Ängstlicher Hund aus Zuflucht für Tiere

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8 Antworten

Bei einem ängstlichen Hund muss man selbst ruhig , selbstbewusst und konsequent sein in allem was man tut . Wenn du das tust, kann sie dich als Rudelführer akzeptieren lernen und fängt an sich an dir zu orientieren ,dann kann sie Sicherheit aufbauen und ihre Angst abbauen .

Nimm sie an die Leine und Ignoriere ihre Angst , führe sie einmal durch das ganze Haus /Wohnung . Das ist DEIN Revier ,also zeig ihr dein Revier wenn sie dort leben soll . Wenn sie sich sträubt warte einen kleinen Moment bis sie sich beruhigt und dann geh weiter . Aber zieh es durch, wenn sie merkt dass sie sich nicht verkriechen kann wird sie lernen dir zu Folgen .

Fütter sie ausschliesslich aus der Hand , ruhig mehrmals täglich . Wenn sie sich da nicht zu fressen traut ,dann schau weg ,sieh sie nicht an beim fressen , sensieble Hunde denken sonst oft man beansprucht das Essen für sich und trauen sich nicht ran . Du kannst dir auch aus der Apotheke so Creme-tubies kaufen . Die kosten nicht die Welt . Machst du eine Mischung aus Frischkäse und Leberwurst und füllst sie in die Tubies ,dann kannst du die Paste ganz langsam hoch drücken und sie hat ne Weile damit zu tun es zu lecken . Fass sie in so Situationen erstmal nicht an . Das könnte sie überfordern und sie soll ja erstmal lernen dass die Situation an sich sicher ist . Anfassen kannst du sie wenn sie irgendwo ruhig liegt . Geh zu ihr ,schau sie dabei nicht an ,dreh dich seitlich und hock dich seitlich hin . Das ist beschwichtigend . Frontal ist immer bedrohend . Dann kannst du versuchen sie zu streicheln .

In ein paar Tagen solltest du dann auch anfangen mehr mit ihr raus zu gehen . Um so mehr Situationen sie mit dir meistert um so mehr merkt sie dass sie dir trauen kann . Du musst nur immer ruhig und konsequent bleiben . Du willst etwas? Dann zieh es durch . Wenn sie Panik kriegt einen Moment warten und dann weiter machen . Rede wenn sie Angst hat nicht auf sie ein , in so Situationen auch nicht streicheln oder Leckerchen geben . Wenn sie Angst hat beachtest du sie nicht . Angst ist unerwünscht .Wenn du ihr Aufmerksamkeit gibst in einer ängstlichen Haltung bestärkst du damit die Angst

Bestärken darfst du sie wenn sie ruhig ist .

Wenn es weitere Probleme oder Fragen gibt kannst du dich gerne per Nachricht bei mir melden . Ich hab selbst eine Hündin aus Bosnien die Anfangs absolut Panisch war . Mitlerweile ist sie richtig toll geworden :-)

LG

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 18:47

Ich danke dir :)

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 18:49

Danke dir für die mühe und dem riesen Informativen text :)

Das wird mir sehr helfen danke :)

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lass dem Tier die Zeit die es braucht. das bringt am meisten. Versucht einfach nichts zu erzwingen. Ihr wisst doch nicht was die Leute da mit dem Tier gemacht haben, oder ob die Hündin da überhaupt körperlich kontakt zu Menschen hatte. Ihr seid es vielleicht gewohnt, dass euer Hund aus Deutschland von anfang an zutraulicher war, aber der hatte seit seiner Geburt auch Kontakt zu Menschen.

Darum mein Tipp gebt der Hündin einfach noch etwas zeit, versucht sie einzubinden, setzt euch mal zu ihr, aber drängt sie nicht, und lauft ihr nicht hinterher,wenn sie dann aufsteht. Wenn sie soweit ist kommt sie von selbst auf euch zu (;

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 15:34

Danke für die Antwort :)

Ja so Ängstlich wie die ist wurde Sie warscheinlich nicht gut behandelt :/

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Bevor du noch mehr Ratschläge von Möchtegern-Ahnung habern bekommst, würde ich dir raten dich mal bei dogforum.de anzumelden und dort etwas genauer zu schildern, was für ein Hund das ist , aus welchen Umständen der kommt usw. Die Leute dort sind alle sehr hilfsbereit, nett und vorallem erfahren. Mir konnten sie auch schon sehr oft helfen. Wenn dir was an dem Hund liegt, würde ich das wirklich machen. Da bekommst du viele Ratschläge und Tipps :)

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 18:50

Danke für die Info ich werde mich mal da auf der Seite umschauen :)

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Gib dem Hund Zeit, und bedränge ihn nicht! Du wirst sehen, dass sich das ängstliche Verhalten ganz langsam gibt. Wir haben einen AmStaff aus einer ungarischen Tötungsstation, der brauchte fast 9 Monate, bis er sich uns gegenüber öffnete. Fremden misstraut er noch immer! Meine Damals 7 jährige Tochter hat sich oft in der Nähe seines Körbchens auf den Boden gesetzt, und ruhig gespielt. Nach ca. 2 Wochen begann der Hund sich ihr ganz langsam zu nähern. Nach ca. 4 Wochen lag er neben ihr, und ab der 6 Woche hat er mit unserer Tochter gekuschelt. Auch heute hat "Sunny" eine ganz besondere Bindung zu unserer Tochter.

Das einzig richtige ist: Zeit Ruhe Geduld Wenn Du das einhältst, dann hast Du bald einen liebevollen Begleiter, der Dir wirklich vertraut!

LG Cat

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Ihr habt sie erst 2 Wochen!!!gib ihr Zeit wir haben jetzt seit drei Wochen eine ängstliche Hündin und du wirst von Woche zu Woche fortschritte sehen wie sie fortschritte macht was erwartest du den von einem verängstigen Hund der noch keinen Vertrauen gefasst hat die bei uns im Tierheim haben gesagt das kann bis zu einem viertel Jahr dauern das sie volles Vertrauen hat! Aber toll das ihr genommen habt :)

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 15:22

Wir haben Sie erst seit gestern :)

Aber wir haben 2 wochen Zeit uns zu entscheiden, wir würden Sie gerne nehmen da sie sont wieder zurück in den Zwinger muss :(

Auserdem ist das für den anderen Hund auch gut weil wir immer 2 Hunde hatten, der andere aber letzes jahr ende Novemberg gestorben ist :(

Aber danke für deine Antwort :)

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 15:22

Wir haben Sie erst seit gestern :)

Aber wir haben 2 wochen Zeit uns zu entscheiden, wir würden Sie gerne nehmen da sie sont wieder zurück in den Zwinger muss :(

Auserdem ist das für den anderen Hund auch gut weil wir immer 2 Hunde hatten, der andere aber letzes jahr ende Novemberg gestorben ist :(

Aber danke für deine Antwort :)

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 15:22

Wir haben Sie erst seit gestern :)

Aber wir haben 2 wochen Zeit uns zu entscheiden, wir würden Sie gerne nehmen da sie sont wieder zurück in den Zwinger muss :(

Auserdem ist das für den anderen Hund auch gut weil wir immer 2 Hunde hatten, der andere aber letzes jahr ende Novemberg gestorben ist :(

Aber danke für deine Antwort :)

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Der Hund wird ewig ängstlich bleiben. Er ist nicht oder negativ auf Menschen sozialisiert und nicht in der Lage, eine wirkliche Bindung einzugehen.

Ihr könnt mit viel Mühe eine gewisse Besserung erreichen, dennoch wird euch ein Hund bleiben, dem Menschen nicht geheuer sind.

Wenn euer Ersthund ein sehr selbstbewusster, sicherer Hund ist, kann sie von ihm profitieren, wenn dieser aber ebenfalls eher unsicher ist, wird sich das Angstverhalten mit hoher Wahrscheinlichkeit auch bei ihm verstärken.

Wenn ihr euch fürs Behalten entscheidet: Klare Regeln vom ersten Tag an. Ohne diese ist der Hund verloren. Sein Instinkt sagt ihm, dass er unbedingt wissen muss, wie die Regeln sind, damit er überleben kann.

Wenn ihr in 2 Wochen keine sichtbare Besserung im Verhalten habt, könnt ihr davon ausgehen, dass sich auch nicht mehr viel bessern wird.

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Kommentar von seelenkinder
28.01.2013, 16:47

BLÖDSINN der Hund ist noch kein Jahr alt ,wenn man richtig mit ihm arbeitet lässt sich das ausbügeln und er kann ein ganz normaler selbstbewusster und fröhlicher Hund werden . Das habe ich schon X mal erlebt !!!!!!!

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Kommentar von CrazyCat001
28.01.2013, 19:35

Auch ich habe einen Hund aus einer Tötungsstation, noch dazu einen AmStaff! Außerdem war der "böse Listenhund" schon 1,5 Jahre alt. Du bist sicher der Meinung, dass man "Sowas" nicht resozialisieren kann :-(

Weit gefehlt! " Sunny " ist heute ein Tophund, der nichts, aber auch gar nichts Böses an sich hat! Ganz im Gegenteil, er hat vor einem Jahr die Ausbildung zum Therapiehund gemacht, und wird als solcher 2mal die Woche eingesetzt!

Soviel zum Thema "ängstliche Secondhandhunde" sind nicht zu resozialisieren!

Wenn alle Menschen so denken würden wie Jule59, dann würden auch viele Hunde aus Deutschland und Österreich keine Chance bekommen!

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Geduld, Geduld, Geduld! Außerdem solltet ihr dem Hund Zeit geben, auf EUCH zu zukommen und nicht anders herum. Vieles kann über Leckerchen funktionieren aber auch die solltet ihr nicht aufdrängen sondern anbieten und abwarten.

Was der Hund nicht verträgt, ist Hektik, Stress, Streit und laute aggressive Ansprache.

Unsere war auch zu Anfang sehr schnell ängstlich und sie hatte Panik, sobald ein Mann sich ihr näherte. Mittlerweile läuft sie vollkommen entspannt mit uns und sie macht auch keinen großen Bogen mehr um Männer.

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Kommentar von Jack40
28.01.2013, 15:33

Danke für die Antwort :)

Ich habe vorhin geschafft das Sie Leckerchen isst, zwar nicht direkt von mir aber das ist das 1 mal das Sie was seit gestern gegessen hat :)

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Ich bedanke mir für die ganzen Hilfreichen Antworten von euch :)

Echt super :)

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