Mensch deutlich erkennen könnte, dass sie vom "wahren Gott" stammt....

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Kommentar von stine2412
17.10.2016, 15:46


Denn sonst müsste es eine Religion geben, bei der jeder Mensch deutlich erkennen könnte, dass sie vom "wahren Gott" stammt....

wildcarts,
kaum zu glauben, dass dieser Satz aus deinem Munde stammt. Du weißt sicherlich,  was  in der Offenbarung beschriebenen wird?


Off. 18:4-5 Dann hörte ich, wie aus dem Himmel eine andere Stimme rief: »Mein Volk, geh hinaus aus Babylon! ´Verlass die Stadt,` damit du nicht in ihre Sünden verstrickt wirst und damit die Plagen, die über sie hereinbrechen, nicht auch dich treffen. 5 Denn ihre Sünden haben sich aufgetürmt bis an den Himmel, und jetzt zieht Gott sie für alles Unrecht, das sie begangen hat, zur Verantwortung.«


Off.18:3-4 Denn alle Völker haben vom Wein ihrer Unmoral getrunken und damit den furchtbaren Zorn Gottes über sich gebracht. Die Mächtigen der ganzen Erde waren ihre Liebhaber, und die maßlose Verschwendungssucht  brachte dem Handel einen solchen Aufschwung, dass die Geschäftsleute in aller Welt dadurch reich wurden.«


Du hast mit Religionen nichts am Hut--- es müßte dich doch wundern, dass die Bibel dazu auffordert, die Religionen zu verlassen?


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der Hauptunterschied ist: die Buddha-Lehre ist keine Religion, man kann sie zwar auch religiös praktizieren, muss aber nicht. Vor allem hat der Buddha immer wieder ganz stark verlangt, dass seine Schüler, Hörer, Mönche, nichts, aber auch gar nichts glauben, bloss weil es in nen ollen Buch drin steht oder olle Leute, oder Gurus oder Heilige das sagen.

In der Buddha-Lehre wird der Glaube und das Glauben als nicht heilsam, als nicht zum Ziele führend bewertet.

In Religionen wie Islam wird der Glauben und das Glauben als der absolute Masstab angesehn darüber, ob n Mensch n Mensch ist oder bloss n Kuffar, n Ungläubiger, Untermensch. Und aus so ner religiösen Rechthaberei entsteht praktisch zwangläufig die gewalttätige Verfolgung von allen Nicht- und Ungläubigen. Weil du ja, als Rechtgläubiger, allein und absolut im Recht bist und alle andern eben nicht.

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Also mein seitheriger Eindruck, --untermauert durch "Geschichte"-- ist, dass Menschen meist DANN friedlich waren, wenn sie einer Minderheit angehörten....UND:

"Nur in Ruhe leben wollten, bzw.. ihre Religion/Ideologie ungestört als Minderheit praktizieren wollten....."

Meist wurden sie jedoch von irgendwelchen "Mehrheiten" bekämpft.....

Sobald sie aber selbst eine Mehrheit hatten, verhielten sie sich auch nicht wesentlich anders.....gegenüber den Minderheiten...

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Allerdings.. auch die Indianer sollen ja angeblich sich gegenseitig "bekriegt" haben, obwohl sie eigentlich denselben Glauben hatten...

Da spielten dann wohl territoriale Dinge eine Rolle... oder wenn sich mal ein Mann und eine Frau aus verschiedenen Stämmen gegenseitig allzu nett fanden..... 

auch spielten da wohl "Bodenschätze" ( also fruchtbarer Grund )... oder "Weidegründe".... etc.. eine Rolle...

oder wenn die Tochter eines Häuptlings sagte: 

" Ei Papa.. die Tochter des Häuptlings von dem anderen Stamm hat mir den Mann weggeschnappt.. vom übernächsten Stamm, obwohl der mich schon mehrfach heimlich getroffen hat...."

Nee.. das ist echt kein Scherz... solche Dinge konnten durchaus kriegsauslösend sein.....

... aber nicht nur bei Indianern... 

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allerdings würde schon mal ein Teil der kriegsauslösend Dinge wegfallen, WENN die Religionen bzw.. deren Führer... keine Macht über Menschen hätten...

die sie durch Angst, Hölle, Paradies und viel viel schlechtes Gewissen ständig verstärken, so dass manche Menschen völlig verunsichert sind.... und sich fast nichts mehr--- ohne Rückfrage--- zu tun trauen......

die Frage..: "Wenn hat Gott lieber, DICH oder MICH... wer von uns macht es besser ?

also quasi die Kain und Abel - Frage... 

wäre dann vielleicht weg.....

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Im Namen jeder Religion wurden Verbrechen und Morde verübt, so wie Kriege geführt, da ist der Buddhismus leider keine Ausnahme.

Ganz ohne Religionen wäre die Welt besser dran, dann hätte sie zumindest keine Fantasiefreunde mehr, welche die Bevölkerung entzweien.

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Kommentar von wildcarts2
20.10.2016, 02:01

Im Namen jeder Religion

Nicht im Namen der Religionen, sondern Aus der Basis der Religionen, da das Verüben von Verbrechen und Kriegen fester Bestandteil jeder Religion ist. Jede Religion hat den Zweck, andere entweder zu missionieren oder zu vernichten, da jeder Andersgläubige aus ihrer Sicht ja lügen muss....

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lobe nicht die buddhisten über den grünen klee.

frage mal nach, wie ein neuer dalai lama zu amt und würden kommt.

und falle nicht auf die "kindheitssuche" herein

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Leider ist dem so.

Ob Buddhisten je Krieg geführt haben, weiß ich nicht. Wer aber keinen Krieg gegen Menschen führt, sind die Zeugen Jehovas. (auch Christen) Sie sind politisch neutral, lernen keinen Krieg und ziehen folglich nicht gegen andere in diesen.

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Schaffen sie das?

http://www.zeit.de/2013/21/myanmar-buddhisten-muslime

Keine Religion ist vor dummen Menschen sicher, die andere töten wollen.

Da Peter auch die zeit verlinken wollte, kommt eben noch ein Literaturhinweis:

http://info-buddhismus.de/Krieg\_Gewalt\_Buddhismus\_Hartmann.html

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Kommentar von PeterKremsner
17.10.2016, 11:34

Da hatten wir wohl zur gleichen Zeit den selben Einfall ;)

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Kommentar von Utopiosus
17.10.2016, 11:36

"Dumme Menschen", schön gesagt. Egal welche Art von Dummheit vorliegt, diese Menschen sind daran Schuld, dass Religion, Glaube, Spiritualität in Verruf gerät. Jede Form von "radikalem Handeln" oder Bewusstsein ist schlecht.

Dementsprechend sind natürlich auch diejenigen Schuld, die ihre Glaubensbrüder nicht maßregeln. Bei den Moslems hörte ich das die letzten 15 Jahre öfter als bei irgendwem sonst.

Stichwort 9/11 und was damit alles zusammenhing und folgte...

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Kommentar von LaQuica
17.10.2016, 12:37

Also das ist auf jedenfall meiner Meinung nach ein riesen Fortschritt den anderen Religionen gegenüber oder nicht? 

"Körperstrafen sind zwar erlaubt, aber Verstümmelung und Todesstrafe werden abgelehnt. Im Konfliktfall gilt Krieg als das äußerste Mittel, aber nicht aufgrund ethischer Erwägungen, sondern wegen der ungewissen Erfolgsaussichten. Ist Krieg unvermeidbar, so soll der Herrscher drei Ziele verfolgen, nämlich Leben schonen, siegen und den Gegner lebendig gefangen nehmen." 

Aber ich habe jetzt nicht raus gelesen dass das Oberhaupt der Buddhisten zu einem "Heiligen" Krieg oder sowas aufgerufen hätte oder habe ich das überlesen? :) würde mich über weitere Antworten echt freuen :) 

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Kommentar von Panazee
17.10.2016, 11:40

Das sind Ausnahmen. Die Buddhisten sind aus historischen Gründen nicht sonderlich gut auf Moslems zu sprechen, aber nur die wenigsten würden zu Gewalt greifen.

Der Unterschied ist, dass die buddhistische Lehre so ein Verhalten auch bei der freiest möglichen, noch logischen, Interpretation nicht toleriert. Einer der Grundpfeiler der buddhistischen Lehre ist, dass Hass ein Geistesgift ist, das maßgeblich für das Leid der Menschheit verantwortlich ist und überwunden werden muss. Den Islam, oder das Christentum kann man schon so verbiegen, dass man Gewalt anwenden darf, aber im Buddhismus ist dazu schon eine massive Portion Schizophrenie nötig.

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Besserer Vorschlag: "Glauben" wir unserem ewigen Schöpfer (Jes.45,22; Joh.17,17), welcher Seinen Sohn wegen unserer Sünden sterben ließ (Röm.6,23), damit wir ewiges Leben in Gottes Reich ererben können (Lk.18,16).

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Kommentar von ArbeitsFreude
19.10.2016, 08:55

Vom Glauben alleine, lieber fricktorel, ist bislang nur äußerst selten was besser geworden!

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Im Buddhismus ist es eigentlich gar nicht möglich jemanden umzubringen so das er tot ist, er kommt dann einfach wieder als ein (such dir was aus) wieder auf die Welt :D

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Buddisten sind oft auch Veganer, wieso sollten sie dann Menschen töten? 💕 und ja ich glaube auch das es besser wäre !:-)

Und was vorallem auch ein wichtiger punkt ist, man sollte Religion aus der Politik lassen (CDU,CSU...)

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Kommentar von Panazee
17.10.2016, 11:34

???

Die Anzahl der fleischessenden Menschen, die andere Menschen töten, um sie zu verspeisen ist doch sehr übersichtlich. Ich erkenne den Zusammenhang nicht.

Allem was nach dem Herzchen kommt stimme ich allerdings zu.

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Kommentar von PeterKremsner
17.10.2016, 11:38

Es gibt auch Veganer welche Menschen töten oder töten würden, man kann in jedem Bereich extrem werden, egal ob Politik, Religion oder einer Lebensanschauung.

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Kommentar von plsMindthegap
17.10.2016, 14:50

Nein, Veganer sind keine besseren Menschen, wie Du es uns hier zu erkären versuchst...

Einer der grausamsten Massenmörder der Geschichte, hat es übrigens auch abgelehnt Tiere zu verspeisen. Sein Vorname war Adolf.

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