Aggression an der Leine

5 Antworten

Ja leider machen viele das Problem, lassen ihren welpen an der Leine zu jedem Hund, die Hunde werden größer und kräftiger und aufeinmal will man das nicht mehr. Was dann frustriert und auch wie in deinem Fall zu Leinenaggression führen kann. Hol dir mal einen mobilen Hundetrainer nach Hause für 1-2 Stunden. Da zahlst du 50-80 Euro je nach Anfahrt und der kann dir zeigen wie du in Solchen Stationen mit dem Hund umgehen kannst und wie du dich Verhalten solltest. Ebenso würde ich vielleicht inzinierte Hundebegegnungen trainieren und mich in der Nachbarschaft umhören wer Opfer spielt

Warum darf er denn nicht zu anderen Hunden? Beißt er diese? Hast du es schon einmal probiert, ihn an andere Hunde heranzulassen? Wenn er es als Welpe durfte, ist er offenbar gut sozialisiert. Sollte es nicht irgendwelche Traumata gegeben haben, klingt das für mich jetzt nicht so, als gänge ein riesen Risiko für andere Hunde von deinem aus...

Das Problem ist, dass ich mittlerweile nicht mehr nah rann kann, da er aus der ferne schon anfängt zu knurren und Zähne zu fletschen. Der Vorbesitzer fing irgendwann an als er größer wurde ihn auf Abstand zu halten weil er nicht wusste wie er reagiert. Was merkwürdig klingt, da es ja sonst keine Probleme gab.

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Ist schwer zu sagen, warum er das macht, aber nur die Info ist der Schlüssel um das Problem zu lösen.

Meine ist z.B. unsicher an der Leine, da sie weder hin noch weg kann. Sie weiß dann nicht was sie machen soll und reagiert erst mal mit Bellen und Bürste stellen. Solch einem Hund muss man viel Sicherheit geben. Ich muss ihr immernoch klar machen, dass wir da nicht hingehen müssen und sie von der Situation nicht bedrängt wird irgendwas gegen ihren Willen zu machen. Also laufen wir einfach einen großen Bogen darum. Dieser Bogen wird nach und nach immer kleiner (Dauert Monate). Ebenfalls hiflt dabei Bindungsaufbau. Der Hund muss einem vertrauen können. Dafür ist das "gemeinsame Jagen" super. Preydummies jagen oder Fährtensuche, solche Dinge kannst du mit ihm machen um die Bindung aufzubauen.

Noch dazu gehört, dem Hund eine Aufgabe zu geben. Aktuell hat er keine Aufgabe und sieht es dann als seine an, andere Hunde zu verbellen oder dich gar zu beschützen. Das soll er aber nicht machen. Einige geben ihrem Hund einen Ball, Dummy oder Stock zu tragen, icih denke aber das ist bei einem Huskie eher unpraktisch, da er nicht unbedingt darauf steht wie ein Labbi irgendwelche Sachen umherzutragen. Aber man kann ihm auch die Aufgabe geben bei Fuß zu laufen oder dich als Menschen dabei anzuschauen. Die ursprüngliche selbst ernannte Aufgabe lässt er dann auch irgendwann liegen. Sollte man am Besten dann während dem großen Bogen üben. Ich denke hier währen evtl. auch Leckerli angebracht. Wäre der einzige Fall, wo ich damit arbeiten würde, ansonsten alles mit dem Preydummie, damit er den Jagdtrieb befriedigt bekommt.

So machen wir das auf jeden Fall, und haben mittlerweile schon gute Fortschritte gemacht. Perfekt ist es noch nicht, aber ich geb ihr Zeit. Es heißt ja, man braucht meist mindestens die Zeit wie es vorher anders gelaufen ist, bis sich der Hund daran gewöhnt hat, dass es jetzt so ist. Sprich hat der Hund vorher 4 Jahre dumme Begegnungen mit Hunden gehabt, während er an der Leine war, kann es bis zu 4 Jahren dauern, is er die neue Situation komplett annimmt.

Hundekontakt an der Leine muss nicht unbedingt sein und sollte auch nicht, denn an der Leine hat der Hund seine Aufgabe. Wenn man ihn losmacht (insofern er höhrt) dann kann nach Absprache mit dem anderen Hundehalter auch Kontakt zum Hund hergestellt werden. An der Leine sollte man das allerdings nicht machen.

Ich bin auch über jeden froh, der mir niciht seinen Hund aufdrängen will, denn Suki mag das einfach nicht. Aber es gibt einfach noch zu viele, die sogar nicht einsehen möchten, dass man den eigenen Hund, bei nahendem Fremdhund, anleinen sollte. Nicht mal wenn man einen Bogen mache. Nein der Hund darf dann frei zu uns kommen und es heißt nur, der macht nix. Ob meine was macht, oder ob dann der angeleinte Hund was Ansteckendes hat, ist denen egal.

Ansonsten würde ich dir noch raten, schau dich mal nach einer gewaltfreien Hundeschule um, die evtl sogar mit Bindung arbeitet. Meine macht das z.B. es werden keine Leckerlies gegeben und es wird nichgt bestraft (kein Wasserspritzen etc). Gerade bei so eigenständigen Hunden wie Huskies hilft das meist weit mehr als das klischeehafte Erziehen eines Hundes mit Futter. Denn die Person, die Sicherheit vermittelt wird von Mensch und Hund immer als wichtiger eingestuft, als die, die Füttert.

Such dir einen Trainier. Erst muss rausgefunden werden wieso er das macht. Angst, unsicherheit, etc.

Wenn man das weiß kann man die Ursache bekämpfen. Alles andere bringt nix.

dir einen Rat zu geben ohne den Hund zukennen, wäre fatal. Schau im Internet nach einen Trainier der zu dir nach Hause kommt und vor Ort mit dir trainiert.

Sehe ich genau so!

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Hui.... da hast du dann ja jetzt ein ziemliches Stück Arbeit am anderen Ende der Leine...

Ich hätte noch einen Tipp für dich wie du am ehesten eine Hundeschule, bzw. geeignete Trainer für deinen Hund kennenlernen kannst:

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