Agentur für Arbeit - bundesweite Jobsuche

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Freundin ist erst relevant, wenn du sie geheiratet hast.

Wenn du das Grundgesetz in deiner Argumentation missbrauchst, hast du ganz schlechte Karten beim Amt.

Was die Vermittlung betrifft .... wenn dir tatsächlich ein Job angeboten wird, dann geh doch erstmal drauf ein. Bewerbung hinschicken, Termin machen. Mit dem Termin zum AMt wegen Fahrkosten. Werden die nicht rechtzeitig bewilligt, kannst du nicht zum Termin.

Bekommst du irgendwann dort ein Vertragsangebot, checkst du erstmal, ob das für deinen (sparsamen) Lebensunterhalt reicht. Falls nicht kannst du ablehnen,

Ist der Job ok, unterschreibst du unter Vorbehalt und gehst damit wieder zum Amt - Umzugskosten etc. abklären.

Dann suchst du eine Wohnung am Zielort, die du vom Verdienst bezahlen kannst.

Alles ausführlich dokumentieren und immer vom Amt bestätigen lassen.

Könnte gut sein, dass die Aktion so umständlich und langwierig wird, dass es zu keiner Einstellung kommt und du inzwischen selbst eine Lösung findest.

Danke welch kompetente Antwort nach aktueller Lage, meines Problems. habe bisher immer mit "unter Vorbehalt und Prüf. der Rechtslage" Unterscheiben beim Amt ** das ist mein Ziel**

Könnte gut sein, dass die Aktion so umständlich und langwierig wird, dass es zu keiner Einstellung kommt und du inzwischen selbst eine Lösung findest.

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Auch wenn es es für Dich bitter ist .... die Agentur fürArbeit handelt rechtmäßig ... wenn vor Ort nichts zu finden ist, darf auch überörtlich vermittelt werden - auch wenn das heißt, dass man notfalls umziehen muss, um die Arbeistslosigkeit zu beenden

Ob und mit wem Du zusammenlebst spielt dabei keine Rolle .. außer es handlet sich um eine Bindung an den Ort durch Ehe oder Familie, pflegebedürftige Eltern, etc.


§ 140 SGB III Zumutbare Beschäftigungen

(1) Einer arbeitslosen Person sind alle ihrer Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.

(2) Aus allgemeinen Gründen ist eine Beschäftigung einer arbeitslosen Person insbesondere nicht zumutbar, wenn die Beschäftigung gegen gesetzliche, tarifliche oder in Betriebsvereinbarungen festgelegte Bestimmungen über Arbeitsbedingungen oder gegen Bestimmungen des Arbeitsschutzes verstößt.

(3) Aus personenbezogenen Gründen ist eine Beschäftigung einer arbeitslosen Person insbesondere nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Arbeitsentgelt erheblich niedriger ist als das der Bemessung des Arbeitslosengeldes zugrunde liegende Arbeitsentgelt. In den ersten drei Monaten der Arbeitslosigkeit ist eine Minderung um mehr als 20 Prozent und in den folgenden drei Monaten um mehr als 30 Prozent dieses Arbeitsentgelts nicht zumutbar. Vom siebten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung nur dann nicht zumutbar, wenn das daraus erzielbare Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der mit der Beschäftigung zusammenhängenden Aufwendungen niedriger ist als das Arbeitslosengeld.

(4) Aus personenbezogenen Gründen ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen ihrer Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. Sind in einer Region unter vergleichbaren Beschäftigten längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab. Ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs ist einer arbeitslosen Person zumutbar, wenn nicht zu erwarten ist, dass sie innerhalb der ersten drei Monate der Arbeitslosigkeit eine Beschäftigung innerhalb des zumutbaren Pendelbereichs aufnehmen wird. Vom vierten Monat der Arbeitslosigkeit an ist einer arbeitslosen Person ein Umzug zur Aufnahme einer Beschäftigung außerhalb des zumutbaren Pendelbereichs in der Regel zumutbar. Die Sätze 4 und 5 sind nicht anzuwenden, wenn dem Umzug ein wichtiger Grund entgegensteht. Ein wichtiger Grund kann sich insbesondere aus familiären Bindungen ergeben.

(5) Eine Beschäftigung ist nicht schon deshalb unzumutbar, weil sie befristet ist, vorübergehend eine getrennte Haushaltsführung erfordert oder nicht zum Kreis der Beschäftigungen gehört, für die die Arbeitnehmerin oder der Arbeitnehmer ausgebildet ist oder die sie oder er bisher ausgeübt hat.

nicht unbedingt vielleicht nur im notfall, wenn deinen stadt nix anderes bieten kann an arbeit. also bei mir haben die das noch nie gemacht bzw. danach gefragt, ob ich das machen würde, also die meinten mal, ob ich nicht in eine andere stadt ziehen würde wegen der mehrzahl von freien arbeitsstellen, aber ich hab gesagt, das ich das nicht möchte und das sowohl ich als auch meine mutter auf gegenseitige unterstützung angewiesen sind, da kann ich doch nicht tausend km hin und her fahrern. die sagen höchstens das eine arbeit zumutbar, die ca. 2std entfernt ist. und außerdem ich weiß zwar nicht wie lange du mit deine freundin zusammen bist, aber mal angenommen du musst in ein anderen bundesland gehn, dann kannst du die gleich vergessen und mit einer anderen von vorn beginnen. das ist doch mist, da denke ich sofort an die mitarbeitern von arb.amt wie würden die sich fühlen wenn die getrennt werden müssten von deren partner.

Habe auch gesagt da es nicht möglich ist, es ist immer kurz vor dem eskalieren beim Amt. Ich habe keinen Vertrag unterschreiben in dem man dir Pflichten aufdrückt.

Bei der all so wichtigen Fragen umkreis 50km oder Berlin Hamburg (400km) kommt es zu keiner Einigung zwischen mir und Vermittler und dann sagt sie das sie das sonst entscheiden muss.. lächerlich wirklich.

naja bin ja mehr als Arbeitswillig ..

danke für dein liebes Verständnis ;)

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