Aggregatszustandsübergang?

5 Antworten

Die Bindungen zwischen den Teilchen wird eben immer loser.

In einem Feststoff sind die Teilche an festen stellen in einem Gitter.

Wenn der Stoff schmilzt sind die Teilchen nicht mehr fix in einem Gitter aber dennoch nicht lose zueinander gebunden.

Wenn der Stoff Gasförmig wird wird die Bindung zwischen den Teilchen quasi aufgelöst und diese können sich unabhängig von einander bewegen.

Die Verdunstung eines Stoffes basiert auf einer Wahrscheinlichkeitsrechnung. Die Teilchen in einer Flüssigkeit stoßen aneinander und übertragen Energie. Wenn ein Teilchen jetzt durch solche Stöße genug Energie gesammelt hat ohne diese an ein anderes Teilchen abzugeben hat es genug Energie um sich von den anderen Teilchen zu lösen.

Je höher die Mittlere Energie der Teilchen (= die Temperatur) ist desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Teilchen genügend Energie bekommt und damit steigt mit der Energie die Verdunstungsgeschwindigkeit.

Für die Verdunstung spielen natürlich auch andere Sachen eine Rolle wie Luftdruck und Luftfeuchtigkeit etc. aber für diese Darstellung lass ich die mal außen vor.

Alle Materie besteht aus Atomen und Molekülen,die sich um einen gedachten Ruhepunkt bewegen.

Beim absoluten Nullpunkt t=-273,15° bewegen sich die Atome,Molekühle nicht.

Die Summe der Bewegungsenergie der Atome,Moleküle um der Ruhepunkt bezeichnet man als die "innere Energie".

Dies ist die Durchschnittliche Energie aller Atome,Moleküle.

Es gibt aber Atome.Moleküle,die etwas mehr Energie haben als der Durchschnitt.

Diese Atome ,Moleküle haben so viel Bewegungsenergie,daß sie die Flüssigkeitsphase verlassen können und an die Luft übergehen.

Das nennt man dann "Verdunstung"

Die energiereichen Teilchen nehmen natürlich ihre Energie mit und das führt dazu,das die Temperatur der Flüssigkeit abnimmt.

Beispiel: Ist das Schwitzen.

Energiereiche Teilchen gehen an die Luft und das führt zur Kühlung.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – hab Maschinenbau an einer Fachhochschule studiert

Auf Teilchenebene nimmt die Bewegung mit höherer Temperatur zu.

Wasser kann bei 30 Grad verdunsten, weil vereinfacht gesagt die 30 Grad einen Mittelwert der Bewegungsenergie der Teilchen darstellen. Einzelne Teilchen können durchaus eine höhere Energie/Geschwindigkeit haben (andere dafür wieder eine geringere) und mit dieser Energie den Flüssigkeitsverband verlassen.

Beim erhitzen führst du dem System Energie zu. Diese Energie wird vom System in Form von kinetischer Energie aufgenommen, welche die Bewegung der Teilchen beschreibt. Neben der Kinetik gibt es aber auch noch einen anderen Energiebeitrag, das Potential, welches die Wechselwirkungen der Teilchen miteinander beschreibt.

Je stärker die sich die Teilchen bewegen umso schlechter können sie miteinander wechselwirken. Irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem die Gitterenergie im Festkörper nicht mehr ausreicht um die Teilchen zusammen zu halten und es bildet sich eine Fernordnung welche den flüssigen Aggregatszustand beschreibt. Durch das Zuführen weiterer Energie wird schließlich auch die Fernordnung aufgelöst und die Teilchen gehen in die Gasphase über in welcher sie näherungsweise keine Wechselwirkungen mehr mit anderen Teilchen habe (ideales Gas).

Verdunstung ist ein Prozess der auf dem Prinzip der Diffusion basiert. Luft kann ein gewisses Volumen an Wasser speichern. Ist die Atmosphäre nicht gesättigt können einzelne Wassermoleküle von der Luft aufgenommen werden ohne dass das Wasser zuvor in die Gasphase übergehen muss.

  1. Wird die Temperatur erhöht, bewegen sich die Teilchen schneller, wodurch die Anziehungskräfte zwischen ihnen nachlassen (beim schmelzen / verdampfen / sublimieren. Beim erstarren / kondensieren / resublimieren wird das Gegenteil durch Senkung der Temperatur erreicht.)
  2. Was du sagst, ist völlig richtig, Wasser kann schon unter 100 Grad Celsius VERDUNSTEN. Der Siedepunkt gilt allerdings fürs VERDAMPFEN. Da gibt's nen kleinen Unterschied.

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