Ärztemitteilungen, Erfahrungen mit Ärzten und Besuch Sterbebett

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Diese Entscheidung kann Dir keiner abnehmen.

Das musst Du allein für Dich entscheiden, was Du Dir zumuten kannst.

Wie alt bist Du?

Zu Deiner ersten Schilderung: Ich fand es auch grausam, als der Arzt mir emotionslos sagte, dass meine Tochter sterben würde. Es sei nur eine Frage der Zeit.

Ich stand eh schon unter Schock und dann diese emotionslose Aussage. Aber ich gleube, Ärzte müssen so reagieren. Sie sehen dieses Leid öfter. Und dürfen es nicht so sehr an sich ran lassen. Sonst würden sie selber daran kaputt gehen.

Also war die Ärztin nicht wirklich emotionslos, sondern hat es nur so neutral wie möglich versucht rüberzubringen.

Meine Tochter war im Koma und kam nicht wieder zu sich. Ich habe sie, sooft es ging besucht, aber als sie starb, war ich nicht bei ihr. Und meine zweite Tochter wollte sie aber auch nicht im Koma sehen.

Als der Sohn meiner Freundin starb, war sie bis zu letzt bei ihm. So hatte sie Zeit, sich von ihm verabschieden. Aber es war ein wirklicher Todeskampf. Und dennoch war sie froh, dass sie bis zum Schluss bei ihm war.

Frams 23.03.2012, 23:21

Nun dass er steben würde und es so gut wie 100% Sicherheit gibt war gar nicht mal das Schlimme vielleicht. Vielleicht war es sogar absehbar wenn man sich mit Leberzirrhose beschäftigt. Keine Ahnung. Also die Art wie es gesagt wurde war wohl nicht das Schlimme. Schlimm war, als wenn man einen Prozess anstreben und Ärztepfusch nachweisen wollte, das Gefühl dass man kurzum behandelt wurde und die Aussagen halt, dass sie keine Diskussionen über die Behandlungsmethoden macht und mir jetzt nicht am Telefon sagen könnte wie er aussieht und als wenn man erfragen müsste was sie alles getan haben bzw. was sie heute noch taten.

Und das Gefühl das er leben könnte noch.

Warum? 1. 2009 wusste er wohl von seinen Leberproblemen, eventuell sogar von der Zirrhose

  1. Im Dezember bekam er schlecht Luft

  2. Die letzten Tage bekam er einen Wasserbauch, Wochen schon, weigerte sich aber zum Arzt zu gehen.

  3. Selbst als er Blut spuckte, wollte er meine Mutter noch davon abhalten dass sie einen Notarzt holt. Wusste er Bescheid am Ende? Wollte er zu Hause sterben? Aber das wäre ja vielleicht noch qualvoller geworden, wer weiß.

  4. Im Krankenhaus bekam er Fleisch zu essen und Pudding wohl (eventuell mit Zucker, eventuell auf Milchbasis). Da er auch eine verschleimte Bronchitis wohl bekommen hatte und Fleisch bei Leberprobleme oder Leberzirrhose glaube ich nicht gegeben werden sollte, weil es belastend für die Leber ist und Milchprodukte auch noch verschleimen, frage ich mich ob das Essen wirklich dem richtigen Essen entsprach.

  5. Ich las in einem Pflegewiki dann auch noch, nachdem ich gestern abend erfuhr wohl dass er das Brot immer zurückgehen liess und Brötchen essen wollte, dass man Brot(kanten) und Brötchen wegen der Krampfadern in der Speiseröhre (weil die vermutlich wieder aufreissen könnten, genau den Gedanken hatte ich vorher wohl auch gehabt) NICHT essen sollte. Doch genau das bekam er.

Dies alles sind Dinge, neben meinem Verhalten gegenüber ihm, die sein Leben hätten schöner machen können und es gäbe noch so vieles zu sagen wohl. Doch vermutlich wird er nicht mehr aufwachen, wenn kein Wunder geschieht.

Ich bin im übrigen 37 Jahre alt.

0
Virginia47 24.03.2012, 06:44
@Frams

Ärztepfusch ist nicht so ohne Weiteres nachweisbar.

Und wenn er sowieso sterben würde, warum sollte man ihm dann nicht seine Wünsche erfüllen?

Ich glaube, es hätte ihm mehr Leid bereitet, wenn er noch irgendwelche Therapien oder Essensregeln hätte einhalten müssen, die eh nichts gebracht hätten. So haben die Ärzte versucht, ihm noch ein paar angenehme Tage zu bereiten, in denen er nichts mehr entbehren muss.

Von Deinem Standpunkt aus sind die Vorwürfe nachvollziehbar. Aber von seinem Standpunkt aus und vom Standpunkt der Ärzte auch.

Das ist eben ein zweischneidiges Schwert, wie man in so einer Situation richtig verfährt.

0
Frams 05.11.2012, 01:41
@Virginia47

Das ist eben die Frage, ob es noch was gebracht hätte oder nicht. Wenn man seine Ernährung umstellt und dadurch ein Wunder auslöst, wäre genau diese Umstellung lebensrettend gewesen. Das weiß man eben nur nicht, weil man den Alternativweg nicht kennt.

0

Hallo, das ist natürlich eine Entscheidung, die nur Du allein treffen kannst. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ich immer bedauert habe, wenn es mir nicht möglich war, an das Sterbebett eines nahen Verwandten zu kommen, und dass es mir geholfen hat, wenn es möglich war.

Es hilft nicht nur in der eigenen Entwicklung weiter, es hilft auch bei der Verarbeitung des Schmerzes, außerdem hilft es Dir, wenn Du noch etwas Klärendes sagen, Dich entschuldigen oder bedanken kannst.

Es wird nicht einfach sein am Sterbebett. Das Aussehen, die ganze Situation, die Unsicherheit. Vielleicht überfallen Dich plötzlich Verzweiflung oder Trauer. Aber das macht nichts (im Sinne von: das ist an einem Sterbebett normal und nicht peinlich), und diese Bedenken sollten Dich nicht abhalten.

Alles Gute für Dich und Deine Familie!!

Frams 23.03.2012, 23:28

Ich bin vielleicht zu sensibel und meine Mutter, abgesehen davon dass sie erkältet ist, sagt sie kann es nicht. Meiner Oma hat der Anblick als sie gestern dabei war, wo wir uns ja vielleicht schon verabschiedeten bzw. sagten dass er durchhalten soll oder irgendwas sagte ich ihm noch, auch zugesetzt. Sie meinte dass war nicht ihr Sohn der da liegt und sie bekommt das Bild nicht aus dem Kopf. Sie will wohl auch nicht mehr hin und sie hat schon einige in den Tod begleitet. Ihren 1. Mann, den 2. usw.

Man weiß nicht wieviel er mitbekommt, auch wenn man sich tröstet und sagt er bekommt alles mit. Ich weiß dass er nach dem Tod, wenn das Buch "Sprechfunk mit Verstorbenen" es wohl mitbekommen würde.

Ich habe Bedenken vor dem Anblick. Vielleicht sahen bei Euch die Verwandten nicht so aus? Bei meinem Vater versagen scheinbar gerade die ganzen Organe und scheint schnell zu altern, wirkte so auf mich. Wenn man dann sieht wie er aussah. Manche sagen ja auch sie würden gerne denjenigen so in Erinnerung behalten wie er war. Ich weiß es nicht, ob ich jedes Mal daran knabbern würde und dann ewig an das Bild denke.

Es ist außerdem jetzt 23:25 Uhr. Besuchszeit dürfte wohl jetzt vermutlich eh zu Ende sein denke ich. Selbst wenn könnte ich jetzt eh nicht mehr wirklich hinkommen heute Nacht noch. Ich hatte schon überlegt eine Kerze mit "Tut mir leid" und vielleicht einem Foto von ihm, obwohl ich wüsste nicht wo ich so schnell eins herbekomme, hinzustellen oder ähnliches.

Ich habe auch Berührungsängste bei ihm vermutlich, gerade wenn die Haut so kalt ist, das ging zwar gestern noch, aber heute? Er soll sich wohl nochmal laut Ärztin verschlechtert haben vom Aussehen, das macht mir Sorge irgendwo, dass ich das Gefühl habe einem wildfremden Mann, der mir eh viel zu wenig nah war und hätte näher sein sollen oder ich ihm, dann dort gegenüberzusitzen. Andererseits halt auch die Gedanken dass es vielleicht die letzte Chance ist.

Aber bei unserem Hund damals, wo ich sogar noch Foto von machte, weinten mein Vater und ich wohl auch wie die Schlosshunde oder so. Er selbst hat sich den Anblick seines toten Vater wohl nicht angetan meine ich. Meine Oma wusste es heute abend aber nicht mehr.

0

Hallo, Frams, wenn Du irgendwie die innere Kraft dazu hast, dann würde ich Dir sagen, gehe zu Deinem Vater und begleite ihn auf seinem letzten Weg! Ich war ein paar Jahre in der häuslichen Kranken- und Altenpflege tätig und habe viel mitbekommen. man sagte uns, wenn es mit einem Menschen zu Ende ging, daß wir uns wohl überlegen sollten, was wir am Sterbebett reden, Sterbende bekommen alles mit, auch wenn man meint, sie sind im Koma! Ich habe mich davon mehrere Male überzeugen können!

Eine schwerkranke 85 jährige Frau, die auch ein sehr schweres Leben hinter sich hatte mit Flucht und Vergewaltigung im Krieg, ihr Mann hatte sie mit zwei kleinen Kindern im Stich gelassen, nun war sie schon jahrelang parkinsonkrank, hatte noch einen Schlaganfall bekommen und lag im Sterben! Von der Familie war keiner in der Lage, bei der Mutter zu bleiben! Die jüngere Tochter, psychisch gestört und nervenkrank, lag neben ihr auf dem Bett und war eingeschlafen! Ich überlegte nicht lange, da ich während der Pflege ein gutes Verhältnis zu der Patientin hatte, blieb ich bei ihr! Das habe ich ganz und gar nicht bereut!

Die Patientin hatte einen sehr schweren Todeskampf, sie rang nach Luft, stöhnte laut, röchelte und war sichtlich gequält!

Jedesmal, wenn es ganz schlimm wurde, habe ich ihre Hand gefaßt und gerufen: ' Frau P. , Jesus ist Sieger! ' Danach wurde sie jedesmal ruhiger. Frau P. war in ihrem Leben eine gläubige Katholikin, und ich habe zu ihr geredet (trotz Koma), habe mit ihr gebetet und ihr Lieder vorgesungen! Ich hatte dauernd das Gefühl, sie hört zu, kann es aber nicht mehr zeigen. Der Kampf ging die ganze Nacht , leider mußte ich morgens zu einer anderen Patientin zum Waschen und Anziehen, danach bekam ich den Anruf: Frau P. ist gestorben, war zuletzt ganz ruhig!

Als ein paar Jahre später meine Mutter starb, kam ich eine halbe Stunde zu spät! Während mein Mann und ich an dem Wochenende einen Besuch bei Verwandten machten, hat sie ( 83 J.) noch fröhlich mit mir telefoniert. und ich habe das letzte Mal ihre Stimme gehört! Als wir abends heimkamen, war sie schon im Krankenhaus 2.Herzinfarkt! Am nächsten Mittag wurde ich ins Krankenhaus gerufen: ' Wenn Sie Ihre Mutter nochmal sehen wollen.....!'

Die halbe Stunde, die ich verzweifelt an einem Parkplatz beim Krankenhaus suchte, war ich zu spät, gerade war der letzte Atemzug! Sie war nicht mehr bei Bewußtsein, aber ich glaube fest, sie hätte mich gehört, wenn ich ihr ein Abschiedswort gesagt hätte! Aber eins beruhigte mich: ich war mit meiner Mutter im Reinen!

Mit meinem Vater war es wieder anders, zwei Jahre war er noch ein Pflegefall mit Demenz im Altenheim! Da mein Mann und ich selber nicht gesund sind, konnten wir ihn nicht selber pflegen! Nun wurden wir gerufen: es geht zu Ende! Für mich war das selbstverständlich, ich wollte bei ihm sein bis zum Hinübergehen!

Mein Vater lag im Koma, so haben wir, mein Mann und ich, uns an sein Bett gesetzt! Mein Vater war ein gläubiger Mann in seinem Leben, und er wußte, daß es einmal aus der Zeit in die Ewigkeit gehen würde! Darüber habe ich nun mit ihm gesprochen, habe ihm Bibelworte gesagt, mit ihm gebetet und ihm seine Lieblingslieder gesungen! Zu 100 % behaupte ich, er hat alles mitbekommen!! Als ich das alte Lied sang: ' Solang mein Jesus lebt und seine Kraft mich hebt, mußt Furcht und Sorge von mir fliehn, mein Herz in Lieb' erglühn ' ....... , da rollte aus jedem Auge eine Träne, es war ja eins seiner liebsten Lieder gewesen.

Dann habe ich ihn erinnert, wie er mir immer aus dem Krieg erzählte, wie sein Hauptmann den Soldaten immer zugerufen hatte: ' Kopf hoch....!' Ich habe ihm gesagt: 'Papa, ich will es auch so machen im Leben, keine Depressionen schieben, sondern 'Kopf hoch ' , nämlich auf Gott schauen, da geht es vorwärts! ' Und bei meinem Ausruf ' Kopf hoch ' zuckte seine linke Augenbraue hoch, so, wie er es früher immer machte, wenn er das sagte!

Und da wußte ich, Er hatte alles verstanden !!! Wenige Minuten später ist er eingeschlafen, und da war etwas im Raum, daß ich nicht beschreiben konnte, irgend etwas aus der Ewigkeit war es, das war wie ein Hauch, aber es füllte den ganzen Raum, und ich mußte das Fenster aufreißen, so gewaltig war es!

Ja, Frams, ich will Dir einfach damit nahe bringen, Dein Vater hört und merkt , wenn Du an seinem Bett stehst und ihm noch liebe Abschiedsworte sagst! Er wird Deine Nähe spüren und Deine Worte hören, auch wenn ein Koma ihm den Willen genommen hat! Hören, spüren und sehen wird in den letzten Stunden noch mal superscharf, aber reagieren ist nicht möglich! Du kannst Deinem Vater noch sagen, was Dir auf dem Herzen liegt, er nimmt es in die Ewigkeit mit!

Und Du selber, Du hast eine Begegnung mit der Ewigkeit, in dem Moment weißt Du, daß es die Ewigkeit gibt, und daß unsere Seele irgendwohin geht!

Auch wir lernen daraus, daß wir mal Abschied nehmen müssen! Ich weiß, daß ich dann bei Gott bin! Ich wünsche Dir viel Kraft! L. G. Sonnenblume

Frams 23.03.2012, 23:13

Ich musste leicht weinen am Ende wohl. Hallo. Also ich weiß nicht. Ich war gestern morgen bei ihm, ich kam mir auch komisch vor mit ihm zu reden und als wir nachmittags da waren, bekam meine Mutter einen leichten Schreck. Sie hatten ihn gerade "vorbereitet", er sah nochmal gealtert aus und anders, als wenn es gar nicht mein Vater wäre irgendwie und als wenn er in ein paar Stunden sich verändert hatte bzw. gealtert ist.

Die Ärztin meinte zu mir er sieht sterben aus bzw. wie ein sterbender Mann und ich habe irgendwo Sorge dass er schrecklich aussieht, anders, eingefallen. Ich bin nicht im Reinen mit meinem Vater, ganz und gar nicht. Ich weiß dass er wenn er sterben würde, im Zimmer dann sein wird kurz danach. Aber trotzdem, ich habe irgendwie Angst davor bzw. denke ob ich nicht mit einer Kerze und Karte zu Hause, aber vielleicht kommt er hier nicht hin.

Vor Tagen, gestern noch wohl, sah ich ein komisches Plakat "Zweifeln. Staunen". Es war ein religiöses Plakat. Bisher sind eher Zweifeln, ein Staunen würde es geben wenn er eine Selbstheilung haben würde, die wie ein Wunder ist. Deshalb recherchierte ich nach Lösungen im Netz. Doch es scheint ein Wettlauf oder Kampf zu sein den ich eh nicht gewinnen kann.

Es kam so plötzlich die erneute Blutung und nun ist er halt im künstlichen Koma. Ich weiß aus Schilderungen von ehemaligen Komapatienten im Internet dass die kaum was mitbekommen, teilweise nur. Ich kann mir aber denken dass gerade nach dem Tod es anders ist bzw. na ja, selbst wenn ich nicht bleiben würde bis zum Tod würde er vielleicht noch meine Hand spüren, obwohl ich davor auch bedenken hatte. Wir waren uns teilweise nicht sehr nah bzw. sagen wir so, ich hätte ihm mehr Zuneigung und Verständnis wohl geben müssen und er wird nun wohl nie erfahren was aus mir eventuell wird, wie es weitergeht und vieles mehr was er noch tun sollte. Noch lebt er scheinbar, aber wenn ich nur wüsste was ich tun könnte. Von Fernheilung über anderes. Und das traurige ist, es hätte nicht so weit kommen müssen wäre er früher zum Arzt gegangen, doch vielleicht habe ich ihn dazu gebracht dass er soweit ging. Er hatte es mit mir sicher nicht leicht und wollte nur mein bestes.

Ich weiß es nicht.

0
Sonnenblume1943 24.03.2012, 03:11
@Frams

Hallo, Frams, mir scheint, Du 'frissest' Dich richtig fest an dem gegenwärtigen Zustand Deines Vaters! An seiner Krankheit kannst Du ja gar nichts mehr ändern! Es ist seine Zeit und Stunde, die ihm bestimmt ist!

Ich muß aber noch etwas sagen: ich hatte früher auch kein so gutes Verhältnis zu meinen Eltern! Ich hatte eine sehr starke Mutterbindung, die mich einige Male in die Psychotherapie brachte! Wenn es Dich interessiert, dann lies mal alle meine Antworten durch, dann kannst Du Dir ein Bild machen aus meinem Leben! Das war wirklich nicht einfach! Und daß ich zur Todesstunde ' im Reinen ' mit meinen Eltern war, das hat Gott in Seiner Gnade getan, das war nicht mal die Psychotherapie! Ich war einmal so schlimm, daß ich meine Eltern gehaßt habe, in meinen Antworten steht einiges, warum! Ich war so kaputt, einfach am Ende, da sagte mir jemand: 'Du mußt Deinen Eltern, die so verkehrt an Dir gehandelt haben, vergeben!'

Das habe ich erst über Jahr und Tag so langsam gelernt! Nur die Vergebung hat mich innerlich ganz frei gemacht! Zunächst mußte Gott mir vergeben! das geschieht durch Jesus Christus, Seinen Sohn, der ans Kreuz geschlagen wurde und dadurch die Sünden der Menschen auf sich genommen hat! Er ist auferstanden und Er lebt! Genau das bedeutet auch dieses Schild ' Zweifeln, Staunen ' ! Was du da gesehen hast, ist ein altes Plakat von der Bibelwoche der Deutschen Evgl. Alianz, ' Pro Christ ', und zwar, glaub ich, noch von vorigem Jahr! Hier bei uns liefen doch sogar Jugendliche mit T-Shirt und Jacken herum, auf dem Rücken diese Aufschrift! Dieses Jahr ist,. glaube ich, auch wieder sowas!

CrossChannel.de - Zweifeln und Staunen ... www.crosschannel.de/christliche.../4712-zweifeln-und-staunen.htm/ 19. März 2006 – 20. März: Zweifeln und staunen über Gottes Anwesenheit ... März: Zweifeln und Staunen - sich in Gottes Hände fallen lassen ... seit 14.03.2012 ...

Ich habe nur mal eins ergoogelt, aber da gibts noch mehr!

Ich habe diesem Jesus Christus mein Leben geweiht, und das habe ich nie bereut! Alles, aber auch alles wurde neu! Mit meinen Eltern bekam ich damals ein sehr gutes Verhältnis die ganzen letzten Jahre ihres Lebens! Ich konnte vergeben, und ich wurde frei von der Mutterbindung!

Meine Ehe wurde ganz neu! Alles war so viel und so großartig, ich könnte ein Buch davon schreiben! Meine Depressionen, die ich früher so oft hatte, verschwanden, ich hatte eine ganz neue Lebenseinstellung!

Inzwischen bin ich 68 J. und mein Mann 73 J. alt, wir befinden uns im letzten Viertel unseres Lebens! da könnte man fragen:'....und was war der Sinn des Lebens?' Der Sinn des Menschenlebens ist eigentlich der, daß Gott die Menschen für sein Himmelreich geschaffen hat, aber da die Menschen mit ihrem eigenen Willen so sehr sich von Gott entfernt haben, lebt heute der größte Teil der Menschheit ohne Sinn und ohne Ziel! Ich sagte ja schon, ich weiß, wo ich hingehe, wenn ich Abschied nehme -- zurück zu dem Ursprung, der unsere Bestimmung ist! ' Wir werden bei dem Herrn sein allezeit! ' sagt die Bibel, und das ist meine und meines Mannes Zukunft und Trost, und deshalb können wir uns von Herzen freuen! So kann ich reden, obwohl wir beide nicht mehr gesund sind!

Das ist nur eine ganz kurze Streife über unser Leben! deshalb sagte ich: ich bin mit meinen Eltern im Reinen, das heißt, ich habe alles in Ordnung gebracht! Ich bin auch mit Gott im Reinen, durch die Liebe des Herrn Jesus sind wir erlöst, gerettet für Zeit und Ewigkeit! Und wenn ich so sehe, wie manche Menschen sich abquälen und psychisch nicht mit sich selber fertig werden, tut mir das so sehr leid, deshalb habe ich hier in Gf angefangen, zu beraten!

Es tut mir so leid, wenn ich Dir sagen muß, Du wirst kaum noch Gelegenheit haben ,mit Deinem Vater ' ins Reine ' zu kommen, es geht, wie du siehst, dem Ende zu! Du kannst zu ihm reden, auch wenn er im Koma ist, bei einem Sterbenden ist es nicht so, daß sie nichts mitbekommen! Aber wenn er tot ist -- -- ich weiß nicht, dann ist die Seele ja aus ihm geflohen!

Als meine Schwiegermutter starb, sie war auch eine gläubige Frau, hat die Pflegerin, ebenfalls eine Gläubige, gesehen, wie Engel die Seele emporhoben, und dann war nichts mehr im Raum! Sowas ist kein Einzelfall!

Das mit einer Kerze und einer Karte oder Bild, das solltest Du nicht machen, damit kann Dein Vater nichts mehr anfangen, das könnte ein Ritual sein, das ins Okkulte geht! Aber Du kannst einfach sprechen, und dann vertrauen, daß Du gehört wirst!

Ist das alles nicht mehr möglich, dann laß den Menschen, der einmal Dein Vater war, menschlich los, laß ihn ziehen! Du darfst Dich selber nicht kaputt machen, weil Du etwas nicht mehr ordnen konntest!

Fortsetzung folgt.....

0
Sonnenblume1943 24.03.2012, 04:31
@Sonnenblume1943

Fortsetzung.....:

Aber ich kann Dir einen Rat geben, bring Dein Leben mit Gott in Ordnung, und Er wird Dir Vergebung geben, auch für alles, wo Dein Vater es Deiner Meinung nach nicht leicht mit Dir hatte! Jesus Christus ist dafür am Kreuz gestorben, und Er ist auferstanden und Er lebt! Seine Liebe ist so groß, und Er möchte, Daß Du Frieden in Deinem Herzen hast!

Und sei gewiß, der Herr wird es in der Ewigkeit Deinem Vater mitteilen Daran glaube ich fest! Rede nicht mehr mit Deinem Vater, wenn er tot ist, denn es ist nicht gut, wenn wir Verbindung mit den Verstorbenen aufnehmen und mit ihnen reden! Gib Deinen Vater ganz an Gott ab! Anders wirst Du nicht zum Frieden kommen, Du wirst Dich weiter mit dem Ballast abschleppen!

Aber sprich mit dem Herrn Jesus über Deinen Vater! Mir fällt da ein Lied ein, daß ich als junges Mädchen gerne gesungen habe, ich habe es sogar im Internet gefunden, leider nicht mit Melody, ich hätte es Dir gerne mal vorgesungen, geht aber nicht! Aber hör mal die Worte:

Als ich ein kleines Kind noch war

  1. Als ich ein kleines Kind noch war ich weiß es noch so gut, wie hab´ ich oft mein Mütterlein betrübt durch Übermut und nun sie dort im Himmel ist, vermiss ich sie so sehr oh Heiland sag´ ihr, dass ich DEIN nun wär´.

Ref.: Sie hat für mich gefleht und durch ihr treu Gebet oh sag´ ihr Heiland, bin ich ewig DEIN; ich werde droben sein mich mit ihr ewig freu´n, ja - sage meiner Mutter ich sei DEIN.

  1. So oft ich auch im Eigensinn ihr liebes Herz betrübt, geduldig, sanft und freundlich hat sie dennoch mich geliebt, und meiner Kindheit Freud und Leid hat sie mit mir geteilt Sag ihr von meiner Rettung unverweilt!

  2. Dann war ich ein verlorner Sohn verließ der Eltern Haus. Da brach ihr Herz und dennoch sah´ sie täglich nach mir aus. Und Tag und Nacht hat sie gefleht du mögst mir gnädig sein oh Heiland sage Mutter ich sei dein.

Ref.: Sie hat für mich gefleht und durch ihr treu Gebet oh sag ihr Heiland bin ich ewig dein, ich werde droben sein mich mit ihr ewig freun oh Heiland, sage Mutter ich sein dein.

  1. Und eines Tages schrieb man mir wie sie im sterben lag, wollt ich noch einmal Mutter sehn, so sei´s der letzte Tag. Ich kam - und eh sie starb versprach ich ihr mich dir zu weihn oh Heiland, Heiland sag ihr ich sei dein.

Ref.: Sie hat für mich gefleht und durch ihr treu Gebet oh sag ihr Heiland bin ich ewig dein ich werde droben sein mich mit ihr ewig freun ja sage meiner Mutter ich sei dein!


In dem Lied geht es auch darum, daß Jesus der Mutter die Mitteilung machen soll! und so kannst Du es auch machen!

Dann bist Du auch mit Deinem Vater im Reinen! Das ist der einzigste Weg, dann kannst Du nämlich wirklich alles loslassen!

Noch was: Wenn Dein Vater gestorben ist, habe keine Angst, Du wirst nicht mehr sehen oder spüren, als Du verkraften kannst ! Da erscheint kein Geist oder sowas! Wenn die Pflegerin meiner Schwiegermutter die Engel gesehen hat, die die Seele der Mutter in Empfang nahmen, so war das absolut nichts beängstigendes! Und ich schrieb ja schon, als mein Vater einschlief, habe ich auch nichts gesehen, ich habe nur gespürt, wie etwas den Raum füllte, was man nicht beschreiben kann, es war ein Stück Ewigkeit, es war ein so wunderbares Gefühl, wie ich es bis dahin nicht hatte und auch seither nicht wieder! ich wußte meinen Vater einfach beim Herrn!

Ich möchte dir so gerne Trost geben, aber das kann ich nicht, ich kann Dir nur den Trost weitergeben, den Jesus selber gibt!

Wenn Du mehr wissen möchtest oder Fragen hast, Du kannst mich ja anschreiben über Freundschaftsantrag!

Zum Schluß möchte ich Dich noch mit diesem Liedvideo grüßen:

http://www.youtube.com/watch?v=ykSBPZ1tjyY

Alles Gute und viel Kraft wünsche ich Dir, l. G. Sonnenblume

0
Frams 05.11.2012, 01:48
@Sonnenblume1943

Also, was Religion angeht ist das ein zweischneidiges Thema, wozu ich jetzt mal nicht weiter drauf eingehe. Allerdings ist schon etwas "gespenstisch" dass Du Deine Antwort vermutlich zu dem Zeitpunkt geschrieben hast, als mein Vater starb. Komisch ist in dem Zusammenhang auch die Numerologie wieder, die immer wieder auftauchte, ganz komisch.

Ich glaube im übrigen dass man durchaus auch nach dem Tode noch kommunizieren kann, das haben einige Menschen durchaus bewiesen. Ich möchte aber aufgrund Deiner Umstände nicht weiter darauf eingehen, angesichts der Hoffnung und des Alters vielleicht auch.

Ich war aber am nächsten Tage mit einer Pfarrerin da, eher als Beistand wohl, weil ich alleine doch Sorge hatte bzw. noch keinen Toten sah. Also in natura.

Das mit dem "Ziehen lassen" ist schwierig, wenn Fragen noch offen sind. Aber auch das ist ein Thema für sich.

0
Frams 05.11.2012, 01:54
@Sonnenblume1943

Danke für Deine Mühe, auch wenn vieles davon sicherlich diskussionwürdig wäre, wenn man philosophisch und wissenschaftlich drüber nachdenkt. Der erste Link geht übrigens nicht mehr, den zweiten Link schaute ich mir jetzt mal kurz an, aber für heute Nacht ist es wohl auch zu traurig und runterziehend, zu melancholisch. Ich werde es vermutlich später mal speichern und irgendwann anhören.

Danke aber für Deine Mühe und es stimmt schon wohl, was den Tod angeht. Es hat auch auf mich einige Wirkung gehabt, aber das wäre auch jetzt einiges was man dazu noch schreiben könnte.

0

Was möchtest Du wissen?