Ärger mit dem Sozialamt und Jobcenter

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Die beim Jobcenter haben mich wieder zum Sozialamt geschickt, da sie meinten, sie wären nicht für mich zuständig, da ich schon SGB XII bezogen hatte.

Das ist eine falsche Begründung.

Wohnst du alleine, bildest du auch alleine eine Bedarfsgemeinschaft. Hier reicht es aus, wenn du VORÜBERGEHEND VOLL ERWERBSGEMINDERT bist, um in die SGB XII-Zuständigkeit zu fallen.

Da du aber nun unter 25 bist UND bei deinen Eltern lebst, bildest du im Grundsatz mit ihnen eine BG. Hier wäre das Sozialamt nur zuständig, wenn ein RV-träger DAUERHAFTE VOLLE ERWERBSMINDERUNG festgestellt hat. Bei teilweiser oder vorübergehend voller Erwerbsminderung IST das Jobcenter zuständig.

Falsch ist zudem die Aussage, dass deine Mutter Alg2 beantragen muss, denn ab 15 bist du antragsberechtig, dein antrag ist anzunehmen und zu bescheiden. Ggf. muss deine Mutter ihr Einkommen und vermögen nachweisen, da du Alg2/Sozialgeld im Haushalt deiner Mutter nicht unabhängig von ihrem Einkommen und Vermögen beziehen kannst.

Letztlich dürfen dir weder Jobcenter noch Sozialamt - abhängig von der Zuständigkeit - Leistungen mit dem Verweis auf die RV-Träger-Entscheidung vorenthalten, denn natürlich existiert die Möglichkeit, Erstattungsansprucch gegenüber der RV anzumelden und sich das Geld ggf. von denen zurückzuholen.

Du wirst in deiner Situation bedauerlicherweise ohne Anwalt nichts werden, da du bisher viel zu geduldig gewesen bist und signalisiert hast, dass man es mit dir machen kann.

Merke: spätestens der zweite Kontakt mit dem Amt sollte über "Ich erwarte, ich will, ich fordere ... ansonsten rechtliche Schritte!" laufen; und die Fachaufsichtsbeschwerden nicht vergessen..

Also wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, soll ich mir zum einen, einen Anwalt suchen und zum anderen einen erneuten Antrag auf ALG 2 machen bzw beim Sozialamt druck machen, ist das richtig?

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@Jeannette1991

1) Anwalt suchen
2) Alg2-Antrag stellen. Schriftlich - mit Beistand hin zum Amt - unddie Tresen-Trulla daruf hinweisen, dass sie den Antrag annehmen MUSS.
3) Beim Sozialamt ggf. Ablehnungsbescheid fordern; dann muss der SGB XII-Antrag ohnehin in einen Alg2-Antrag umgedeutet werden, sodass es spätestens hier eine Rückwirkung gibt. (§ 28 SGB X)

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du musst anträge grundsätzlich vorher stellen und durftest nicht einfach so von einem landkreis in den anderen umziehen.

Ich hatte vorher mit meinen Sozialarbeiter in dem Landkreis gesprochen und der meinte, dass würde auch 1 Monat vor Umzug reichen und das habe ich auch gemacht und da haben die mich ja so hin und her gescheucht.

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