Ärger bei Auszug aus der Wohnung- was tun?

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9 Antworten

Wenn jeder Bewohner einen eigenen Mietvertrag hat, ist keiner der Bewohner Vertragspartner von Dir und Du musst es auch nicht mitteilen.

Kündigen musst Du fristgerecht schriftlich beim Vermieter und das am Besten per Einwurfeinschreiben.

Die Kündigungsfrist musst Du einhalten, wenn es keinen Nachmieter gibt 

Der Vermieter kann sich aussuchen wen er als Nachmieter haben will und kann auf einen "passenden" Mieter Nachmieter warten.

 Immer noch den guten alten Brief benutzen und dann als Einwurfeinschreiben.

Muss er nicht drauf reagieren, weil der Grund nicht ausreicht um vorzeitig aus dem Vertrag zu kommen.

Wenn Du wirksam gekündigt hast, kannst Du bis zum Ende der Kündigungsfrist den Schlüssel behalten musst aber Besichtigungen zulassen.

Die Mitbewohner haben gar nichts zu fordern, sie sind nicht Vertragspartner von Dir.

Die Miete wird zu nicht zurückbekommen, allenfalls die Kation und damit kann sich der Vermieter auch noch Zeit lassen.



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Tatsächlich hast du den nach Schlüsselempfang und Mietzahlungen konkludent zustandegekommenenen Mietvertrag gegenüber dem Vermieter genauso zu erfüllen, wie er es fordert :-O

Dein Irrtum in der Sache, die "Mitbewohner B und C scheinen sehr sympathisch", obwohl (oder weil?) "Mitbewohner C ständig auf Drogen und nie nüchtern ist", hat er als dein Vertrgspartner nicht zu vertreten noch stellt dies eine "Minderung der vertragsgemäßen Tauglichkeit der Mietsache" dar :-)

Da bekommt man kein Geld zurück, sondern schuldet es während er Kündigungsfrist, ob man die überlassene Mietsache nutzt oder nicht :-O

Ob er deinen Nachmieter überhaupt akzeptiert und wann neuer Mievertrag geschlossen würde, bestimmt der Vermieter. Und selbstvertändlich haben die WG-Bewohner da ein Mitspracherecht, wer aufgenommen werden soll.

Die Polzei hat mit dieser Vertragsfreiheit oder Bewerberentscheidungen nun ebensoweinig zu tun wie sie zu entscheiden hätten, wie es um deinen glasklaren Mietvertrags- und Zahlungspflichten bestellt wäre

G imager761


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Kommentar von DerHans
13.03.2016, 10:13

Wegen der Drohungen des "Mitbewohners" ist die Polizei schon zuständig.

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Auf Nachfrage bei Mitbewohner B wurde deutlich, dass sich jetzt ordentlich Zeit gelassen wird für die Nachmietersuche


Dafür ist der ausgezogene Mieter zuständig NICHT der Vermieter oder die WG. Die Kündigungsfrist ist einzuhalten. Solange er noch Mieter ist, hat er auch die Schlüsselgewalt. 

Eine WG, nur ein Zimmer und das noch unmöbliert gemietet? http://www.mietrecht.org/untervermietung/kuendigungsfristen-untermietvertrag/#a-Kuendigungsfrist-bei-unmoebliertem-Wohnraum-3-Monate-plus

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Verträge sind einzuhalten.

Aus welchem Grund du deinen Vertrag NICHT einhältst, kann dem Vermieter egal sein. Er hat dein Geld ja bereits und kann sich daran schadlos halten.

Mit der Suche nach einem geeigneten Nachmieter kann man sich jetzt tatsächlich Zeit lassen.

Wenn du nicht schriftlich diesen Vertrag kündigst, fängt die Kündigungsfrist eben erst an, wenn die Kündigung dem Vermieter vorliegt.

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Was könnte man an seiner Stelle tun?

Form-, nicht per Whatsapp oder ähnlich elektronischem Kram,  und fristgerecht den mündlich zustande gekommenen Mietvertrag kündigen und bis zum Ende der Kündigungsfrist Miete zahlen.

Vorausgesetzt er hat einen alleinigen Mietvertrag.

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Hier ist ein rechtsgültiger Mietvertrag zustandegekommen. 

Das heisst auf der einen Seite, dass Mieter A die Kündigungsfrist einzuhalten und während dieser Zeit die Miete zu zahlen hat.

Und es heisst auf der anderen Seite, dass dem Mieter während dieser Mietzeit die Nutzung der Wohnung zu gestatten ist. Der Schlüssel wird erst zum Ende der Mietzeit zurückgegeben und die anderen Mitbewohner haben im Zimmer von Mieter A nichts verloren.

Wenn die Beleidigungen vom Vermieter ausgesprochen wurden, wäre evtl. Eine fristlose Kündigung möglich.

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Nun fragt Berater G beim Mieter A nach, ob denn die ordentliche und schriftliche Kündigung dem Vermieter schon zugestellt sei, wobei Berater G voraussetzt, dass Mieter A einen Mietvertrag allein mit dem Vermieter abgeschlossen hat und nicht etwa mit den Mieter B und C eine Mieterpartei bildet. Mieter A wird zu einem Zeitpunkt sein Geld zurück erhalten, der durch den Zugang der Kündigung beim Vermieter bestimmt wird. Dieser Zeitpunkt könnte sich bis zum 31.12.2017 hinauszögern, wenn der Mietvertrag des Mieters A die Abrechnung von Betriebskosten vorsieht und die Abrechnungsfrist dem Kalenderjahr folgt. Der Mieter A hat dem Vermieter eine Kaution - "sein Geld" - übergeben. Die bereits gezahlte Miete für Monat März 2016 ist nicht mehr sein Geld sondern das gehört jetzt dem Vermieter. Ein Großteil der Kaution könnte bis zu 6 Monate nach Mietvertragsende vom Vermieter zurück gehalten werden.

Falls also ein Einzelmietvertrag vorliegt, kann Mieter A bis zu seinem Auszug nach Kündigung dem Vermieter einen Nachmieter präsentieren wobei der Vermieter diesen Nachmieter nicht akzeptieren muss. Für den Fall, dass der Vermieter den Nachmieter akzeptiert, müsste der Vermieter mit diesem einen Mietvertrag abschließen und Mieter A aus dem alten Mietvertrag schriftlich entlassen.

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Mieter A könnte erstmal form und fristgerecht kündigen, drei Monate Kündigungsfrist einhalten und auch solange Miete zahlen.  Eine Künigung hat schriftlich zu erfolgen, d. h. per Brief mit Unterschrift und nicht per e-mail oder WhatsApp. Solange das nicht geschehen ist, bleibt er weiterhin Mieter und damit auch verpflichtet Miete zu zahlen. Selbstverständlich kann er sich nach einem Nachmieter umsehen, den der Vermieter nicht akzeptieren muss. Der Vermieter kann auf Einhaltung der Kündigungsfrist bestehen. Es ist seine Entscheidung wann er das Zimmer weitervermietet, nicht die des Mieters

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Den Nachmieter schlägt der Mieter dem Vermieter vor, der den Vorschlag nicht annehmen muss.

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