Afd-ignorieren oder etwas unternehmen?

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14 Antworten

Afd-ignorieren oder etwas unternehmen?

Hier solltest du dir zuallererst die zentrale Frage stellen: "Glaubst du an die Demokratie? Und glaubst du, dass das demokratische System in Deutschland funktioniert?"

Wenn die Antwort "Ja!" ist, dann solltest du daran denken, dass die AfD vom Bundeswahlleiter zugelassen wurde. Es ist seine - und NUR SEINE - Aufgabe, zu prüfen, ob die AfD eine wählbare Partei ist oder nicht.

Wenn er zu dem Schluss gelangt, dass sie wählbar ist, dann ist sie Bestandteil des demokratischen Zirkus, wie all die anderen zugelassenen Parteien auch.

Wenn die Antwort hingegen "Nein!" lautet, dann hast du andere Probleme als die AfD... ;)

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Ich beobachte die Alternative für Deutschland schon seit längerer Zeit mit Sorge, da sie immer mehr Zustimmung der Bevölkerung bbekomt.

Die AfD ist noch sehr jung. Und viele Wähler und Sympathisanten setzen ihre Hoffnungen eben genau darauf: Leute, die noch nicht vom Lobbyismus aufgefressen und gekauft wurden.

Abgesehen davon ist das Klientel der AfD extrem heterogen. Das bedeutet: Diese Partei wird in absehbarer Zeit deutliche(!) Einbußen hinnehmen müssen, weil sich verschiedene Wähler-Gruppen nicht oder nicht ausreichend vertreten sehen.

Oder sollte man etwas gegen diese rechtspopulistische Partei tun sollte, und wenn ja was kann man tun?

Tipp: Demokratie funktioniert am besten, wenn du dich FÜR DEINE MEINUNG - und nicht "gegen fremde Meinungen" engagierst. In diesem Sinne hoffe ich, dass deine Interessen vielschichtiger sind, als nur "gegen irgendwas" zu sein. 

Wenn du also den Rechtspopulismus ablehnst, dann gibt es doch sicherlich diametrale Strömungen, denen du dich anschließen kannst. Und ich meine nicht die Spinner, die sich körperlich abarbeiten wollen; ganz egal, ob es um "Steine werfen" oder um "verprügeln" geht...

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Im Übrigen sei daran erinnert: Es waren nicht die Rechts-Außen-Rand-Parteien, die Hitlers "Machtergreifung" ermöglichten. Es waren die "Parteien der Mitte", allen voran die Zentrums-Partei (heute: CDU) und die Bayerische Volkspartei (heute: CSU), aber auch die Sozialdemokratische Partei (SPD), die ihm dazu verhalfen.

Wenn du dir also Sorgen um den (zunehmenden) Rechtspopulismus machst, dann solltest du mehr auf die schauen, die Verträge mit Demokratie-Feinden und Diktatoren machen - und die darauf auch noch stolz sind -, als auf die, die nur am Zaun stehen und bellen...

"Kläffende Köter sind lästig; keine Frage. Aber von den beißenden Tölen geht die Gefahr aus.", sagte mein Opa immer.

Die AfD beißt nicht. Sie ist dazu gar nicht in der Lage. Und sie wird es auch mindestens die kommenden 8 Jahre lang nicht sein. Alles, was sie tun kann, ist am Zaun hochspringen und kläffen ... gern auch mit gefletschten Zähnen.

Die "etablierten Parteien" - allen voran CSU, CDU und SPD; aber auch die GRÜNEN gehören mittlerweile dazu - laufen jedoch frei herum. Und sie sind es, die Grenzen schließen, Verträge mit Demokratie-Feinden machen, Waffen an Terroristen bzw. deren Helfershelfer liefern, und ... und ... und ...

Wo also die AfD nur die Zähne fletschen kann, da reißen die "etablierten Parteien" längst große Stücke aus der "friedlichen Demokratie"...

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Kommentar von guschi123
16.10.2016, 14:38

Die Afd bellt aber manch  Rechter zündet Flüchtlingsheime an oder verprügelt Asylanten und ich denke, dass diese es sind, die die Afd irgendwann zu etwas treiben, so dass die Afd nicht mehr nur bellt.

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Kommentar von MarkusGenervt
16.10.2016, 15:29

Das Gleiche über das "Zähnefletschen" hatte man damals auch von der NSDAP gesagt.

1924:    2%  – Null-Nummer
1930:  18%  – zweitstärkste Partei
1932:  37%  – stärkste Partei – und der Rest ist Geschichte

Aber Du hast schon recht mit den sog. Volksparteien. Das war damals so und wiederholt sich heute schon wieder. Also ist der Vergleich gar nicht so falsch.

Erst kleinreden und dann die Welle reiten, bis sie einen am Ende doch überrollt.

Die 5%-Hürde hat leider nichts gebracht oder verhindern können.

Das wird dann die nächste Erkenntnis sein.

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Ich beobachte die Alternative für Deutschland schon seit längerer Zeit mit Sorge, da sie immer mehr Zustimmung der Bevölkerung bbekomt.

Sagen wir mal so: ja, sie bekommt "Zustimmung der Bevölkerung", aber nur in begrenztem, bisher keineswegs Besorgnis erregendem Maße. Selbst bei der Bundestagswahl 2017 wird die AfD nicht mehr als 13-15% der Wählerstimmen erhalten. Sie kann Opposition spielen, aber politisch bestimmen kann sie nichts.

Ich frage mich ob man die Afd ignorieren sollte, dass man sie als eine Partei ansieht, die nicht lange Erfolg haben wird.

Jeder Bürger hat die Möglichkeit, die AfD zu "ignorieren" - es besteht kein Zwang, die AfD zu wählen oder sonstwie zu unterstützen!

Ob die AfD "Erfolg" haben wird oder nicht, wielange sie sich in deutschen Parlamenten halten kann, wird an ihr selbst liegen und daran, wie sie sich entwickelt. Entscheidend werden zwei Punkte sein:

  1. Gelingt es der AfD, die zweifellos rechtsextremen Mitglieder und entsprechenden politischen Tendenzen dieser Partei auszuschalten und aus der Partei zu verbannen, um dann die bürgerlichen Ansätze und Vorstellungen durchzusetzen, so hat sie eine Chance, wenn sie nicht nur unfähige Mitglieder in die Führungsspitze der Partei und die Parlamente entsendet, aus Dauer zu bestehen.
  2. Wenn sich aber die rechtsextremen Mitglieder und Tendenzen in der AfD durchsetzen, wird diese Partei aus den Parlamenten wieder verschwinden oder sogar irgendwann verboten werden.

Oder sollte man etwas gegen diese rechtspopulistische Partei tun sollte, und wenn ja was kann man tun?

Vor dem Hintergrund unserer freiheitlich-demokratischen Ordnung kann durchaus jeder Bürger etwas tun: die "rechtspopulistische" Politik und die Vertreter dieser Politik in der Partei deutlich benennen und argumentativ widerlegen. Nichts anderes geschieht in den diversen Medien, weshalb sich die rechtsextremen Politiker der AfD sehr ärgern und besonders die öffentlichkeitswirksame Presse als sog. "Lügenpresse" zu diffamieren versuchen.

Unsere Politiker machen einen entscheidenden Fehler: sie scheuen die Mühe, sich mit den rechtspopulistischen AfDlern intensiv auseinanderzusetzen und deren seltsamen, neuerdings auch "völkischen" Vorlieben argumentative Grenzen zu setzen, die auch von weniger gebildeten Menschen verstanden und politisch eingeordnet werden können.

MfG

Arnold

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Kommentar von Unsinkable2
15.10.2016, 17:56

Selbst bei der Bundestagswahl 2017 wird die AfD nicht mehr als 13-15% der Wählerstimmen erhalten.

Optimist! Bisher waren ALLE Wahl-Prognosen der AfD mit 3-7 Prozent unterbewertet. Sollte sich das auch bei der Bundestagswahl wieder bewahrheiten, bewegt sich die AfD auf "SPD-Niveau" und wird vermutlich dritt-, vielleicht sogar zweitstärkste Kraft werden.

Und wenn man dann noch bedenkt, dass bereits JETZT erste Stimmen in der CDU und der CSU laut werden, über mögliche Koalitionen mit der AfD nachzudenken, ... nun, den Rest kannst du dir selbst ausmalen; auch, wenn wohl in der nächsten Bundes-Legislaturperiode eine Koalition nur zu "befürchten" wäre, wenn die FDP den Wiedereinzug verfehlt und die selbsternannten Volksparteien ihren aktuellen Trend (nur noch "umme 50% zusammen") fortsetzen ... also eine dritte Partei gebraucht wird.

Zwar stehen die Grünen "immer bereiter", wenn es um konservative/reaktionäre Bündnisse geht, aber auch sie müssen schon für die "Nach-Kretschmann-Ära" planen; ganz besonders unter dem Eindruck, dass ihm jetzt schon langsam die Luft ausgeht. Insofern werden die Grünen sich da nicht leicht tun, ein solches Bündnis, das STETS mit der Zerfleischung des kleineren Bündnispartners endete, einzugehen...

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Kommentar von MarkusGenervt
16.10.2016, 15:43

Für Aufklärung und logische und sinnvolle Argumente ist es bereits zu spät. Damit erreicht man nur diejenigen, die ohnehin bereits gegen den Rechtsextremismus sind. Bestenfalls kann man diese Menschen noch vor dem Umkippen bewahren. Aber diese ständigen Sach-Diskussionen sind nur ein Drehen um sich selbst.

Rechtsextremismus und Rassismus sind ein Glaube! Diese Menschen wollen nichts wissen! Sie wollen einfach nur ihren Glauben pflegen, der ihnen schon seit Generationen so vorgelebt wurde oder weil es einfacher ist zu hassen, als sich mit Problemen inhaltlich zu beschäftigen.

Gegen so einen Glauben kann kein Wissen und keine Weisheiten der Welt bestehen.

Die einzigen Mittel sind aber zutiefst "undemokratisch".

Das Dilemma mit jeder Demokratie ist und war es immer gewesen, dass Demokratie auch den Anti-Demokraten gewährt wird. Dadurch löst sich jede Demokratie früher oder später von innen heraus auf. Mit dem hohen Schild der Demokratie wird diese auch sogleich entfernt. Ich muss ja wohl jetzt keine Beispiele nennen.

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Warum? Wenn du Parteien oder Meinungen verbieten möchtest, dann würdest du dich einer Methodik annehmen, die zum Beispiel zur NS-Zeit durchgeführt wurde.

Möchtest du denn 20 % der Bevölkerung einiger Bundesländer für nicht wahlberechtigt erklären?

Ich glaube, dass die Deutschen ein riesiges Identifizierungsproblem mit ihrem eigenen Land haben. Schau mal über den Tellerrand, so eine verklemmte, doppelmoralische Gesellschaft findest du fast nirgendwo.

Gefährlich wird es nur, wenn man Begriffe vermischt und alles in eine Schublade steckt und plötzlich jedem, der nicht meinungskonform ist, den Nazistempel aufdrückt. Somit polarisiert sich natürlich die Gesellschaft.

Wichtig ist halt jetzt zu sehen, wohin es sich entwickelt - sicherlich ist ein "Rechtsruck" eine Anlaufstelle für zurückgebliebene NS-Sympathisanten oder Rassisten. Aber ich denke, dass es längst überfällig ist, diese Hypokrisie in Deutschland zu überwinden und das naive Schubladendenken abzulegen.

Es zeigt doch auch, dass Menschen nur um ein solchen Statement zu setzen eine Partei wählen, die, rein auf die politischen Maßnahmen bezogen, ihnen wohl eher schaden würde; eben die eigenen Konsequenzen außenvor lassen.

Daher glaube ich, dass hier lange unterdrückte Sehnsucht des Menschen selbst freigesetzt wird, nur eben leider politisch ausgedrückt und den falschen Leuten in die Hände spielt. Aber das ist ja nichts neues, ohne irgendeine Partei oder Namen benennen zu wollen, die Stimmen spielen schließlich immer auch falschen Menschen in die Hände. Das System ist einfach durch und durch zu korrupt, zu untransparent, zu undemokratisch - da gibt es glaub ich keine richtige oder falsche Partei (höchstens moralisch oder gesetzlich, eines ist Ansichtssache, das andere Sache der Juristen).

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Kommentar von guschi123
15.10.2016, 16:15

I will kein Parteiverbot und schon gar nicht dass man Menschen das Wahlrecht entzieht. Aber ich denke mir einfach wo es hinführen soll . Und wenn es so weiter geht, wird die Afd bald an der Spitze stehen. Es wäre natürlich eine demokratisch, von der Mehrheit gewählte Partei, ich denke nur dass es unglaublich dumm wäre. 

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Kommentar von Unsinkable2
15.10.2016, 16:57

Schau mal über den Tellerrand, so eine verklemmte, doppelmoralische Gesellschaft findest du fast nirgendwo.

Unfug! "Doppelmoral" gibt es überall auf der Welt.

Nehmen wir die USA, den König der Doppelmoral: Dieses Land ist der mit großem Abstand weltgrößte Porno-Produzent. Jeden Tag werden dort einige Hundert Pornos produziert, die zum Teil an "Abartigkeit" kaum zu überbieten, geschweige denn Auszudenken sind.

Trotzdem darfst du in Kalifornien und Florida nicht einen einzigen Quadratzentimeter Stoff zu wenig auf dem Körper tragen (wird gelegentlich sogar nachgemessen!), wenn du nicht empfindliche Strafen - bis hin zu einem Gefängnisaufenthalt - in Kauf nehmen willst.

Oder nehmen wir die "Meinungsfreiheit": Du darfst in den USA alles sagen, was du willst. Bis dich jemand verklagt und dein Leben - unter anderem mit Millionen-Klagen - ruiniert, weil du aus seiner Sicht das Falsche gesagt hast. (Und bei kritischen Äußerungen zur US-Armee kannst du sogar wegen Hochverrat einfahren. 20 Jahre Sicherungsverwahrung; nur weil du dich kritisch über das Militär geäußert hast...)

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Abgesehen davon ist es keine "Doppelmoral", wenn man die AfD ablehnt. Schwierig wird es erst, wenn man "Meinungsfreiheit" predigt, aber "Nur meine eigene Meinung ist erlaubt!" meint...

Bei einer inhaltlichen Auseinandersetzung - und die dafür notwendige Allgemeinbildung der Wähler und Partizipanten vorausgesetzt - würde die AfD schon Ende der nächsten Woche die Pforten schließen, weil sie - abgesehen von ein paar Superreichen - keine Wähler mehr hätte...

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Sie wird sich irgendwann selbst auffressen. Weil inhaltlich ist es immer wieder nur dasselbe. Und wenn die flüchtlingsgeschichte vorbei ist, was dann?
Außer Merkel muss weg und keine flüchtlinge mehr gibt's da nichts an Inhalt was da leute lockt. Und selbst wenn sie regieren würden. Wenn die Leute plötzlich merken, dass Unternehmer noch mehr Geld scheffeln können dank erleichterung Gewerbesteuer und Erbschaftsteuer und selbst keinen Cent mehr in der Tasche haben weil sie Sozialleistungen kürzen wollen, dann werden auch die letzten leute sich davor abwenden.

Klar sollte man sich eher für seine Interessen durchsetzen und wenn die der afd nicht dazu gehören dagegen was tun, aber es wird erstmal noch zu viele Leute geben die von catchigen Phrasen verleitet werden. So Merkel muss weg, so geht es nicht weiter, jetzt muss was passieren sind sachen für die ja fast alle sind. Aber das ist so Inhaltsleer. Was genau soll unternommen werden? Dann hört man gerne von der afd, man müsse da noch eine einheitliche Meinung finden. Alles klar. Wie viele Jahre denn noch. Die Afd profitiert vom versagen der Politik der letzten Jahre, hat mit den Flüchtlingen einen Schuldigen für alles gefunden, und dem Rassismus Problem in Deutschland, was es schon immer gab und immer geben wird.
Nur damit werden sie auf Dauer gesehen keine Politik machen können.

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Rechtspopuliistische bis rechtsextremistische Organisationen muss man argumentativ verfolgen, sie stellen und dekonstruieren. Das ist ja auch nicht weiter schwierig. Man erlebt hier auf gutefragen.net ständig, dass Rechte überwiegend mit Falschbehauptungen "auftrumpfen" und sich dann rasch wieder verziehen, wenn man ihnen das nachweist.

Deswegen: Immer feste druff! :-)

Im Übrigen ist deine Eingangsbehauptung auch falsch. Die AfD stagniert seit etlichen Monaten im 13 % Ghetto des rechten Schmuddelrands der Bevölkerung bei der Sonntagsumfrage.

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Weder noch. "Ignorieren" ist keine Lösung, man sollte sich mit jeder Partei inhaltlich auf sachlicher Ebene auseinandersetzen. "Etwas dagegen unternehmen" ist mindestens genauso blöd: Die AfD ist eine demokratische Partei und die Meinung derer, die sie wählen, ist zu respektieren.

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Mich nerven diese ständigen Verständnisbekundungen für für die Wähler dieser Partei:

"Die Ärmsten haben eben noch nie einen Ausländer gesehen, nach der Wende haben viele ihren Arbeitsplatz verloren und verdienen heute viel weniger, die Frauen hängen sie im Beruf ab ..."

Ich finde es besser, klare Kante zu reden. Die Leute wählen eine ausländerfeindliche Partei ohne Sinn für unsere pluralistischen Werte die Doppelmoral vertritt und Sozialleistungen abbauen möchte.

Nach meiner Ansicht sollte man die Leute nicht ständig verhätscheln sondern klare Kante zeigen.

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Das Problem mit der AfD ist, dass sie einen Boden hat. Anders als damals die Republikaner hat die AfD eine echte rechtsextreme, breite Basis.

Im Osten hat es niemals eine Aufarbeitung der NS-Zeit gegeben und der Rassismus wurde stets fortgeführt und mitgetragen. Erst heute kommen Stück für Stück die ehemaligen Geheim-Berichte der DDR ans Tageslicht, aus denen hervorgeht, wie brutal und rassistisch es in der DDR tatsächlich zuging. Die Regierung hatte alles nur unter den Teppich gekehrt, um die Angriffe und Morde an den "Gästen" aus den Bruder-Staaten nicht der West-Propaganda zum Fraß vorzuwerfen – interessant übrigens, wie sich die Wort-Wahl wiederholt.

Rostock und Hoyerswerda sind nicht aus dem Nichts heraus passiert. Dieser Rassisten-Mob hatte bereits vorher existiert und auch die Polizei und die Politik im Osten ist vom Rechtsextremismus und Rassismus durchsetzt. Pegida ist der Beweis für den sogenannten "bürgerlichen" Rechtsextremismus.

Rassisten sind Rassisten sind Rassisten! Es spielt keine Rolle, ob sie vom Rand der Gesellschaft kommen oder aus ihrer Mitte.

Woher kommen denn die meisten AfDler? Fast alle haben mindestens Wurzeln im Osten.

Was damals versäumt wurde, nämlich die Aufarbeitung der NS-Zeit, rächt sich heute ganz gewaltig.

Wer heute die AfD ignoriert, macht den gleichen Fehler wie 1930. Die NSDAP ist mit 18% fast aus dem Nichts die zweitstärkste Partei im Reichstag geworden und damit begann ihr Siegeszug.
Schlagt es nach.

Es bringt aber nichts die AfD jetzt zu bekämpfen. Die AfD ist nur das Symptom. Die Ursache liegt in der Bildung und die dortigen Versäumnisse wird man in den nächsten 25 Jahren nicht mehr ausbügeln können.

Es ist zu spät. Die Lawine der Rechtsextremismus ist bereits losgetreten worden und jetzt versuchen alle lieber diese Welle zu reiten, als in ihr unter zu gehen.

Gegen diese Art von Gewalt hilft nur noch Gegen-Gewalt. Doch keine physische Gewalt, sondern Staats-Gewalt. Wenn wir jetzt nicht rigoros gegen jede Form des Rechtsextremismus mit allen mitteln des Rechtssystems vorgehen, wird es für Deutschland wieder ein böses Erwachen geben.

Das ist keine Protest-Welle. Das ist eine echte Nazi-Welle!

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zeige starkmut in den bereichen, in denen du dazu fähig bist

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Geh mal auf eine fortschrittlich-politische Homepage, dann erfährst du alles Wesentliche.

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Mich würde es freuen, wenn die Partei von ihren Gegnern ignoriert werden würde, anstatt Lügen über sie zu verbreiten. Das nervt mitlerweile einfach nur noch. Wenn du die Partei nicht magst, kannst du ja einfach eine andere wählen.

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man kann nichts dagegen tun .  es wird schon seit mindestens 20 jahren versucht die npd zu verbieten und das gelingt nicht .  und ja man sollte die afd als partei ansehen weil sie nämlich eine partei ist .

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Hallo,

die etablierten Parteien müssen sich endlich weider bewegen. Die SPD muss wieder die die ArbeiterInnen Partei werden, die CDU die der Kosnervativen.

Mit dem lösen des Syrischen Bürgerkriegs könnten die ersten Flüchtlinge kurz vor der Bundestagswahl zurückkehren.

Das wäre das einizigst sonnvolle.

MfG

Steven Armstrong

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Die wird sich in den nächsten Jahren eh zerlegen.

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