Ärztliche Schweigepflicht gebrochen? Was tun?

8 Antworten

Das ist aber echt heftig.

Dass er ggf. einem Gericht auskunft gibt..mag eins sein.

Aber einfach nem Anwalt? Der dann im Sorgerechtsverfahren einfach mal alles mitkriegt, was ich mal irgendwann hatte?

Ich verstehe Deinen Unwillen total.

Das ist ein totaler Vertrauensbruch.

Frei nach dem Motto, 1763 hatte Herr x einen Burnout, 1655 Schlafprobleme, 1805 nen Furunkel.. kein Wunder dass seine arme Frau blablabla

Ob es was bringt, mal mit eunem Abwalt über so was zu reden.. k.A.

ich als laie glaube nicht, dass es sich um einen bruch der ärztl. schweigepflicht handelt wenn ein arzt sagt wann er dich an wen überwiesen hat bzw,. wann er wem irgendwelche berichte hat zukommen lassen. solange nichts über diagnosen oder inhalte eben dieser berichte gesagt wurde.

ist aber - wie bereits gesagt - meine meinung als laie.  ein anruf bei der ärztekammer könnte dir evtl. gewissheit geben.

Doch es ist ein klarer Bruch der ärztlichen Schweigepflicht. Hierzu zählen nicht nur Auskünfte über Diagnosen sondern auch allen anderen Auskünfte. Stell Dir mal vor jeder könnte bei Deinem Arzt erfragen wann Du wo in Behandlung warst! Du siehst ja welche Folgen so etwas für mich hat. Die ärztliche Schweigepflicht ist sehr weit gefasst, s.a. beiliegendes Urteil:

Ein schutzwürdiges Geheimhaltungsinteresse wird in Rechtsprechung (OLG Karlsruhe v. 11.08.2006, 14 U 45/04) und Literatur überwiegend auch schon für den Namen des Patienten sowie für die Tatsache angenommen, dass jemand überhaupt einen Arzt konsultiert hat.

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@Hexe121967

Dann frage ich mich aber welchen Sinn deine Antwort hat, wenn du dir selbst bewusst bist, dass du hier nur wild rätst?

Solche Antworten führen einfach nur dazu, dass sich viel Falschinformation verbreitet und damit keinem geholfen ist.

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@Eismensch

 was geht es dich an? es gab eine öffentliche frage auf die ich eine öffentliche antwort gegeben habe die ich auch noch als "meine laien-meinung" gekennzeichnet habe. hier wird niemand eine rechtlich sichere antwort geben!

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@Hexe121967

Nein, hier wird keiner eine rechtlich verbindliche Antwort geben und auch nicht geben dürfen. Rechtsberatung gibts ausschließlich beim Anwalt...

Was es mich angeht? - Ganz einfach. Antworten sollten hilfreich sein! Ich gehe auch nicht in den Fachbereich Chemie und verbreite dort Unsinn. Aber genau das tust du hier.

Du möchtest gern Unsinn von dir geben? Ok, ich kann dich nicht daran hindern, aber wundere dich bitte nicht, dass dann Leute wie ich kommen.

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@Eismensch

Ich finde es gut dass Du dass Du hier Fehleinschätzungen korrigierst. Aber Hexe121976 hat es sicher gut gemeint und sie hat das ja auch sofort verstanden! :-) Danke für Deine guten Beiträge hier, Eismensch! :-) Wir sind hier ja ein Laienforum und Laienfehler werden hier von Laien korrigiert und relativiert. All diese oft auch widersprüchlichen Beiträge helfen mir aber meine eigene Position zu finden und Zweifel auszuräumen. Vielen Dank deshalb für jeden Eurer Beiträge! :-)

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Nach der Abwägung aller Eurer Beiträge werde ich auf jeden Fall eine Beschwerde bei der Ärztekammer einreichen. Eine Strafanzeige überlege ich mir noch und eine Privatklage ist mir mit zu vielen Kosten und Risiken verbunden auch wenn diese sicher die beste Wirkung hätte. Etwas hängt es jetzt aber auch davon ab ob der Arzt sich in den kommenden tagen noch bewegt. Ich habe ihn vor gut einer Woche um eine Erklärung und um Aushändigung des Auskunftsersuchens des Rechtsanwaltes meiner Ex gebeten. Ich gebe ihm noch eine Woche Zeit und wenn er weiter stur bleibt handele ich! Vielen Dank an Euch alle!!!

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Wenn die Daten deines Arztes gegen dich verwendet werden können, solltest du klagen. Wenn der gegnerische Anwalt, Daten verwendet, an die er Unrechtmäßig gekommen ist, dürfen die vor Gericht nicht verwendet werden.

Setz ein Schreiben auf, ans Gericht und erhebe EINSPRUCH GEGEN DIE VERWENDUNG dieser Informationen. Endwerter man akzeptiert es oder nicht, hast auf jedem Fall erst mal etwas getan um die Frist zu wahren. Begründe es so, wie du es hier getan hast.

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Was passiert wenn ein Arzt die ärztliche Schweigepflicht bricht?

Ein Psychiater hat ohne Kenntnis des Patienten die Eltern angerufen und denen weitestgehend das meiste erzählt was in den beiden Sitzungen besprochen wurde.

Der Anwalt des Patienten sieht deutlich ein Bruch der Schweigepflicht. Es wurden zum Teil sensible Informationen an die Eltern weiter gegeben, wie z.B. gewisse Vorlieben oder Psychische Zwänge was der Patient niemals seiner Familie mitteilen würde. Dies belastet ihn nun enorm.

Jetzt stellt sich die Frage ob der Arzt angezeigt werden soll, da die Vermutung nahe liegt, das die Anzeige wieder fallen gelassen wird, da der Psychiater zuvor nicht aufgefallen ist. Sollte man den Arzt dennoch Anzeigen, worauf müsste er sich einstellen? Und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das Maßnahmen erfolgen.

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