Ärztliches Artest vor der Ausbildung, muss man da Blutabnehmen?

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3 Antworten

Hey du!

Da ich deine andere Frage auch gelesen habe, kann ich mir denken, wo das Problem liegt ;) Die gleichen Bedenken (wenn ich denn richtig liege) hatte ich auch vor dem Antritt meiner Ausbildung. Du könntest vorher zu deinem Hausarzt gehen und ein Blutbild machen lassen, um selbst schon mal sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist. Sollten irgendwelche Werte zu niedrig/zu hoch sein, lass dich von dem Hausarzt beraten, was du da machen könntest.

Und wenn es doch um Drogen o.ä. geht: Die dürfen diese Tests sowieso nicht durchführen, die nehmen dir nur das Blut ab um die gängigen Werte zu überprüfen, die man auch beim Hausarzt bekommt. Außerdem steht auch der Betriebsarzt unter Schweigepflicht! Er darf lediglich sagen, ob du geeignet bist, oder nicht. Aber nicht warum. Ich glaube da muss schon etwas sehr auffällig sein, damit man nicht zugelassen wird.

Also das waren jetzt meine Erfahrungen, ich glaube aber, dass es da keine großen Unterschiede gibt zu anderen Ausbildungen.

Oh... vielleicht habe ich es auch falsch verstanden. Musst du nur ein Artest vom Hausarzt vorzeigen? Also mein Arzt wusste, von meinen 'Problemen' und hat mir trotzdem ein Artest ausgestellt. Ich wurde nicht mal untersucht :P Die richtige Untersuchung gab es erst beim Betriebsarzt.

Liebe Grüße Alice

Tessatessa 15.07.2013, 14:54

danke ! :-)

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In der Regel schon. Jeder ärztliche Eingriff braucht aber deine Einwilligung, da der Arzt sonst den Tatbestand der Körperverletzung erfüllt. Andererseits ist es gerade in deiner Situation vielleicht nicht so gut, die Blutentnahme zu verweigern, da würde sich der Betriebsarzt vermutlich seinen Teil denken.

Ich vermute, da wird es schon allein Unterschiede durch die verschiedenen Berufe geben. Bei bspw. Polizei und Justizvollzug sind weitergehende Untersuchungen erforderlich als bei Hotelfachangestellten.

Ob bei deiner Berufswahl allerdings auch eine Blutuntersuchung verhältnismäßig ist, halte ich für zumindest fraglich.
Andererseits stände dir dann wohl nur der Rechtsweg offen, wenn eine Einladung zum Vorstellungsgespräch davon abhängig gemacht würde und wer will sich schon beim zukünftigen Arbeitgeber einklagen ...

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